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Alle Artikel kategorisiert unter »Peter P. Pachl«

Am Bahnsteig von Gleis 9 ¾ – Cimarosas „Die Italienerin in London“ beim Festival Schloss Britz

18.08.18 (Peter P. Pachl) -
Wieder einmal ist beim Festival Schloss Britz eine Opernrarität aus der Mozart-Zeit zu erleben, die 1774 in Rom uraufgeführte Oper „L’Italiana in Londra“ von Domenico Cimarosa: ein unkompliziertes Fünfpersonenstück als sommerliches Opernspektakel.

„Friedelind: Eine Wagner!“ beim Festival junger Künstler in Bayreuth uraufgeführt

14.08.18 (Peter P. Pachl) -
Richard Wagner ist als Kunstfigur oft verkörpert worden, sei es in Filmen, in neuen Werken oder in seinen eigenen Opern. Dass auch Leben und Eskapaden einer Wagner-Enkelin einen Bühnenabend zu füllen vermögen, beweist eine Uraufführung beim Festival Junger Künstler Bayreuth, Claus J. Frankls „Friedelind: Eine Wagner!“

„Die Walküre“ unter Placido Domingo bei den Bayreuther Festspielen und andere Veranstaltungen rund um den „Ring“

02.08.18 (Peter P. Pachl) -
Als König Ludwig II. nicht warten mochte, das ihm gewidmete Festspiel für drei Tage und einen Vorabend auf der Bühne zu erleben und jeweils nach Vollendung der Partituren Einzelaufführungen von „Das Reingold“ und „Die Walküre" ansetzte, kam es zum empfindlichsten Bruch in der engen Freundschaft zwischen Komponist und königlichem Mäzen. Denn für Wagner von größter Wichtigkeit war die zyklische Aufführung seines Bühnenfestspiels „Der Ring des Nibelungen“, und die fand dann 1876 zum ersten Mal bei den Bayreuther Festspielen statt, wo seit Ende des 19. Jahrhunderts der komplette „Ring“-Zyklus zum Kanon der dort gespielten Werke Richard Wagners gehört.

Eriks leerer Geldbeutel – „Der fliegende Holländer“ bei den Bayreuther Festspielen

31.07.18 (Peter P. Pachl) -
Manchen Bayreuth-Besuchern mochte es redundant erschienen sein, in diesem Sommer erneut der „Holländer“-Inszenierung aus dem Jahre 2012 zu begegnen. Aber Regisseur Jan Philipp Gloger, künftiger Nürnberger Schauspieldirektor, beweist mit seiner modifikationsreichen Weiterarbeit die Richtigkeit dieser Entscheidung.

Schwarzer Humor, laut belacht – Die „Meistersinger“ bei den Bayreuther Festspielen aufpoliert

29.07.18 (Peter P. Pachl) -
Durch einen Einblick in die quirlige Selbstdarstellung Wagners im Haus Wahnfried, mit Salon-Weihfestspielen noch vor Eröffnung des Festspielhauses, hatte Barrie Koskys Inszenierung der „Meistersinger von Nürnberg“ im Vorjahr mit viel Witz das Publikum im Sturm erobert, so dass die in den nachfolgenden Aufzügen erfolgende Aufarbeitung von Judenpogrom und Nürnberger Prozessen als schwarzer Humor in Kauf genommen wurden.

Das Skandalon dauert an – „Tristan und Isolde“ bei den Bayreuther Festspielen

29.07.18 (Peter P. Pachl) -
Die Bayreuther Festspielgeschichte lehrt, dass selbst Skandal-Inszenierungen im Laufe einiger Jahre ihren Frieden mit dem Publikum machen, verstanden und sogar goutiert werden und sich vom Skandalon zum Publikumsliebling wandeln, wie etwa die „Ring“-Inszenierung von Patrice Chéreau oder zuletzt Hans Neuenfels’ Rattenmärchen-Version des „Lohengrin“. Anders verhält es sich mit der jüngsten „Tristan“-Inszenierung der Wagner-Urenkelin Katharina und ihrer eigenwilligen Lesart.

In Schönheit erstrahlt – „Parsifal“ bei den Bayreuther Festspielen

27.07.18 (Peter P. Pachl) -
Vom Premierenabend zur ersten Reprise des Premierenzyklus ist ein erstaunlicher Qualitätssprung zu verzeichnen: das am ersten Abend nur erhoffte Wunder stellte sich nun ein: in teilweise neuer Besetzung, insbesondere aber mit Semyon Bychkov als Dirigent, erlebt die „Parsifal“-Produktion den Aufschwung zu einem echten Festspielerlebnis.

Zeitenwende – „Lohengrin“ bei den Bayreuther Festspielen

26.07.18 (Peter P. Pachl) -
Bereits wiederholt war „Lohengrin“ bei den Bayreuther Festspielen aber auch auf anderen Bühnen ein willkommenes Feld zum Einsatz bildender Künstler, wie etwa Günther Uecker oder Ernst Fuchs. Ein Bild Neo Rauchs wurde bereits einmal vom Schauspiel Leipzig als Bühnenbild adaptiert. Hier in Bayreuth gestaltete er zusammen mit seiner Frau Rosa Loy die Gesamtausstattung und wählte für das oft als Farbe Blau umschriebene Idiom der Musik in Wagners Romantischer Oper, wie vor ihm schon die Wagner-Enkel Wieland und Wolfgang, die blaue Farbe als Grundton.

„Der Ring des Nibelungen – für Kinder“ bei den Bayreuther Festspielen

26.07.18 (Peter P. Pachl) -
Die neue „Ring“-Inszenierung liefert eine gänzlich andere Erzählweise als vor vier Jahren, wo eine mehr witzige Vermittlung der Handlung für Kinder im Vordergrund stand. Wieder stützt sich die Digest-Version von Katharina Wagner und Markus Latsch auf markante Szenen-Ausschnitte, die Marco Zdralek musikalisch bearbeitet hat.

Klaus Langs „Der verschwundene Hochzeiter“ als Uraufführung in Bayreuth

25.07.18 (Peter P. Pachl) -
Bereits einen Tag vor der ersten Premiere im Festspielhaus eröffneten die Bayreuther Festspiele mit einer Uraufführung: Klaus Langs eigenwilliges Bühnenwerk erwies sich dabei als eine Art von neuem Gesamtkunstwerk.
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