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Alle Artikel kategorisiert unter »#metoo«

Deutsche Oper Berlin sagt Auftritte von Plácido Domingo ab

10.03.20 (dpa) -
Die Deutsche Oper Berlin hat geplante Auftritte des Starsängers Plácido Domingo abgesagt. Nach Domingos persönlicher Entschuldigung wegen sexueller Übergriffe habe das Haus sich zur Absage entschieden, sagte Intendant Dietmar Schwarz am Dienstag in Berlin. Die Deutsche Oper habe bisher an der Vermutung von Domingos Unschuld festgehalten. Da aber der Sänger selbst die Übergriffe eingestanden habe, sei sein Auftritt gegenüber den Frauen nicht mehr vertretbar. „Es tut uns sehr leid, dass es am Ende so ist“, sagte Schwarz bei der Vorstellung des Programms für die Saison 2020/2021.

Max Raabe: Einige Lieder singen wir nicht mehr

10.02.20 (dpa) -
Berlin - Nach mehr als 30 Jahren im Musikgeschäft würde der Sänger Max Raabe (57) einige seiner Lieder nicht mehr so singen wie früher - aus politisch-gesellschaftlichen Gründen. Stücke, die er früher mit großer Lässigkeit vorgetragen habe, gingen heute so nicht mehr, sagte Raabe am Montagabend bei der dpa-Chefredaktionskonferenz in Berlin. «Da ist MeToo-Alarm in einigen Stücken», sagte Raabe.

Berliner Staatsoper hält am Auftritt von Plácido Domingo fest

15.01.20 (dpa) -
Der Klassik-Weltstar Plácido Domingo (78) soll trotz Forderungen nach Absage seiner Auftritte an der Berliner Staatsoper Unter den Linden singen. Der Sänger werde wie geplant am 16. und 21. Januar in Giuseppe Verdis „Traviata“ auftreten, erklärte die Staatsoper am Mittwoch.

Plácido Domingo in Mailänder Scala gefeiert

16.12.19 (dpa) -
Opernstar Placido Domingo (78) ist trotz „Metoo“-Vorwürfen an der Mailänder Scala ausgiebig gefeiert worden. Das Publikum habe ihn bei dem Galakonzert zu seinem 50. Jubiläum in Mailand am Sonntagabend mit 18 Minuten langen Standing Ovations bedacht, berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa.

Freier Fall

30.10.19 (Juan Martin Koch) -
Nun, nachdem Siegfried Mauser, der frühere Präsident der Hochschule für Musik und Theater München, wegen sexueller Nötigung verurteilt wurde – zuletzt bestätigte der Bundesgerichtshof ein Urteil des Landgerichts München I – müsste der folgende Text eigentlich von mutigen Menschen handeln. Von Frauen zum Beispiel, die das Schweigen brechen, sich wehren und den schmerzhaften Gang vors Gericht auf sich nehmen, damit in solchen Fällen Recht gesprochen wird, statt dass – wie bei ähnlichen Gelegenheiten im Musikleben – stillschweigende Vereinbarungen getroffen werden. Leider muss an dieser Stelle aber zum ersten gesprochen werden über einen rechtskräftig verurteilten Sexual­straftäter, der sich völlig uneinsichtig zeigt.

Jonas Kaufmann: Debatte um sexuelle Übergriffe verändert Opernwelt

17.10.19 (dpa) -
Augsburg - Nach Ansicht von Startenor Jonas Kaufmann verändert die Debatte um sexuelle Übergriffe die Opern- und Klassikwelt. «Für Regisseure ist es komplizierter geworden, Liebesszenen zu inszenieren», sagte der 50-Jährige der «Augsburger Allgemeinen» (Donnerstagausgabe).

Nürnberger Opernsänger wegen Vergewaltigungsvorwürfen vor Gericht

09.10.19 (dpa) -
Nürnberg - Weil er Gesangsschülerinnen vergewaltigt haben soll, muss sich ein Sänger des Nürnberger Staatstheaters vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth verantworten. Dem 51-Jährigen wirft die Staatsanwaltschaft vier Fälle von Vergewaltigung und je zwei Fälle der sexuellen Nötigung und des sexuellen Übergriffs vor. Zu Prozessbeginn am Mittwoch verweigerte der Angeklagte die Aussage.

Plácido Domingo weist Vorwürfe sexueller Übergriffe zurück [update 16.8.]

14.08.19 (dpa) -
Der spanische Opernstar Plácido Domingo (78) hat Vorwürfe sexueller Übergriffe zurückgewiesen. „Die Anschuldigungen dieser ungenannten Personen, die bis zu dreißig Jahre zurückliegen, sind zutiefst beunruhigend und – so wie sie dargestellt werden – unzutreffend“, erklärte Domingo in einer Stellungnahme, die der Deutschen Presse-Agentur in New York am Dienstagabend vorlag.

„Ladies First“: Zur Jahresausstellung 2019 im Händel-Haus Halle

01.03.19 (Roland H. Dippel) -
Die unterhaltsame Rundschau für fast alle Altersgruppen punktet mit viel Basiswissen. Aber vielleicht will die Jahresausstellung „Ladies First!“ im Händel-Haus einfach zu viel: Frauenpersönlichkeiten aus der Biographie des sein ganzes Leben unverheiratet gebliebenen Georg Friedrich Händel werden vorgestellt, auch Frauenfiguren aus seinen Opern und Oratorien. Als Eskapade dazu noch ein Schwenk zu William Hogarths Zyklus aus sechs Gemälden und Kupferstichen „Lebenslauf einer Dirne“ (A Harlot's Progress, um 1732).

Ein Jahr #MeToo - Was hat es bewirkt?

04.10.18 (Caroline Bock, dpa, Julia Naue) -
Berlin - Die Debatte begann vor einem Jahr. Über kaum ein Thema wurde so hitzig diskutiert wie über #MeToo. Augenrollen oder echter Wandel - was hat die Diskussion bewirkt?
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