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Alle Artikel kategorisiert unter »#metoo«

OHN(E)MACHT

13.01.22 (Elmar Fulda) -
Als ich mit Anfang zwanzig ans Theater kam, begeistert, ehrgeizig, zu jedem Einsatz bereit, war ich plötzlich in einer Welt, die alles bereitzuhalten schien: sagenhaften Erfolg, vernichtende Rückschläge, Intensität, Hingabe, beglückende Erlebnisse und abgrundtiefe Enttäuschung, Intrige, Bosheit, Großherzigkeit. Und es gehörte dazu, ganz selbstverständlich die Zähne zusammenzubeißen, sich durchzukämpfen. Denn, so die Begründung und Rechtfertigung, gerade auch der dunklen Seiten: Erfolg habe seinen Preis.

Bühnenverein verabschiedet erweiterten Verhaltenskodex

01.11.21 (dpa) -
Hamburg - Nach Diskriminierungs- und #MeToo-Vorwürfen an deutschen Theatern hat der Bühnenverein einen Kulturwandel angestoßen. Dieser Weg soll jetzt konsequent weitergegangen werden.

Bühnenverein: Hierarchien an Theatern werden mehr hinterfragt

02.05.21 (dpa, Julia Kilian) -
Berlin/Düsseldorf - Am Düsseldorfer Schauspielhaus wird über Rassismus diskutiert, an der Berliner Volksbühne ging es um #MeToo-Vorwürfe. Auch an anderen Häusern gibt es Debatten. Wie groß sind die Probleme in der Theaterszene?

Petition verlangt Aus für Volksbühnen-Intendant nach #MeToo-Vorwürfen [update, 15:30]

15.03.21 (dpa) -
Berlin - Nach #MeToo-Vorwürfen an der Berliner Volksbühne fordert eine Petition den Rücktritt oder die Entlassung des Intendanten Klaus Dörr. «Wir sehen den Berliner Kultursenat in der Pflicht, die Beschwerde und Erfahrungen der betroffenen Frauen ernst zu nehmen», heißt es in dem am Montag aufgesetzten Text.

Deutsche Oper Berlin sagt Auftritte von Plácido Domingo ab

10.03.20 (dpa) -
Die Deutsche Oper Berlin hat geplante Auftritte des Starsängers Plácido Domingo abgesagt. Nach Domingos persönlicher Entschuldigung wegen sexueller Übergriffe habe das Haus sich zur Absage entschieden, sagte Intendant Dietmar Schwarz am Dienstag in Berlin. Die Deutsche Oper habe bisher an der Vermutung von Domingos Unschuld festgehalten. Da aber der Sänger selbst die Übergriffe eingestanden habe, sei sein Auftritt gegenüber den Frauen nicht mehr vertretbar. „Es tut uns sehr leid, dass es am Ende so ist“, sagte Schwarz bei der Vorstellung des Programms für die Saison 2020/2021.

Max Raabe: Einige Lieder singen wir nicht mehr

10.02.20 (dpa) -
Berlin - Nach mehr als 30 Jahren im Musikgeschäft würde der Sänger Max Raabe (57) einige seiner Lieder nicht mehr so singen wie früher - aus politisch-gesellschaftlichen Gründen. Stücke, die er früher mit großer Lässigkeit vorgetragen habe, gingen heute so nicht mehr, sagte Raabe am Montagabend bei der dpa-Chefredaktionskonferenz in Berlin. «Da ist MeToo-Alarm in einigen Stücken», sagte Raabe.

Berliner Staatsoper hält am Auftritt von Plácido Domingo fest

15.01.20 (dpa) -
Der Klassik-Weltstar Plácido Domingo (78) soll trotz Forderungen nach Absage seiner Auftritte an der Berliner Staatsoper Unter den Linden singen. Der Sänger werde wie geplant am 16. und 21. Januar in Giuseppe Verdis „Traviata“ auftreten, erklärte die Staatsoper am Mittwoch.

Plácido Domingo in Mailänder Scala gefeiert

16.12.19 (dpa) -
Opernstar Placido Domingo (78) ist trotz „Metoo“-Vorwürfen an der Mailänder Scala ausgiebig gefeiert worden. Das Publikum habe ihn bei dem Galakonzert zu seinem 50. Jubiläum in Mailand am Sonntagabend mit 18 Minuten langen Standing Ovations bedacht, berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa.

Freier Fall

30.10.19 (Juan Martin Koch) -
Nun, nachdem Siegfried Mauser, der frühere Präsident der Hochschule für Musik und Theater München, wegen sexueller Nötigung verurteilt wurde – zuletzt bestätigte der Bundesgerichtshof ein Urteil des Landgerichts München I – müsste der folgende Text eigentlich von mutigen Menschen handeln. Von Frauen zum Beispiel, die das Schweigen brechen, sich wehren und den schmerzhaften Gang vors Gericht auf sich nehmen, damit in solchen Fällen Recht gesprochen wird, statt dass – wie bei ähnlichen Gelegenheiten im Musikleben – stillschweigende Vereinbarungen getroffen werden. Leider muss an dieser Stelle aber zum ersten gesprochen werden über einen rechtskräftig verurteilten Sexual­straftäter, der sich völlig uneinsichtig zeigt.

Jonas Kaufmann: Debatte um sexuelle Übergriffe verändert Opernwelt

17.10.19 (dpa) -
Augsburg - Nach Ansicht von Startenor Jonas Kaufmann verändert die Debatte um sexuelle Übergriffe die Opern- und Klassikwelt. «Für Regisseure ist es komplizierter geworden, Liebesszenen zu inszenieren», sagte der 50-Jährige der «Augsburger Allgemeinen» (Donnerstagausgabe).
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