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Tausche Schule gegen Schlosspark – die neuen Freiwilligen der JMD. Foto: K. Bildstein

Tausche Schule gegen Schlosspark – die neuen Freiwilligen der JMD. Foto: K. Bildstein

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Sich einbringen, ausprobieren und weiterentwickeln

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Seit September sind drei neue Freiwillige für die JMD engagiert
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Freda Kaeßmann ist Freiwillige im So­zialen Jahr Kultur in der Musikakade­mie Schloss Weikersheim, Marcel Stroh absolviert einen Bundesfreiwilligen­dienst im Logierhaus und Laurin Heinz verstärkt, ebenfalls im Rahmen eines BFD, das Team des Generalsekretariats. Was sie motiviert und ihre Idee für das kommende Jahr ist, erzählen sie selbst: 

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Ich bin Freda, 19 Jahre alt und komme aus München. Seit der Grundschule spiele ich Bratsche und habe schon in verschiedenen Orchestern mitgespielt. Bei meinem FSJ bei der JMD finde ich die vielen unterschiedlichen Gruppen spannend, die in der Akademie zusam­menkommen. In meiner ersten Woche konnte ich bei den Konzerten des In­ternational Chamber Music Campus gleich bei der Bewirtung und beim Ein­lass mithelfen. Gleichzeitig habe ich festgestellt, wie viel Computerarbeit hinter dem Alltag einer Musikakade­mie steckt. Interessant finde ich auch, dass ich hier die Möglichkeit habe, In­strumente wie einen Kontrabass ein­fach einmal selbst auszuprobieren. Ich bin neugierig und hoffe, in diesem Jahr herauszufinden, welche beruf­liche Richtung zu mir passen könnte. Ich bin gespannt, mein eigenes Projekt zu organisieren, den Kleinkunstwett­bewerb „Leben eben“ und freue mich besonders auf die Oper nächsten Som­mer, weil ich dort die vielen Bereiche hinter einer Produktion kennenlernen kann – von Technik und Kostümen bis zum Bühnenbild und den Proben. 

Mein Name ist Marcel, ich bin 18 Jah­re alt und komme aus Krautheim in Hohenlohe. Nach meinem Fachabitur im kaufmännischen Bereich habe ich mich für einen Bundesfreiwilligen­dienst im Logierhaus der Musikaka­demie entschieden: Dort empfange ich Gäste, gebe Schlüssel aus, nehme Bu­chungen vor, telefoniere mit Kunden und kümmere mich um ihre Anliegen. Außerdem helfe ich in der Küche und achte darauf, dass beispielsweise das Foyer ordentlich ist. Besonders gut ge­fällt mir die Zusammenarbeit mit mei­nen Kollegen:innen. Überrascht haben mich vor allem die unterschiedlichen Arbeitszeiten und wie abwechslungs­reich eine Tätigkeit an der Rezeption sein kann. Für meine Entscheidung für ein BFD war vor allem der Wunsch ausschlaggebend, etwas für die Gesell­schaft zu leisten, mich einzubringen und weiterzuentwickeln. Musik ist eine große Leidenschaft von mir: In mei­ner Freizeit höre ich gerne Musik und produziere auch meine eigenen Songs. Deshalb macht es mich sehr glücklich, mit so vielen Menschen in Kontakt zu kommen, die sich ebenfalls dafür in­teressieren. 

Ich bin Laurin, 18 Jahre alt, komme aus Bretzfeld und bin in diesem Jahr der „Bufdi“ im Generalsekretariat. Ich spiele Saxophon und habe schon wäh­rend meiner Schulzeit bei Veranstal­tungen in der Ton- und Lichttechnik mitgewirkt. Mit meiner Schule war ich zu Gast in der Musikakademie und habe die einzigartige Atmosphäre hier erlebt. Umso mehr freue ich mich, nun ein ganzes Jahr in dieser besonderen Umgebung verbringen zu dürfen. Im Generalsekretariat reichen meine Auf­gaben von der Postverwaltung bis hin zur Unterstützung bei der Organisation von Veranstaltungen. Als erstes High­light habe ich mich beim Jugendorche­ster-Symposium um die Technik ge­kümmert, von der Kaffeemaschine bis hin zu Mikros und Aufnahmegeräten. Schön finde ich, dass die Kolleginnen und Kollegen jederzeit ein offenes Ohr haben und weiterhelfen. Für mich ist der Kontakt mit den Gästen interes­sant, weil ich viel über die unterschied­lichsten Musikgruppen und Menschen mit ihren musikalischen Hintergrün­den erfahre. Ich freue mich darauf, Kompetenzen zu stärken, die ich für meinen weiteren (noch offenen) Be­rufsweg mitnehmen kann. 

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