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Alle Artikel kategorisiert unter »Alexandra Hutton«

Zunächst als Livestream-(Vor-)Premiere: Zandonais „Francesca da Rimini“ an der Deutschen Oper Berlin

16.03.21 (Peter P. Pachl) -
Gemeinsam mit dem DVD-Label Naxos und Deutschlandfunk Kultur ermöglichte die Deutsche Oper Berlin es ihren Besuchern, der jüngsten Opernproduktion via takt1. digital live beizuwohnen. Generalintendant Dietmar Schwarz berichtete in seiner Ansprache vor Beginn der Oper, dass sechs Wochen unter Hygieneauflagen – dem täglichen Test aller Mitwirkenden – ohne Maske und Abstand geprobt werden konnte. Schwarz, wie auch die Sängerdarstellerin Alexandra Hutton bei ihrer Pausen-Führung über die Bühne und in einige Garderoben, betonten, dass das Publikum diese Oper bald auch im Zuschauerraum des Hauses an der Bismarckstraße live werde erleben können.

Partiell entschlüsselt – Bellinis „La Somnambula“ an der Deutschen Oper Berlin

27.01.19 (Peter P. Pachl) -
Vincenzo Bellinis Oper „La Somnambula“ aus dem Jahre 1831 verfügt über eine bis heute lückenlose Aufführungstradition, auch wenn die Aufführungszahlen in den vergangenen Decennien von der „Norma“ dieses Komponisten überrundet wurden. Die vor sieben Jahren in der Kritikerumfrage der „Opernwelt“ zur „Aufführung des Jahres“ gekürte Stuttgarter Inszenierung von Jossi Wieler und Sergio Morabito, wurde für die Deutsche Oper Berlin neu einstudiert, das einstige Skandalon nunmehr fast widerspruchslos akzeptiert.

Experimentieranordnung mit bekannten Größen – Mozarts „Così fan tutte“ an der Deutschen Oper Berlin

27.09.16 (Peter P. Pachl) -
Vor drei Jahren wurde die Deutsche Oper Berlin zum Experimentierzentrum für Mozarts „Così fan tutte“: Drei ungewöhnlich innovative Inszenierungen mit forciert performativen Einflüssen waren an drei aufeinanderfolgenden Abenden in der Tischlerei zu erleben. Offenbar wollte Intendant Dietmar Schwarz nunmehr auf der großen Bühne an diese Erfahrungen anknüpfen lassen. Doch da die vorangegangene Mozart-Inszenierung an diesem Haus,„Die Entführung aus dem Serail“, auf viel Publikumsunmut gestoßen war, sollte der junge Leipziger Regisseur Robert Borgmann in seiner ersten Operninszenierung Publikumsakzeptanz und Innovation als Quadratur des Kreises erbringen – ein Anspruch, der eigentlich nur schief gehen konnte.

Mit Schönklang übergossen und verzuckert – Puccinis „La Rondine“ an der Deutschen Oper Berlin

10.03.15 (Peter P. Pachl) -
Vor exakt 100 Jahren komponierte Giacomo Puccini jene „Lyrische Komödie“, die – 1917 in Monte Carlo uraufgeführt – in der Aufführungsgeschichte der späten Bühnenwerke dieses Komponisten ein Schattendsein fristet. Schließlich wurde sie rezipiert als missglückte Operette oder „schlechter Lehár“, wie Puccini selbst seinen Verleger Ricordi zitiert. An der Deutschen Oper Berlin inszenierte der Startenor Rolando Villazón „La Rondine“ als einen überaus farbintensiven, bunten Wirbel mit einer kleinen, surrealistischen Schluss-Pointe.

Hochzeitstorte unter dem Rock – Donizettis „Liebestrank“ an der Deutschen Oper Berlin

26.04.14 (Peter P. Pachl) -
Irina Brooks Umgang mit „L’Elisir d’Amore“ zeugt durchaus von Handwerk, von intensiver Regiearbeit mit den Sängern. Aber das Konzept einer Wandertruppe, die auf einer Bühne auf der Bühne die nicht immer heitere Handlung spielt, ist abgegriffen, und auch die Ästhetik der an Fellinis „La Strada“ anknüpfenden Zirkuswelt wirkt arg abgestanden. Und was Roberto Rizzi Brignoli mit dem wohldisponierten Orchester der Deutschen Oper Berlin aus der Partitur der 1832 uraufgeführten Opera buffa schlägt, ist bestenfalls domestizierte Festtagskost.
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