Ein starkes Bekenntnis zu Idealen einer innovativen und weltoffenen Gemeinschaft engagierter junger Musiker:innen war der Rahmen für die Neuwahl des JMD-Präsidiums am 8. November in Weikersheim. Die Mitgliederversammlung bestätigte den Tübinger Unternehmer und Musiker Johannes Freyer für weitere drei Jahre im Amt des Präsidenten. Gemeinsam mit ihm werden künftig Nena Sindia Eckelmann (Stuttgart), Phia-Charlotte Jensen (Frankfurt/Main) und Marie Leithold (St. Gallen) die Geschäftsführung des Verbandes innehaben. Als Beisitzer wurden gewählt: Martin Lentz (Bremen), Caroline Renz (Leipzig), Mia Oeter (Heidelberg) und Tobias Keck (Ulm).
Das neu gewählte Präsidium, v.l.n.r.: Martin Lentz, Tobias Keck, Phia-Charlotte Jensen, Johannes Freyer, Caroline Renz, Mia Oeter, Marie Leithold, Nena Sindia Eckelmann. Foto: A. Maier, JMD
Musikalische Fachkompetenz mit Zukunfts-Perspektive
Das neu gewählte Gremium vereint musikalische Fachkompetenz mit Zukunfts-Perspektive. Die JMD bekräftigt damit auch personell ihren Anspruch, jungen Musiker:innen in Deutschland eine starke Stimme zu geben und ihnen auch Gestaltungsspielräume auf Bundesebene zu eröffnen. Nicht mehr zur Wahl gestellt hatten sich die langjährigen Präsidiumsmitglieder Jens Bastian (Vizepräsident), Patricia Gläfcke (Vizepräsidentin), Karl Heinrich Wendorf (Beisitzer) und Dominik Bach (Beisitzer). Die Versammlung verabschiedete sie aus dieser Funktion mit lang anhaltendem Applaus.
Das Treffen stand ganz im Zeichen eines lebendigen, freundschaftlichen Miteinanders: Vertreterinnen und Vertreter aus den JM Landesverbänden und der Landesjugendorchester kamen mit jungen Mitgliedern aus den bundesweit rund 300 JMD-Orchestern sowie Engagierten der JMD-Jugendinitiative „mu:v“ zusammen.
Vielfältige Ausblicke auf laufende Arbeitsschwerpunkte und das unmittelbar bevorstehende Jubiläumsjahr 2026 machten deutlich: Die JMD ist gut aufgestellt in ihrem Eintreten für eine qualitätvolle musikalische Jugendbildung. In ihrer Funktion als Fachverband der Jugendorchester in Deutschland stärkt sie Ensembles durch ein umfassendes Empowerment-Programm, das ihnen hilft, ihre Orchester zukunftsfähig und attraktiv zu gestalten. Denn Jugendorchester stehen für weit mehr als begeisternde Musikerlebnisse: Sie verkörpern ein besonderes Kulturformat – gewissermaßen eine gelebte Utopie einer Gesellschaft, in der Gemeinschaft, Kreativität und soziales Miteinander gelingen. Frischen Wind bringt die JMD künftig auch digital in ihre engagierte junge Community: Eine eigens entwickelte, datenschutzkonforme App wird ab 2026 als multifunktionales Kommunikationstool neue Möglichkeiten der Vernetzung, Organisation und Teilhabe eröffnen – passgenau zugeschnitten auf die Bedürfnisse einer lebendigen jungen Musik- und Orchesterlandschaft.
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