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Ein mittelgroßes Jugendorchester probt in einem Saal unter einer Leinwand.

Jugendliche unter anderem aus Bremen, Sasbach, Hamburg, Erfurt, Ulm, Stuttgart, Lübeck, Bielefeld, Jena, Zwickau, Hannover oder Berlin bildeten gemeinsam das JOP-Orchester. Foto: JMD

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Junges Engagement ausgezeichnet

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Verleihung des Deutschen Jugendorchesterpreises 2024/2025
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Für ihr Engagement und ihre Kreativität wurden am 9. November in der TauberPhilharmonie Weikersheim junge Ensembles mit dem Deutschen Jugend­orchesterpreis ausgezeichnet. Mit der Auszeichnung würdigt die JMD neben der musikalischen Qualität insbesondere die fantasievolle Programmgestaltung und die weitgehend eigenverantwortliche Umsetzung des Konzertprojekts durch die Jugendlichen.

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Den 1. Preis und 2.500 Euro erhielt das Jugendsinfonieorchester des Vogtlandkonservatoriums „Clara Wieck“, Plauen. Der 2. Preis in Höhe von 1.500 Euro ging an das Jugendsinfonieorchester Filderstadt. Zwei 3. Preise und jeweils 1.000 Euro wurden vergeben an das Barockorchester Lahr und an das Jugendsinfonieorchester Bremen.

JMD-Präsident Johannes Freyer wandte sich in seiner Würdigung direkt an die Jugendlichen: „Eure musikalischen Darbietungen waren allesamt originell und so individuell verschieden wie ihr als Akteure vor Ort.“ In einer sich schnell verändernden Lebenswelt seien Jugendorchester ein wertvoller analoger Treffpunkt, wo beglückende Musikerlebnisse ebenso möglich seien wie der Austausch und das Teamwork junger Menschen. Auch in den Statements der Jugendlichen selbst und in authentischen Videos-Snippets aus den Orchestern wurde spürbar, mit welch großem Engagement sie in ihren Projektteams gearbeitet hatten – und wie sehr sie durch diese Erfahrung (zusammen)gewachsen sind: „Wir haben gelernt, was alles dazugehört, ein Konzert zu organisieren ... Wir haben die Jüngeren an die Hand genommen und ihnen Mut gemacht ... Die gemeinsame Arbeit hat unser Gemeinschaftsgefühl gestärkt ... Unser Auftritt hat uns emotional tief berührt.“

Musikalisch präsentierten sich die jungen Musiker:innen mit einem stimmungsvoll-fröhlichen Programm, das sie innerhalb von nur vier Tagen in der Musikakademie Schloss Weikersheim unter Leitung von Dirigent Martin Lentz erarbeitet hatten. Zu diesem Jugendorches­tercamp vom 6. bis 9. November hatte die JMD auch JM Botschafter:innen eingeladen, die sich in ihren Jugendorches­tern ebenfalls aktiv für ein starkes und tragfähiges Gemeinschaftsgefühl engagieren. Auch diese JMD-Initiative für jugendliches Engagement wächst weiter, so konnten die Kolleginnen des Referats Jugendorchester, Lisa Sohm und Lena Meiertoberend Urkunden und kuschelige Botschafter:innen-Pullis an gleich acht weitere JM Botschafter:innen überreichen.

Für den „JOP“ 2024/2025 hatten sich Jugendorchester aus dem gesamten Bundesgebiet beworben, insgesamt 20 Ensembles waren nominiert. Sie wurden in ihrer Projektorganisation durch das Jugendorchester-Referat der JMD begleitet, erhielten ein Coaching vor Ort und bei ihrem Wettbewerbskonzert Besuch einer dreiköpfigen Jury. Alle teilnehmenden Orchester haben Freude und Energie freigesetzt – und erlebt, was ein Team erreichen kann, in dem jede und jeder sich für ein größeres Ganzes einsetzt. Dafür feierte das Publikum der Preisverleihung Jugendliche und Orchesterleiter:innen begeistert.

Der Deutsche Jugendorchesterpreis wird gefördert durch die Deutsche Bank Stiftung und die Deutsche Orchestervereinigung. Partner sind der Verband deutscher Musikschulen und der Bundesverband Musikunterricht. 
 

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