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Alle Artikel kategorisiert unter »70 Jahre Jeunesses musicales«

Die Quelle gestaltender Kraft

27.10.21 (JMD) -
Wie modern klingt das denn: „Die MJD bekennt sich zur Aktivität und Selbstverantwortung des jungen Musikers“. Dass der Satz nicht von heute ist, verrät das nicht gegenderte Wort. Er ist von 1953 und einer der Leitsätze des „Kitzinger Manifests“ der Musikalischen Jugend Deutschlands. Wer bitte hatte vor 70 Jahren einen solchen Satz in seinem Leitbild (oder überhaupt ein Leitbild)? Und apropos: Sieht man Fotos aus der Frühzeit, sind darauf ganz selbstverständlich junge Frauen im Orchester oder der Kammermusik zu sehen. Und für die galt genau das gleiche.

Gründerväter der Jeunesses Musicales: Die Macher der ersten Stunde

11.10.21 (Andreas Kolb) -
Dieses Jahr blickt die Jeunesses Musicales auf ihr 70-jähriges Bestehen zurück und die nmz hat ihren 70. Jahrgang erreicht. So lag die Idee nahe, eine von Redaktion und Verband gemeinsam konzipierte Ausgabe der nmz zu gestalten. Unterschiedliche Artikel in fast allen unseren Rubriken zeigen, dass dabei keine Festschrift entstanden ist, sondern dass die Impulse der Gründerjahre heute noch wirksam sind. Auf den beiden folgenden Seiten stellen wir exemplarisch für die damalige Gründergeneration einige der Macher der ersten Stunde vor, vereint entweder durch ihr Engagement für die JMD, die nmz oder für beide: Eckart Rohlfs, Bernhard Bosse, Fritz Büchtger, Klaus Hashagen, Klaus Bernbacher und Josef Anton Riedl.

Gründerväter von Jeunesses Musicales und neuer musikzeitung: Die Macher der ersten Stunde

11.10.21 (Andreas Kolb) -
Dieses Jahr blickt die Jeunesses Musicales auf ihr 70-jähriges Bestehen zurück und die nmz hat ihren 70. Jahrgang erreicht. So lag die Idee nahe, eine von Redaktion und Verband gemeinsam konzipierte Ausgabe der nmz zu gestalten. Unterschiedliche Artikel in fast allen unseren Rubriken zeigen, dass dabei keine Festschrift entstanden ist, sondern dass die Impulse der Gründerjahre heute noch wirksam sind. Auf den beiden folgenden Seiten stellen wir exemplarisch für die damalige Gründergeneration einige der Macher der ersten Stunde vor, vereint entweder durch ihr Engagement für die JMD, die nmz oder für beide: Eckart Rohlfs, Bernhard Bosse, Fritz Büchtger, Klaus Hashagen, Klaus Bernbacher und Josef Anton Riedl.

Gründerväter von Jeunesses Musicales und neuer musikzeitung: Die Macher der ersten Stunde

11.10.21 (Andreas Kolb) -
„Es war kurz vor Silvester des Jahres 1950. Der Autor dieser Zeilen – damals 20 Jahre alt – war dabei, als in Bayreuth in einem Hotel-Nebenzimmer einige Dutzend junge und nicht mehr ganz junge Leute aus verschiedenen Teilen Deutschlands zusammengekommen waren. Anlass des Treffens war die offizielle Gründung einer Jeunesses Musicales (JM) auch in Deutschland, jener jungen Vereinigung, wie sie in Belgien und Frankreich bereits während der deutschen Besatzung – quasi als eine geistig-kulturelle Widerstandsbewegung – initiativ wurde, sich für Musik engagierte und Konzerte und Konzertbesuche für Schüler organisierte.(...) Was in anderen Ländern wie Holland, Luxemburg, der Schweiz und Öster­reich möglich war, nämlich eine junge aufgeschlossene Hörerschaft zu gewinnen, sollte auch in Deutschland verwirklicht werden.“ Eckart Rohlfs, aus: J.A. Riedl und die Jeunesses Musicales, Klang in Aktion – Josef Anton Riedl“, CB Verlag 2012 Das junge Netzwerk brauchte auch ein Kommunikationsmedium und so entstand fast gleichzeitig mit dem jugendbewegten Musikverband die Zeitschrift im Zeitungsformat „Musikalische Jugend“ als Vorläufer der neuen musikzeitung. Dieses Jahr blickt die Jeunesses Musicales auf ihr 70-jähriges Bestehen zurück und die nmz hat ihren 70. Jahrgang erreicht. So lag die Idee nahe, eine von Redaktion und Verband gemeinsam konzipierte Ausgabe der nmz zu gestalten. Unterschiedliche Artikel in fast allen unseren Rubriken zeigen, dass dabei keine Festschrift entstanden ist, sondern dass die Impulse der Gründerjahre heute noch wirksam sind. Auf den beiden folgenden Seiten stellen wir exemplarisch für die damalige Gründergeneration einige der Macher der ersten Stunde vor, vereint entweder durch ihr Engagement für die JMD, die nmz oder für beide: Eckart Rohlfs, Bernhard Bosse, Fritz Büchtger, Klaus Hashagen, Klaus Bernbacher und Josef Anton Riedl.

Niemals Trott und immer zugetan!

01.10.21 () -
An dieser Stelle unserer Artikelserie zum 70. Jubiläum, die auch dem gleichzeitigen Gründungsjubiläum dieser Zeitung gewidmet ist, soll in beispielhaften Spotlights in den Blick genommen werden, wie Öffentlichkeitsarbeit und Musikjournalismus, Verbandskommunikation und Verlagspublikationen im Gegenhalten der unterschiedlichen Professionen und als synergetisches Miteinander der gemeinsamen Sache dienen. Und da es Menschen sind, die hier zusammenarbeiten und die einander mögen, kann dies nicht ohne eine persönliche Einfärbung geschehen. Im Folgenden eine kleine subjektive Auswahl.

Auch da ist Jeunesses drin

05.08.21 (JMD) -
„Wo Jeunesses draufsteht, muss auch Jeunesses drin sein“. Diese Faustregel gilt uns als Leitsatz für inhaltliche Konzepte mit ideellen Qualitäten aus unserem Leitbild, etwa das Moment der Persönlichkeitsbildung oder die Verbundenheit, die Musik zu stiften fähig ist. Im aktuellen Jubiläumsbeitrag spüren wir umgekehrt einige Gründungen auf, die einst als Initiativen der Jeunesses Musicales Impulse gaben für Projekte, die sich dann als eigene Marke prächtig entwickelt haben und noch immer etwas subkutane „Jeunesses“-Substanz enthalten.

Die Musik unserer Zeit …

28.05.21 (Uli Wüster) -
Im aktuellen Jubiläumsartikel spricht Generalsekretär Uli Wüster mit Prof. Martin Christoph Redel über das Verhältnis der JMD zur zeitgenössischen Musik und die Förderung junger Komponierender. Der renommierte Komponist Redel, heute emeritierter Professor für Komposition und Rektor der Musikhochschule Detmold, war von 1992 bis 2004 Bundesvorsitzender der JMD und ist seitdem ihr Ehrenpräsident. Vor 35 Jahren gründete er den Bundeswettbewerb Jugend komponiert, dessen Künstlerischer Leiter er bis 2015 war.

Jugendorchester sind eigene Wesen

28.04.21 (JMD) -
Das aktuelle Mission Statement der JMD nennt schon im ersten Satz die „Gemeinschaft engagierter junger Musiker und Musikerinnen“. Jugendorchester jeglicher Formation und Größe sind lebendige Musiziergemeinschaften und damit enorm wirkungsvolle Orte kultureller Jugendbildung. Als Organismen einer motivierenden musikalischen Nachwuchsarbeit auf jedem Niveau sichern sie immaterielles Kulturerbe durch Aneignung. Sie sind darüber hinaus ein erlebbares Sinnbild für menschliche Gesellschaftsbildung auf Basis humaner Werte, indem sie jungen Musiker*innen die individuelle und gemeinsame Erfahrung eines gelingenden Miteinanders in dem Bemühen um einen kulturellen Inhalt bieten. Für die JMD und Jeden, der es selbst erlebt hat, gehören Jugendorchester zu den Quellen von Kultur und Gesellschaft.

Kurse, die es in sich haben

29.03.21 (JMD) -
„Dass ich in meiner Jugend an Sommerkursen der Jeunesses teilgenommen habe, hat meinen musikalischen Enthusiasmus erst so richtig entfacht und meinem beruflichen Weg als Musiker die Richtung gegeben.“ Reinhart von Gutzeits Weg führte über das Schulmusik-Studium in die Welt der Musikschulen, er leitete die Musikschule Bochum, wurde Bundesvorsitzender des Verbands deutscher Musikschulen, war 25 Jahre Vorsitzender des Projektbeirats von „Jugend musiziert“, wurde Rektor des Bruckner-Konservatoriums Linz und danach des Mozarteums in Salzburg. Die musikalische Förderung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen – in Breite und Spitze, von den ersten Anfängen bis zur Berufsausbildung – wurde so zu seiner Lebensaufgabe. Der Rückblick, dass seine mehrfachen Jeunesses-Kurs-Erlebnisse die entscheidende Weichenstellung und Prägung waren, bewegte ihn dazu, Persönliches Mitglied der JMD zu werden und die Organisation zu stärken, die ihm in früher Jugend eine Vision und Kraft dazu gegeben hatte.

Neue Ideale und Tatkraft

14.02.21 (JMD) -
Mitstreiter gewinnen für eine große Idee. Mit diesem Ziel reiste Marcel Cuvelier nach Deutschland. Fünf Jahre zuvor, 1945, war er in Brüssel einer der Mitbegründer der „Fédération Internationale des Jeunesses Musicale“ (FIJM) gewesen, die sich die internationale Verständigung junger Menschen durch die Musik zum Ziel setzte. Die Idee der jungen Organisation, die Cuvelier im Sommer 1950 beim 1. Internationalen Musikstudententreffen in Bayreuth vorstellte, fand begeisterte Resonanz.
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