Spätestens seit der Causa Mauser ist klar, dass eine hochwertige, motivierende und unterstützende Lehr- und Lernkultur nur möglich ist, wenn an Musikhochschulen und musikwissenschaftlichen Instituten der Raum dafür ein sicherer und geschützter ist. Bei allen Code of Conducts, denen sich die Institutionen mittlerweile verpflichtet haben, sind es immer noch die tradierten hierarchische Strukturen innerhalb von Lehre und Verwaltung als auch diejenigen zwischen Lehrenden und Studierenden, die ein diskriminierendes und grenzverletzendes Verhalten begünstigen. An wen können sich Betroffene wenden, ohne Schaden zu erleiden?
Link-Tipps 09/2026
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Mapping #MeToo in Music
Mapping #MeToo ist eine digitale Karte, auf der Betroffene individuell und anonym eine Institution mit einer #RedFlag versehen: Es wird damit für alle sichtbar, dass es dort zu einem Übergriff gekommen ist. Noch immer gibt es explizit im Klassikbereich zu wenig Anlaufstellen, Machtmissbrauch anzuzeigen. Auch bietet der hartnäckige Mythos vom künstlerischen Genie und dem so genannten „Meister-Schüler-Verhältnis“ den Nährboden für das Stillschweigen darüber, wo Grenzen überschritten werden. Das Team aus Musiker:innen und Musikwissenschaftler:innen, die selber von Machtmissbrauch betroffen waren, pflegt überdies ein Instagramprofil mit weiterführenden Informationen, Lese- und Linktipps.
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GfM: Was tun im Falle eines Machtmissbrauchs? Anlaufstellen
Die Arbeitsgruppe Machtmissbrauchsprävention der Gesellschaft für Musikforschung informiert deutlich über Machtmissbrauch und das Ausnutzen von Abhängigkeitsverhältnissen und bemüht sich um würdevolle Studien- und Arbeitsbedingungen als wichtige Grundlage guter Studien- und Arbeitsergebnisse. Sie pflegt eine der wenigen Seiten, die Kontakte und Links hinterlegt, wo Betroffene aus der Musikbranche sich weitere Unterstützung holen können.
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