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Die geplante Ausstellung zur Kultur Ostdeutschlands in den vergangenen fünf Jahrhunderten wird mit Fördergeldern in Höhe von 3,4 Millionen Euro unterstützt. Die Kulturstiftung des Bundes entschied am Montag, dem Projekt der Konferenz Nationaler Kultureinrichtungen (KNK) mit dem Arbeitstitel «Topographien (ost-) deutscher Kultur 1500-2000» diese Summe bereitzustellen.
Dresden (ddp). Federführend bei dem Vorhaben ist die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Die Ausstellung will die Bedeutung ostdeutscher Stätten und Zeugnisse für die gesamtdeutsche Kulturlandschaft illustrieren. Kern der Schau, die 2005 in der Bundesrepublik und später international gezeigt werden soll, bilden Exponate und Dokumente aus Kunst, Architektur, Literatur, Gartenkunst und Wissenschaft.Die KNK ist ein 2002 in Halle gegründeter Zusammenschluss bedeutender Kultureinrichtungen in Ostdeutschland. Vorsitzende sind der Generaldirektor der Dresdner Kunstsammlungen, Martin Roth, sowie der Präsident der Stiftung Weimarer Klassik und Kunstsammlungen, Hellmut Seemann.