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Alle Artikel kategorisiert unter »Musikwissenschaft«

Leitfigur der Musikwissenschaft – Ludwig Finscher 90-jährig gestorben

02.07.20 (PM - Bärenreiter) -
Er war über Jahrzehnte eine der Leitfiguren der Musikwissenschaft: Ludwig Finscher, der am 30. Juni im Alter von 90 Jahren in Wolfenbüttel gestorben ist.
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Rat bei den großen Geigern geholt

18.06.20 (Christoph Schlüren) -
Ein historisch kontinuierliches Standardproblem bei der Komposition von Violinkonzerten seit Beethoven ist, dass nicht jeder der heute viel gespielten Komponisten ein so ausgezeichneter Geiger war und ist wie Tartini, Mozart, Sibelius, Nielsen, Respighi, Hindemith oder Pettersson.

In der Totale und unter der Hör-Lupe

18.06.20 (Christoph Vratz) -
Am Theater an der Wien war die erste Fassung des „Fidelio“ aufgeführt worden. Kurz danach fand sich eine Abendgesellschaft zusammen, „im Palaste des Fürsten Karl Lichnowsky, des großen Beschützers von Beethoven“. Mehrere Zeitzeugen haben über diese Soirée berichtet: „Freunde waren damals in jener Gesellschaft, um Beethoven zu bewegen, zu den Veränderungen seine Zustimmung zu geben, welche in der Oper vorgenommen werden mußten.“ Die Zeugnisse fallen unterschiedlich aus, aber nur in Nuancen.

Buch-Tipps 2020/06

18.06.20 (Michael Wackerbauer) -
Sabine Fröhlich: Margarete Dessoff (1874–1944). Chordirigentin auf dem Weg in die Moderne, Wolke, Hofheim 2020 +++ Marik Roos: Forschungsmethoden und Statistik in der Musikwissenschaft. Ein Leitfaden für die empirische Praxis, epOs Music, Osnabrück 2019 +++ Carl Reinecke (1824–1910) und das Leipziger Musikleben seiner Zeit, hg. v. Th. Schipperges u.a. (Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig, Bd. 13), Olms, Hildesheim u.a. 2020

Linktipps – Mehr als nur schwarze Quadrate

10.06.20 (Felix Linsmeier) -
Als die MET zum BlackOutTuesday ihre Solidarität mit der #BlackLivesMatter-Bewegung ausdrückte, hagelte es schnell Kritik bezüglich ihres ewigen Nichtaufführens Schwarzer Komponist*innen, rassistischer Stereotypen in Inszenierungen und des Blackfacingskandals um Anna Netrebko (Instagramtipp: @operaisracist). So laut, wie das Haus zu all dem schwieg, ist symptomatisch für die Situation. Im täglichen Livestream teilte man kurz darauf eine Otello-Aufführung – mit weißem Hauptdarsteller, selbstverständlich.

Energische Aufforderungen zum Nachdenken

28.05.20 (Julia Cloot) -
Mit Marion Saxer ein Symposium oder eine Konzertreihe zu planen, war immer eine kreative Bereicherung, lehrreich, aufregend, eine energische Aufforderung zum Nachdenken. Ihre Projekte verfolgte sie mit Ideenreichtum und Hartnäckigkeit. In unserer gemeinsamen interdisziplinären Tagung „Expressionismus in den Künsten“ (2010, als Buch 2012 erschienen) sprachen nicht nur Expert*innen unterschiedlicher Disziplinen über Gegenstände ihres Fachs, sondern auch Künstler*innen über Objekte aus einer anderen Kunstsparte. Im Kreuzverfahren entstanden so völlig neue Einsichten der Komponistin zu einem Gedicht, des Videokünstlers zu einer Komposition oder des Dichters zu einem Gemälde.

Streiterin für Neues: Die Musikwissenschaftlerin Marion Saxer ist tot – Ein Nachruf von Julia Cloot

20.05.20 (Julia Cloot) -
Diskussionen mit ihr konnten lange dauern. Was könnten thematische Schwerpunkte sein und welche Künstler/innen und Wissenschaftler/innen lädt man ein? Sind der klassische Vortrag, die Podiumsdiskussion oder die frontale Konzertsituation noch zeitgemäße Formate oder sollte man nicht einmal ganz anders denken? Mit Marion Saxer ein Symposium oder eine Konzertreihe zu planen, war immer eine kreative Bereicherung, lehrreich, aufregend, eine energische Aufforderung zum Nachdenken. Ihre Projekte verfolgte sie mit Ideenreichtum und Hartnäckigkeit.

Buch-Tipps 2020/05 – Florian Heigenhauser

12.05.20 (Florian Heigenhauser) -
Reinhard Amon: Funktionelle Harmonielehre. Lehr- und Handbuch zur Funktionstheorie und Funktionsanalyse. +++ Dirk Zuther: Popmusik aneignen. Selbstbestimmter Erwerb musikalischer Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern.

Buch-Tipps 2020/05

12.05.20 (Michael Wackerbauer) -
Der „andere“ Offenbach, hg. v. Alexander Grün u. a., Dohr, Köln 2019, 174 S., Abb., Notenbsp., € 29,80, ISBN 978-3-86846-153-4 +++ Scelsi Revisited Backstage, hg. v. B. Gottstein/M. Kunkel, Pfau, Saarbrücken 2020, 227 S., Abb., Notenbsp., € 30,00, ISBN 978-3-89727-552-2 +++ Schließen – Enden – Aufhören. Musikalische Schlussgestaltung als Problem in der Musikgeschichte, hg. v. S. Wegner/F. Kraemer, edition text + kritik, München 2019, 467 S., Notenbsp., € 59,00, ISBN 978-3-86916-662-9
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