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Alle Artikel kategorisiert unter »Werner Herpell«

«Den Bazillus des Jazz weiterreichen» - 25 Jahre Label ACT

31.03.17 (dpa, Werner Herpell) -
Berlin/München - Kaum ein Musiklabel ist so sehr mit einem einzigen Namen verbunden wie ACT. In 25 Jahren hat Siggi Loch sein Herzensprojekt zu einer weltweit anerkannten Plattenfirma geformt. Er will «den Bazillus des Jazz weiterreichen», der ihn selbst 1955 in Hannover erwischte.

Neoklassik mit Niveau: Max Richter verbeugt sich vor Virginia Woolf

24.01.17 (dpa) -
Berlin - Nicht vielen zeitgenössischen Klassik-Komponisten gelingt der Sprung in die regulären Albumcharts. Max Richter ist einer davon. Mit einem berührenden Werk verbeugt sich der Brite nun vor einer der wichtigsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts.

«Andere Verpflichtungen»: Höchste Literaturweihen lassen Dylan kalt

Stockholm - Kommt er, oder kommt er nicht? Zwei Wochen lang spannte Bob Dylan das Nobelpreis-Komitee in Stockholm auf die Folter, ob er den höchsten Literatur-Preis persönlich entgegennimmt. Nun sagt er per Brief Nein - wegen «anderer Verpflichtungen». Das passt zu dem großen Schweiger.

Premiere mit Dylan: Literaturnobelpreis für einen Rock-Poeten

14.10.16 (dpa, Werner Herpell) -
Berlin - Rund 20 Jahre lang wurde Bob Dylan mit schöner Regelmäßigkeit für den Nobelpreis vorgeschlagen, doch stets ging der Kandidat leer aus. Zu gewagt erschien es wohl der Jury, einem Musiker - und sei es auch der berühmteste Songschreiber der Welt - die höchste Literaturauszeichnung zuzuerkennen. Nun hat sie sich getraut, jetzt hat der Rock-Poet wirklich alles erreicht. Damit haben freilich diesmal favorisierte Romanautoren und Dramatiker das Nachsehen, was bei einer Reihe von Literatur-Puristen zumindest Stirnrunzeln hervorrief.

Till Brönner: „Trump hätte wohl kein Jazz-Ständchen verdient“

24.08.16 (dpa) -
Jazz ist Nischen- und Kennermusik – mit nur wenigen Ausnahmen. Till Brönner steht mit seinen Platten regelmäßig weit oben in den Charts. Im dpa-Interview spricht er über sein Verhältnis zum Pop – und über einen ganz besonderen Tag in seinem Leben.

«Picasso des Songs» und Folkrock-Revolutionär - Bob Dylan ist 75

Gut 35 Millionen Google-Treffer finden sich zu Bob Dylan. Rund 100 Millionen Tonträger soll der legendäre Musiker verkauft haben - und damit weniger als Taylor Swift oder Justin Bieber. Doch mit schnöden Zahlen lässt sich das Kulturphänomen Dylan ohnehin nicht erfassen.

Vermächtnis mit «Blackstar»: Bowies düsteres letztes Album

11.01.16 (dpa) -
Es klingt wie eine düstere Ahnung: «Blackstar», also schwarzer Stern, heißt das letzte Album von David Bowie zu Lebzeiten. Die zum 69. Geburtstag des britischen Pop-Megastars am 8. Januar veröffentlichte Platte ist ein würdiges Vermächtnis.

Chamäleon der Rockmusik - Rocklegende David Bowie ist tot

11.01.16 (dpa, Werner Herpell) -
London - Mit dem Weltraumsong «Space Oddity» gelang ihm der Durchbruch, mit dem düsteren Album «Blackstar» verabschiedete er sich von der Welt - David Bowie, das Chamäleon der Rockmusik, ist tot. Auf seiner Facebook-Seite wurde am Montagmorgen (MEZ) ein Statement veröffentlicht, in dem es heißt: «David Bowie ist heute friedlich gestorben, umgeben von seiner Familie nach einem tapferen 18 Monate langen Kampf mit dem Krebs.»

Popstar des Jazz: Michael Wollny mit «Nachtfahrten» auf Erfolgskurs

01.10.15 (dpa) -
Berlin - Deutscher Jazz sei ja eigentlich Musik, «die keiner hört». Das sagt bescheiden lächelnd einer, der mit seinen Erfolgen beim breiten Publikum diese These selbst widerlegt. Und der diesen Jazz so gut spielt wie hierzulande kaum ein anderer. Pianist Michael Wollny ist Popstar und kreative Keimzelle des zeitgenössischen Jazz in Deutschland. Sein herausragendes neues Album «Nachtfahrten» dürfte diesen Ruf weiter festigen.

Unglückliches Genie an der Gitarre – Vor 40 Jahren starb Nick Drake

24.11.14 (dpa) -
Die Liste seiner Bewunderer ist lang: von den Popsängern Elton John und Norah Jones über Rockgitarristen wie Jimmy Page, Peter Buck oder Paul Weller bis zum Jazzpianisten Brad Mehldau, um nur einige der bekanntesten zu nennen. Das sagt schon viel über die Spannweite der Wirkungsgeschichte des Nicholas Rodney Drake, der vor 40 Jahren – unterbewertet und völlig vereinsamt – an einer Überdosis Antidepressiva starb.
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