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Der Sieger des Wettbewerbs „Leipziger Gesangspreis" im Jahr 2026 heißt Samuel Robertson. Der gebürtige US-Amerikaner erhielt am Samstag in der Finalrunde des Wettbewerbs „Leipziger Gesangspreis“ an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig ein Preisgeld in Höhe von 2500 Euro. Er studiert dort bei KS Prof. Roland Schubert.Der 2. Preis in Höhe von 1500 Euro wurde an Rebecca Ibe (Klasse Prof. Caroline Stein) vergeben.Den 3. Preis in Höhe von 1000 Euro gewann Laurenzia Kampa (Klasse Prof. Nikolay Borchev).Den Sonderpreis in Höhe von 300 Euro für die beste studentische Klavierbegleitung, der anonym gestiftet wurde, erhielt Sofia Semenina (Klasse Klavierkammermusik bei Prof. Boris Kusnezow).
Samuel Robertson sang im Finale ein Programm mit Werken von Lortzing, Mahler und Wagner. Am Klavier begleitet wurde er von Prof. Heiko Reintzsch.
In der Jury votierten: Prof. Gerald Fauth (Rektor der HMT), Prof. em. Berthold Schmid (Gesang, ehemals HMT Leipzig), Beatrice Schwartner (Redakteurin und Moderatorin MDR Kultur/Klassik), Patrick Bialdyga (Künstlerischer Betriebsdirektor Theater Erfurt) und Kathrin Göring (Sängerin Oper Leipzig).
Der „Leipziger Gesangspreis“, ein Wettbewerb für Gesangsstudierende mitteldeutscher Hochschulen, fand am Freitag (23.1., Vorrunde mit 12 Studierenden) und am Samstag (24.1., Finale mit sechs Studierenden) statt.Alle stammten von der HMT Leipzig. Gesangsstudierende aus Dresden und Weimar hatten sich nicht beworben.
Der 1. Preis wurde gestiftet von den Rotary-Clubs „Leipzig“ und „Herbst 89“ sowie dem Hotel Michaelis.Sponsor des 2. Preises war die Stiftung Singen Schmid-Meier-Schmid und des 3. Preises der Verein „Junge Stimmen Leipzig“ e. V..Der „Leipziger Gesangspreis“ fand dieses Jahr zum 3. Mal statt. Er ist seit 2024 Nachfolger des seit 2002 ausgetragenen „Lortzing-Wettbewerbs“.
Der nächste Wettbewerb wird voraussichtlich am 22. Januar 2027 (Vorrunde) und am 23. Januar 2027 (Finale) veranstaltet.