Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »David Ameln«

Luxus im Wohncontainer – Giacomo Puccinis „Manon Lescaut“ am Anhaltischen Theater in Dessau

08.04.19 (Joachim Lange) -
Die junge Manon steht zwischen zwei Männern. Auf der einen Seite der leidenschaftliche, aber arme Student Des Grieux. Auf der anderen der reicher Steuerpächter Geronte. Sie entscheidet sich erst mal für’s Luxusleben. Als der Student wieder auftaucht, will sie aber doch mit ihm fliehen. Der Alte verhindert das, sie landet im Knast, wird nach Nordamerika verbannt. Er folgt ihr freiwillig. Aus Liebe. Kann sie aber nicht vorm Verdursten in der Wüste bewahren. Puccini trat mit seiner „Manon Lescaut“ 1893 bewusst gegen Massenets damals schon erfolgreicher Version des Stoffes an. Auch wenn er dafür keine Wunschkonzertnummern komponierte, die mit denen aus Bohème, Tosca oder Butterfly mithalten können, so schwingt er allemal den großen emotionalen Orchesterpinsel. Das alles gelingt in Dessau vorzüglich, meint unser Kritiker Joachim Lange.

Wie aus einer anderen Welt … – Der „Fliegende Holländer“ von Richard Wagner in Dessau

04.10.16 (Joachim Lange) -
Alle drei großen Opernhäuser in Sachsen-Anhalt haben in dieser Spielzeit „Fliegenden Holländer“ auf dem Programm. Was durchaus kein Nachteil ist. Denn es erlaubt Vergleiche. Wie jetzt zwischen Halle und Dessau, die beide mit diesem stürmischen Wurf Richard Wagners die Saison eröffnet haben. Und ab Januar dann auch noch mit Magdeburg. Für den Opernfreund geradezu ein Glücksfall, dass für den Auftakt schon mal zwei grundverschiedene Varianten dabei herausgekommen sind – szenisch und musikalisch.

Gescheiterte Attentate – Zeitopern-Duell in Dessau

29.02.16 (Joachim Lange) -
„Der Diktator“ von Ernst Krenek und „Der Zar läßt sich photographieren“ von Kurt Weill am Anhaltischen Theater. Der Punktesieg im Duell der beiden Komponisten geht an Kurt Weill, meint Joachim Lange.

Azucenas Rache – In Dessau triumphiert die Musik in Verdis Troubadour

24.01.16 (Joachim Lange) -
Es ist wohlfeil über diese ziemlich vertrackte Geschichte von Salvatore Cammarano zu lästern. Ein Glück, dass Giuseppe Verdi im Laufe seiner Karriere auch andere Ideenlieferanten (bis hinauf zu Schiller) und Librettisten hatte. Ein anhaltender Erfolg ist diese Räuberpistole „Trovatore“, die zwischen „Rigoletto“ und „Traviata“, 1853 in Rom das erste Mal auf die Bühne kam, dennoch. Zumindest, wenn man die richtigen Sänger beisammen hat und sich alle Interpreten auf der Bühne und die Musiker im Graben auf Verdi ein- und verlassen. So wie jetzt in Dessau.
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: