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Die Krise ist noch nicht vorbei

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Deutscher Musikrat fordert Verlängerung der temporären Kurzarbeitergeld-Regelung
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Die aktuelle, heftige Corona-Welle zeigt: Die schmerzlich ersehnte Rückkehr zum ‚Normalbetrieb‘ ist noch lange nicht in Sicht. Das bedeutet vor allem für die Veranstaltungswirtschaft weiterhin massive Auftragseinbrüche und damit einhergehende finanzielle Verluste. Seit fast zwei Jahren stellt die Corona-Pandemie viele Unternehmen der Musikwirtschaft vor immense logistische und finanzielle Herausforderungen.

Der Deutsche Musikrat wendet sich daher jetzt mit einer Pressemitteilung an die Politik mit dem Hinweis darauf, dass das Kurzarbeitergeld, das in dieser Notlage eine grundlegende Hilfe war, um Insolvenzen abzuwenden, Ende März 2022 auslaufen soll.

Hierzu Musikratsgeneralsekretär Christian Höppner: „Der Deutsche Musikrat fordert Bundesarbeitsminister Hubertus Heil auf, die Höchstbezugsdauer von Kurzarbeitergeld in der Corona-Zeit zu verlängern. Diese Maßnahme des Staates hat bisher in der Pandemie wesentlich dazu beigetragen, einen Kahlschlag des Kulturlebens zu verhindern. Spielstätten, Künstleragenturen, Kulturveranstalter/innen, Ton- und Lichttechnikfirmen, Musikverlage und viele weitere Akteure in diesem Arbeitsfeld bedürfen daher auch in den nächsten Monaten der Solidarität des Staates – und das auch in Form eines verlängerten Kurzarbeitergeldes, um eine Entlassungswelle und die damit verbundene Abwanderung von Fachkräften in andere Arbeitsbereiche zu verhindern. Viel steht dabei auf dem Spiel, denn wenn die komplexe und einzigartige kulturelle Infrastruktur in Deutschland verloren geht, bedeutet dies auch einen unwiederbringlichen Werte- und Identitätsverlust für die Gesellschaft.“

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