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Alle Artikel kategorisiert unter »Erika Stucky«

„Dido and Aeneas Remembered“ von David Marton als Opernfilm reinszeniert

25.04.21 (Joachim Lange) -
Ob das Schrumpfen gemeinsamer Erlebnisse von Kunstproduktion und Aneignung auf das Standard- respektive Bildschirmmaß der individuellen Aneignung von Informationen, Dauerschäden auf allen Seiten hinterlassen wird, gehört zu den spannenden Fragen fürs postpandemische Zeitalter, fragt sich unser Kritiker Joachim Lange.

11 Fragen an Erika Stucky

17.01.20 (Erika Stucky) -
Geboren in San Francisco, mitten hinein in die Flower-Power-Zeit, ging Erika Stucky später mit ihren Schweizer Eltern zurück ins Wallis und wuchs im Spannungsfeld zwischen Bergtradition und Hippie-Freigeist zu einer formidablen Entertainerin heran. Als „Mrs. Bubble“, als „Black Widow“ oder „Spidergirl“, mit „Suicidal Jodels“, mit dem Tom-Waits-Programm „Raindogs Revisited“, als Kleinkünstlerin mit der Vokalgruppe „Sophis­ticrats“ oder als Solistin der George Gruntz Concert Jazz Band ist sie in den letzten 30 Jahren weltweit aufgetreten und hat ein gutes Dutzend Alben aufgenommen. 2015 ist ihr Jimi Hendrix Tribute „Call me helium“ mit Stucky-Doran-Studer-Takuma erschienen.

Alles auf Anfang in Lyon

03.05.19 (Joachim Lange) -
An der Oper in Lyon leistet sich Intendant Serge Dorny jedes Frühjahr ein kleines Festival. Diesmal unter dem Allerweltstitel „Leben und Schicksale“. Der Erfolg, den er damit in den letzten Jahren hat, bestärkt ihn darin, auch das nicht so Gängige bei den Stücken und Regisseuren zu pflegen. Die Höhepunkte 2019 lieferte das von Dorny geförderte ungarische Regietalent David Marton mit einer schräg erweiterte Version von Henry Purcells „Dido und Aeneas“ und das bislang in Deutschland verblüffenderweise ignorierte ukrainische Theatergenie Andriy Zholdak mit Tschaikowskis selten gespielter „Die Zauberin“.

Bizarr und doch vertraut – Exotica

Einige Phänomene im Jazz können als Exotica beschrieben werden. Unmittelbar evident, wenn geografisch voneinander weit entfernte Musikkulturen sich wie bei den Ensembles Quadro Nuevo (Deutschland) und Cairo Steps (Ägypten) begegnen, um auf einem „Flying Carpet“ Serail-Ambiente mit geschmeidig swingenden Tänzen, seduktive Timbres oder latin-aromatisierten Jazzstil in opulenten Arrangements einzufangen: Orient-Perkussion und Streichersounds hüllen galante Melodien und Improvisationen an Sopransax, Nay-Flöte und Oud in spirituelle Sphären gemeinsamer Ambitionen, nämlich in Klangreibungen menschliche Kontakte zu finden. (Fine Music/GLM)

Zusammen geatmet – Sängerin Indra Rios-Moore und ihre Band gewinnen den BMW-Welt Jazz Award

09.05.16 (Ssirus W. Pakzad) -
Das war es auch schon mit den Gemeinsamkeiten: nämlich, dass diesmal zwei Sängerinnen im Finale des BMW Welt Jazz Awards gegeneinander angetreten waren, der da „Inspired By Legends“ überschrieben war. Unterschiedlicher hätten die beiden Damen nun wirklich nicht sein können: die eine erfrischend derb, laut, unerschrocken, unterhaltsam, etwas freakig und als Sängerin, nun ja … die andere zurückhaltend, fein, leise, beseelt und stimmgewaltig. Die Jury votierte für die introvertiertere Künstlerin. Die in Dänemark lebende New Yorkerin Indra Rios-Moore konnte den internationalen Wettbewerb im ausverkauften Auditorium der BMW Welt verdient für sich entscheiden und erhielt von BMW Vorstand Ian Robertson einen Pokal sowie einen stattlichen Scheck.

Foxy Lady: Erika Stuckys Huldigung an Jimi Hendrix beim BMW Welt Jazz Award

23.02.16 (Ssirus W. Pakzad) -
Only the best die young. 1970 ist Jimi Hendrix mit nur 27 gestorben, erstickt an seinem Erbrochenen. In den wenigen Jahren, in denen er einer weltweiten Öffentlichkeit seine Visionen noch livehaftig näher bringen konnte, hat er ein gewaltiges musikalisches Erbe angehäuft. Er wurde bereits in Lebzeiten zur Legende und setzte Maßstäbe, die noch heute gelten. Beim „Inspired By Legends“ übertitelten BMW Welt Jazz Award machte sich das schweizerisch-amerikanische Quartett Stucky/Doran/Tacuma/Studer über das Vermächtnis des Übergitarristen her.
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