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Alle Artikel kategorisiert unter »Peter P. Pachl«

Zwillingswesen – Uraufführung von Zaimoglu/Senkels „Siegfried“ bei den Bayreuther Festspielen

14.08.19 (Peter P. Pachl) -
In diesem Sommer wird der 150. Geburtstag des in Bayreuth lange bewusst unterbelichteten Siegfried Wagner mit einer Reihe von Veranstaltungen begangen. Im Markgräflichen Opernhaus gab es zweimal Siegfried Wagners Oper „An Allem ist Hütchen Schuld!“ zu erleben, zwei Ausstellungen beleuchten unterschiedliche Aspekte seiner Kunst sowie Reflexionen in der bildenden Kunst über ihn. Im Rahmen von „Diskurs Bayreuth“ gab es diverse Diskussionsrunden und nun das Auftragswerk „Siegfried“ von Feridun Zaimoglu und Günter Senkel als Uraufführung. Peter P. Pachl berichtet.

Zerbrochener Speer als Kreuz – „Parsifal“ bei den Bayreuther Festspielen

01.08.19 (Peter P. Pachl) -
Ein insgesamt großer Abend und ein musikalisches fesselndes Ergebnis des „Parsifal“ unter Semyon Bychkov, in einer nicht unproblematischen Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg, an welcher der Regisseur auch in diesem Jahr merklich weitergearbeitet und Modifikationen gesetzt hat. Peter P. Pachl hat für uns die Premiere der Neuinszenierung besucht.

Neunzigminütiger Digest – „Die Meistersinger von Nürnberg“ als Oper für Kinder in Bayreuth

29.07.19 (Peter P. Pachl) -
Während sonst für die Sonderreihe „Oper für Kinder“ bei den Bayreuther Festspielen ungewöhnliche Raumlösungen gefunden wurden, ist in diesem Jahr auf der Hälfte der Probebühne IV des Festspielhauses erstmals eine steile Tribüne errichtet. Auf der anderen Hälfte der Fläche der Probebühne ist das Orchester positioniert; davor eine Schusterwerkstatt, wie man sie auch auf dem Handwerkermarkt in Nürnberg zu sehen bekommt und in klassischer „Meistersinger“-Bühnenanordnung rechts davon das Haus Pogners – allerdings mit einem Balkon anstelle des für Beckmessers Ständchen obligatorischen Fensters zu Evas Zimmer. Ein Bericht von Peter P. Pachl.

Fulminant, überbordend, witzig – „Die Meistersinger von Nürnberg“ bei den Bayreuther Festspielen

28.07.19 (Peter P. Pachl) -
Spannend zu erleben, wie es in Bayreuth Inszenierungen gibt, die auf den ersten Blick Interesse auf Vertiefung machen, sich dann aber als wenig sinnerhellend herausstellen, andere hingegen, die von Jahr zu Jahr im Sinne der Weiterarbeit, der Idee der „Werkstatt Bayreuth“ folgend, wachsen und reifen. Die Abfolge der Premieren „Lohengrin“ und „Die Meistersinger von Nürnberg“, obendrein mit identischer Besetzung in den Hauptpartien von Sopran und Tenor, ist ein Beispiel für ein sich weiter verdichtendes, an Witz und Spannung nicht abnehmendes Kunstwerk des Tertiärschemas im Kreativprozess des Musiktheaters. Peter P. Pachl analysiert.

Der Gang des grünen Ampelmännchens Richtung Publikum – „Lohengrin“ bei den Bayreuther Festspielen

28.07.19 (Peter P. Pachl) -
Die Stadt Bayreuth will Richard Wagner als grünes Ampelmännchen in die Verkehrsampeln setzen. Wird dieser Beschluss realisiert, so war Neo Rauch als Ausstatter des „Lohengrin“ in Bayreuth geradezu prophetisch. Denn am Ende der Oper läuft anstelle des rückverwandelten Gottfried ein grünes Männchen mit grün glühendem Zweig über die Bühne. Ein Bericht von Peter P. Pachl.

Divergierende Erzählebenen: Tobias Kratzer inszeniert „Tannhäuser“ bei den Bayreuther Festspielen [Nachtrag]

26.07.19 (Peter P. Pachl) -
Mit Bravos und Buhs ist Tobias Kratzers Inszenierung des „Tannhäuser“ bei den Bayreuther Festspielen aufgenommen worden. Unser Rezensent Peter P. Pachl sah eine unterhaltsame Aufführung, bei der die verschiedenen Erzählebenen nicht immer zueinander finden wollten, hörte gute Sängerleistungen und ein wenig überzeugendes Dirigat Valery Gergievs.

Nur der Bär tanzt – Voreröffnung in Bayreuth mit einem Festakt zu Ehren von Wolfgang Wagner

25.07.19 (Peter P. Pachl) -
Mit einem Festkonzert wurde an den längstjährigen unter den Leitern der Bayreuther Festspiele gedacht, an Wolfgang Wagner (1919-2010), dessen 100. Geburtstag am 30. August dieses Jahres begangen wird.

Später Höhepunkt der Berliner Opernsaison – Peter Eötvös’ Oper „Angels in America“ an der UdK

28.06.19 (Peter P. Pachl) -
An der in Sachen Musiktheater überaus einfallsreichen und innovativen Opernklasse der Universität der Künste ist Peter Eötvös' Oper „Angels in America“ als Berliner Erstaufführung zu erleben. Das ursprünglich siebenstündige Drama von Tony Kushner ist in der 2004 in Paris uraufgeführten Oper auf gut zweieinhalb Stunden verdichtet. Peter P. Pachl berichtet.

Lautstark und antiquiert – „Rigoletto“ an der Berliner Staatsoper Unter den Linden

10.06.19 (Peter P. Pachl) -
Durch die neue Produktion von Giuseppe Verdis Melodramma in drei Akten an der Staatsoper verfügen nun alle drei Berliner Opernhäuser über Inszenierungen des „Rigoletto“ in ihrem Repertoire. Unter der musikalischen Leitung von Andrés Orozco-Estrada steht Unter den Linden nun die lauteste, in der Regie von Bartlett Sher überaus antiquierte Lesart auf dem Programm. Gleichwohl kommt sie beim Publikum – knapp eine Woche nach der Premiere – gut an. Peter P. Pachl informiert.

Prokofjews „Die Liebe zu den drei Orangen“ im neuen „Kinderopernhaus Unter den Linden“ Berlin

03.06.19 (Peter P. Pachl) -
Zehn Partnerschulen in sechs Bezirken Berlins partizipieren an diversen Angeboten des Kinderopernhauses Berlin, das nun Einzug gehalten hat in die wiedereröffnete Staatsoper. Im Alten Orchesterprobensaal steht eine Musiktheaterproduktion auf dem Programm, die seit August vergangenen Jahres mit 22 Kindern erarbeitet wurde: die auf etwa ein Drittel komprimierte Oper von Sergej Prokofjew in deutscher Sprache, „Die Liebe zu den drei Orangen“. Peter P. Pachl war dabei.
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