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Ein Fest der Stimmen

Untertitel
Musikalische Vielfalt beim 12. Landes-Chorwettbewerb NRW
Vorspann / Teaser

Vom 12. bis 13. September stand Dort­mund im Zeichen der Vokalmusik. Der Landes-Chorwettbewerb bot der Sze­ne eine kompetitive Bühne und ein Fest der Begegnung. Handwerkliche Präzisi­on traf auf Gestaltungslust – was allen Ensembles Anerkennung einbrachte, unabhängig von der Weiterleitung zum Deutschen Chorwettbewerb (DCW) 2027. 

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Am Samstag bewies die Szene von Vokalensembles bis Schulchören ihre Bandbreite. Mit hervorragendem Er­folg sang der Mädchenchor am Esse­ner Dom, der wie der Mädchenchor am Kölner Dom, VoiceMix und modus no­vus weitergemeldet wird. Auch ohne Bundes-Qualifikation gab es Beacht­liches: Bei den Schulchören glänzte der Kammerchor des Gymnasiums Es­sen-Werden. Für die dichte Interpre­tation von Wolfs „Der Feuerreiter“ er­hielt er den NRW-Sonderpreis für die beste Performance. Starke Auftritte zeigten ebenso die FALS-Voices und der AvD-Popchor, während der Ukrai­nische Chor „Namysto“ die interkultu­relle Kategorie bereicherte. 

Herausragende Vorträge boten am Sonntag der Jugendkonzertchor der CHORAKADEMIE Dortmund, der Kon­zertchor CANTABELLA und BachVo­kal Aachen, die sich für Leipzig qua­lifizierten. Die Breite der Szene un­terstrichen Legato m (DCW-Options­meldung), Phoenix Voices und der Ratinger Kammerchor mit guten und sehr guten Erfolgen. 

Starke Akzente setzte die populäre Vokalmusik. Der Bonner Jazzchor und die Vocal Crew sicherten sich die Teil­nahme auf Bundesebene. Die vitale Pop-Szene spiegelte sich zudem in den engagierten Auftritten von Klangfang, BonnVoice, popCHORköln, vocability und FIVEN wider. 

Dass die Basisarbeit fruchtet, zeigte der Kinderchor VOICES der Musik- und Kunstschule Remscheid („Bester Chor mit Kindern im Grundschulalter“). Ei­nen glanzvollen Rahmen boten die abendlichen Preisträgerkonzerte im Konzerthaus. Beim Abschlusskonzert am Sonntag sprach NRW-Kulturministerin Ina Brandes das Grußwort und überreichte den Ensembles persön­lich die Urkunden. Am Ende nahmen alle Beteiligten aus Dortmund nicht nur wichtige Impulse für die künftige mu­sikalische Arbeit mit, sondern erlebten vor allem bereichernde Begegnungen.

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