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Alle Artikel kategorisiert unter »Peter P. Pachl«

Da swingt der Drache – Giovanni Martinis „Don Quijote bei den Amazonen“ beim Festival Sommeroper Schloss Britz

01.08.21 (Peter P. Pachl) -
Eine Besonderheit in der Berliner Opern-Landschaft stellt die Sommeroper Britz dar, die im malerischen Ambiente des Schloss- und Gutshofgeländes ihren Hauptwirkungsort zumeist im ehemaligen Kuhstall hat und als Festival für die Bereicherung des Kulturangebots der Hauptstadt sorgt. Inhaltlich sind die hier zur Aufführung gelangenden Werke häufig Entdeckungen, gerne mit Bezug zu Mozart oder aus dessen Zeitepoche. So auch, nach einem Pause-Jahr, in diesem Sommer „Don Quijote bei den Amazonen“.

Mit „Parsifal“-Vorgriffen – „Siegfried“ und „Götterdämmerung“ bei den Bayreuther Festspielen

31.07.21 (Peter P. Pachl) -
Jay R. Scheib, ein Regisseur für Bühne und Oper, zugleich Spezialist für Virtual Reality und Augmented Reality, wird in zwei Jahren den „Parsifal“ neuinszenieren. Als einen Vorgeschmack auf jene Aufführung, die gleichzeitig auf der Bühne real stattfinden wird, der jedoch Zuschauer*innen mit Spezialbrillen in Augmented Reality Zusätzliches abgewinnen können, vermittelt in diesem Sommer eine Kürzestversion des „Siegfried“.

Aktionskünstler Hermann Nitsch als später Wagner-Interpret – „Die Walküre“ bei den Bayreuther Festspielen

30.07.21 (Peter P. Pachl) -
Es war ein kühner Entschluss von Festspielleiterin Katharina Wagner, in diesem Sommer auf Bayreuths Hauptwerk, den „Ring des Nibelungen“, nicht ganz zu verzichten, sondern alle vier Teile individuell neu anzureißen und für die komplette „Walküre“ den heftig umstrittenen Aktionskünstler Hermann Nitsch einzuladen: in der nur in diesem Sommer zu erlebenden Visualisierung ist „das Publikum Teil des Kunstwerks“ und „jeder Abend anders“ (Katharina Wagner).

„Immer noch Loge“ – Gordon Kampes Oper in Bayreuth uraufgeführt

30.07.21 (Peter P. Pachl) -
In der Vorbereitung des für das Vorjahr geplanten, dann aber auf den kommenden Sommer verschobenen Neuinszenierung des „Ring des Nibelungen“ haben die Bayreuther Festspiele, um in diesem Jahr nicht ganz auf Wagners Hauptwerk zu verzichten, „Ring 20.21“ ins Programm genommen. Nicht am Vorabend, sondern am Vormittag des Ersten Tages des Bühnenfestspiels, vor der „Walküre“ erfolgte musiktheatrale Auftragswerk, Gordon Kampes „Das Rheingold – Immer noch Loge“, mit drei Gesangssolisten, Klappmaulpuppen und einem Instrumentalensemble am und im Teich unterhalb des Festspielhauses.

Musikalisch verdichtet, szenisch noch nicht abgeschlossen – „Tannhäuser“ in Bayreuth

28.07.21 (Peter P. Pachl) -
Im Sinne der „Werkstatt“ Bayreuth hat Tobias Kratzer an seiner Inszenierung des „Tannhäuser“, die nach dem wenig glücklichen Dirigat von Valerie Gergiev im vorletzten Jahr nun durch die musikalische Leitung von Axel Kober enorm gewonnen hat, weitergearbeitet. Kaum eine andere Inszenierung im derzeitigen Bayreuther Aufführungskanon bekennt sich so deutlich zum Revolutionär Wagner und verlängert diese Haltung bis hinein in die Gegenwart.

Abschied von „Die Meistersinger von Nürnberg“ bei den Bayreuther Festspielen

27.07.21 (Peter P. Pachl) -
Nach einjähriger Zwangspause steht bei den diesjährigen Bayreuther Festspielen Barrie Koskys hoch gelobte, gleichermaßen spielfreudige wie politisch ungewöhnliche Inszenierung der „Meistersinger von Nürnberg“ wieder – und zugleich auch letztmals – auf dem Programm: ein Abschied mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Pubertier Senta – „Der fliegende Holländer“ eröffnet die Bayreuther Festspiele

26.07.21 (Peter P. Pachl) -
Nach einjähriger Pause endlich wieder Bayreuther Festspiele! Das war der Grund-Tenor bei der diesjährigen Eröffnung mit einer „Holländer“-Neuinszenierung. Am Ende der pausenlosen Aufführung dann Füßetrampeln, Bravorufe und Standing Ovation des auf die Hälfte der Sitzplätze, auf 911 Besucher reduzierten Auditoriums – aber auch Ratlosigkeit und Enttäuschung über die Inszenierung von Dmitri Tscherniakov.

Lieb nur als Versehen – „Tristan und Isolde“ als Oper für Kinder bei den Bayreuther Festspielen

26.07.21 (Peter P. Pachl) -
Die bewährte Form der Kinderoper in Bayreuth als eine Pocketversion der Musikdramen Richard Wagners hat längst die bayreuthwürdigen Bühnenwerke einmal durchlaufen. In diesem Jahr steht als Reihung von Highlights mit dazwischen gesprochenen Szenen der Protagonist*innen „Tristan und Isolde“ auf dem Programm – nicht auf dem Festspielhügel, sondern in der Stadtmitte von Bayreuth.

„Georgia Bottoms“ und „Frühling, Erwachen“ – zwei neue Opern als deutsche Erstaufführungen an der UdK

04.07.21 (Peter P. Pachl) -
Seit einigen Jahren schon bereichern die sommerlichen Musiktheater-Aufführungen der Universität der Künste nicht nur das beginnende Opern-Sommerloch sondern bedeuten auch eine echte inhaltliche Bereicherung des Spielplanangebots zu jenem der drei Berliner Opernhäuser. Der rührige Opernmeister Errico Fresis hat dabei bereits eine ganze Reihe spannender Opernpartituren teils neu ins Bewusstsein gerückt, teils zum ersten Mal vorgestellt. In diesem Jahr gab es gleich zwei Premieren, die in unterschiedlichen Besetzungen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen ihre deutsche Erstaufführung erlebten.

Minimalismus auf Drehscheibe – Schumann-Bearbeitung „Mondnacht“ an der Komischen Oper Berlin

21.06.21 (Peter P. Pachl) -
Es wurde Zeit, dass dem Chor der Komischen Oper, dessen dramatische Präsenz so viele Produktionen des Hauses an der Behrenstraße trägt, einmal ein eigener Abend dediziert wurde. Chorleiter und Dirigent David Cavelius schuf hierfür eine Bearbeitung von zwei Klavierlieder-Zyklen Robert Schumanns als orchestrierte Chorwerke.
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