Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Stefan Gretsch«

Gesellschaftlich relevante Aufgabe

29.11.18 (Helma Nehrlich) -
Stefan Gretsch, langjähriger Vorsitzender der ver.di-Bundesfachgruppe Musik, musste diese und seine vielfältigen anderen Funktionen ab dem Frühjahr aus gesundheitlichen Gründen weitgehend ruhen lassen. Der 65-Jährige kandidiert auch für keine neuen Ämter mehr, will aber an der ver.di-Bundesfachgruppenkonferenz Ende Januar 2019 in Berlin teilnehmen und sich dort offiziell verabschieden. Wir nutzten die Gelegenheit, ihn vorher zu treffen, um einen Rückblick und eine Art Bilanz zu erbitten über mehr als 35 Jahre gewerkschaftliches Ringen um die Verbesserung der sozialen Situation von Musikschullehrern.

Zehn Jahre und kein bisschen besser

15.03.18 (Stefan Gretsch) -
Im Frühjahr 2008, im Frühjahr 2012 und im Sommer 2017 wurde jeweils eine bundesweite Umfrage zu Einkommenssituation und Arbeitsbedingungen von Musikschullehrkräften von der Fachgruppe Musik in ver.di durchgeführt. Die Tabellen auf dieser Seite zeigen die zentralen Ergebnisse in einer Übersicht. Der Vorsitzende der ver.di-Fachgruppe Musik, Stefan Gretsch, beleuchtet im folgenden Artikel die Situation der Lehrkräfte an deutschen Musikschulen. Details zu den Umfrageergebnissen und den Interviews: musik.verdi.de

Fragebogen

30.06.17 (Stefan Gretsch) -
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
seit 2008 führt die ver.di Fachgruppe Musik viel beachtete Umfragen zur Situation der Musikschul- und Privatmusiklehrkräfte durch, zuletzt im Jahr 2012.

Deformiert statt reformiert

30.04.15 (Stefan Gretsch) -
Zu Beginn des Jahres hat die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft ihren Bericht über die Lage der Berliner Musikschulen veröffentlicht. Er trägt den Titel „Weiterbildung, Lebenslanges Lernen – Zweiter Leistungs- und Qualitätsentwicklungsbericht Musikschulen“ und behandelt den Zeitraum 2007 bis 2011. Der Bericht schließt sich dem Vorgängerbericht an und folgt damit dem gesetzlichen Auftrag zur Evaluation. Die Fachgruppe Musik in ver.di hatte den ersten Bericht (2002–06) in einer ausführlichen Stellungnahme ausführlich kommentiert und bewertet. Ob es zu jedoch auch zu einer entsprechend ausführlichen Bewertung des zweiten Berichts kommen wird, ist derzeit fraglich.

Montags wird weniger gezahlt als mittwochs

02.10.12 (Stefan Gretsch) -
Berliner Musikschule – das sind zwölf Großstadt-Musikschulen. Sie werden von den Stadt-Bezirken unterhalten, aber den finanziellen und strukturellen Rahmen steckt das Land Berlin. Seit dem 1. August gilt eine neue Ausführungsvorschrift für die Berliner Musikschulen. Sie wird von vielen als unanständig bewertet und sorgt weit über Musikschulkreise hinaus für Empörung. Warum das so ist, zeigt ein kurzer Rückblick.

Schuldenbremse ist Bildungsbremse

28.02.10 (Stefan Gretsch) -
Die Alarm- und Hilferufe aus den Bildungs- und Kulturbereichen reißen nicht ab. Ob Volkshochschule, ob Theater und Oper, ob kommunale/bezirkliche Jugendeinrichtungen oder Musikschulen – über allen schwebt schon seit langem der Kürzungshammer. Aber inzwischen schlägt der Hammer häufiger, als er schwebt – und, wie so oft, auf die schwächste Ebene, die Kommunen und Bezirke.

Beim Projekt überwiegt die Kritik

14.12.09 (Stefan Gretsch) -
Die Stellungnahme der Fachgruppe Musik in ver.di zum Projekt „JeKi“ hat eine Diskussion ausgelöst, wie sie kontroverser kaum sein kann, am intensivsten erwartungsgemäß in NRW. Die eingegangenen Beiträge bewegen sich – zugespitzt zusammenfasst – zwischen „Endlich hat‘s mal jemand offen ausgesprochen“ und „Pfui, wie gemein!“.

Desaströs: Musikschullehrer im Prekariat

07.12.08 (Jürgen Simon) -
Von Februar 2008 bis April 2008 wurde von der Fachgruppe Musik in ver.di eine bundesweite Umfrage zur Einkommenssituation und zu Arbeitsbedingungen von Musikschullehrkräften organisiert (wir berichteten). Die Auswertung der insgesamt 2.480 Fragebogen ist hiermit abgeschlossen.

Vor drei Jahren gewonnen, jetzt zerronnen?

01.06.03 (Stefan Gretsch) -

Die brandenburgische Landesregierung in Potsdam hat im Rahmen der Haushaltskonsolidierung tiefe Einschnitte in das Musikschulgesetz beschlossen. Die im Gesetz vorgeschriebene Zuwendung des Landes für seine Musikschulen in Höhe von 3,2 Millionen Euro soll auf 2 Millionen Euro gekürzt, die Finanzierungsbalance zwischen Land, Kommunen und Nutzer/-innen zu Lasten der Schüler/-innen verschoben werden. Im März demons- trierten 4.000 Menschen vor dem Potsdamer Landtag dagegen und überreichten 106.000 Unterschriften ge-gen die Änderungen. Die Änderungen konnte die machtvolle Demonstration nicht stoppen.

Kommunen, hört die Signale

01.12.00 (Stefan Gretsch) -

Die Einrichtung fester Stellen an den Berliner Musikschulen steht auch weiterhin nicht in Aussicht. Deshalb ist es notwendig, für die Lehrerinnen und Lehrer, langfristig eine andere Form der Arbeitsplatz- und Einkommenssicherung anzustreben. Einer muss den Anfang machen: Die Berliner Fachgruppe Musik plant, mit Unterstützung der Bundesfachgruppe ein Pilotprojekt zur Sicherung der Freien Lehrer an Musikschulen durchzuführen: Sie will für die große Zahl der Honorarkräfte im Musikschulbereich einen Tarifvertrag mit dem Land Berlin abschließen und damit einem unhaltbaren Zustand ein Ende setzen.

Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: