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Alle Artikel kategorisiert unter »Leipzig«

Ach, Carmen! – Eine Enttäuschung an der Oper Leipzig

03.12.18 (Joachim Lange) -
„Carmen“ ist das, was man eine sichere Bank nennt. Viel gespielt. Beliebt. Selbst wenn irgend etwas daran nicht so ganz gelingt oder gar daneben geht, füllt sie die Häuser. Es bleiben die Habanera, mit der Carmen und das Auftrittslied, mit dem der Torero Escamillo in den Kampf ziehen. Es gibt Micaëla und auch Don Josés schwelgerische Verbundenheit mit der Mutter und der Heimat. Dass der gute Junge ein von heute und von Mitteleuropa aus gesehen ziemlich verschroben überholtes Frauenbild hat und man sich eigentlich nur hinter Carmens Lebens- und Freiheitsbegriff stellen kann, ist eine andere Geschichte.

Archäologie und Objektivierung – Zum Musikalischen Kultursalon 2018 am ZfGM Leipzig

25.11.18 (Roland H. Dippel) -
Der Musikalische Kultursalon des Zentrums für Gegenwartsmusik (ZfGM) an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig „Felix Mendelssohn Bartholdy“ ist weder Symposium noch Seminar. Claus-Steffen Mahnkopf stellt jedes Jahr eine*e Komponisten*in vor, von der/dem Werke in der Hochschul-Konzertreihe „Musik und Gegenwart“ (man ist jetzt bei Nummer 82) erklingen und in einem Selbstporträt erläutert werden. Die Auswahl von Themen und Positionen der Referenten folgt nicht einem konzeptionellen Plan, sondern der Relevanz für die Studierenden und persönlichen Forschungsschwerpunkten.

Wut über die Ungerechtigkeit

14.11.18 (Barbara Lieberwirth) -
Für die Brexit-Verhandlungen sollte eine schicksalhafte Herbstwoche beginnen. Kurz vor dem EU-Gipfel wurden am 14. Oktober in Brüssel wieder einmal die Türen zugeschlagen, ohne Einigung. Dass die Insel ohne Deal die Europäische Union verlassen könnte, verheißt dunkle Zeiten für viele Menschen südlich und nördlich des Ärmelkanals.

Sanfter Druck zur Betroffenheit – Neue Opern an der HMT Leipzig

13.11.18 (Roland H. Dippel) -
Seit vielen Monaten arbeiten Dozenten und Studierende der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ an dieser Studioproduktion zum 80. Jahrestag der Reichspogromnacht. Zur Uraufführung gelangten die beiden Kammeropern „Letzte Tage Lodz“ von Juheon Han und „Freiberg“ in drei Teilen von Dariya Maminova (geb. 1988), Ido Spak und Max-Lukas Hundelshausen (geb. 1991). Ein Triumph des kalkuliert emotionalen Musiktheaters.

Für Leben und Erinnerung tanzen und spielen – Die 28. euro-scene in Leipzig mit vielfältigen Angeboten und großem Publikumszuspruch

13.11.18 (Joachim Lange) -
Die „euro-scene“ gehört seit 1991 zum festen Kulturkalender in Leipzig. Das durch die Stadt und mehrere Stiftungen und Kulturinstitutionen finanzierte Festival hat sich trotz aktueller Mittelkürzungen um 30.000 Euro (durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen) behauptet und bei seinem Publikum etabliert.

Sächsischer Musikschulkongress wird von Protestaktion der Honorarlehrkräfte begleitet

12.11.18 (dpa) -
Leipzig - Sachsens Kunstministerin Eva-Maria Stange (SPD) hat die Musikschulen als wichtigen Faktor für das gesellschaftliche und kulturelle Miteinander gewürdigt. Das Musizieren übe nicht nur die technischen Fähigkeiten und das musikalische Zusammenspiel, es erfordere auch ein intensives aufeinander Hören und einen respektvollen Umgang miteinander, sagte sie am Samstag bei der Eröffnung des Sächsischen Musikschulkongresses in Leipzig.

HMT Leipzig erinnert mit der Uraufführung zweier Kammeropern an Novemberprogrome 1938

08.11.18 (kiz-lieberwirth, PM) -
Leipzig - Anlässlich des 80. Jahrestages der „Reichskristallnacht“ findet am Samstag die Uraufführung der Kammeropern „Freiberg" und „Letzte Tage Lodz" als Studioproduktion der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy“ (HMT) Leipzig statt. Die Produktion der Kammeropern ist ein Kooperationsprojekt der HMT und des Deutsch-Russischen Zentrums.

euro-scene Leipzig - Musik in Theater und Tanz aus Europa

05.11.18 (PM) -
Leipzig - Morgen (6.11.) wird das Theater- und Tanzfestival euro-scene Leipzig mit dem szenischen Konzert „Requiem pour L.“ („Requiem für L.“) des bekannten belgischen Choreografen und Regisseurs Alain Platel im Schauspielhaus eröffnet. Mit seiner Compagnie les ballets C de la B aus Gent und Musikern aus Afrika zeigt er eine Verbindung von Mozarts Requiems mit afrikanischer Musik und widmet sich dem Thema des Todes. Das Stück ist mit rund 70 Aufführungen in 37 europäischen Städten eines der gefragtesten Gastspiele dieses Jahres.

Rund 85 Wohnzimmer-Konzerte zur «Notenspur-Nacht der Hausmusik»

03.11.18 (dpa) -
Leipzig - Leipzig macht seinem Ruf als Musikstadt auch im privaten Bereich alle Ehre. Am 24. November öffnen 84 Gastgeber ihre Wohnungstüren und laden zu Konzerten ein. Die Palette bei der «4. Notenspur-Nacht der Hausmusik» reicht von Klassik, Pop, Oldies, Folk bis Chormusik, wie die Veranstalter am Freitag mitteilten.

Der Occupanther und der Jazz

31.10.18 (ak) -
Jung, tanzversessen und dennoch auch neugierig auf guten alten Jazz – im Falle des Quintetts Fazer von Bassist Martin Brugger natürlich guten modernen Jazz: So kann man das Publikum in der Unterfahrt charakterisieren, das die ehrwürdige Münchener Jazz-Spielstätte vergangenen Freitag bis auf den letzten Platz füllte. Martin Brugger, der Bassist und Komponist, der schon mit Indie-Musik erfolgreich war, der Film- und Werbemusik komponiert und unter dem Namen Occupanther auch Elektro macht, hatte sein junges Club-Publikum mit in die Unterfahrt gebracht.
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