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Alle Artikel kategorisiert unter »Erin Caves«

Auf der Suche nach der verlorenen Gegenwart – Tschaikowskis „Piqué Dame“ in Stuttgart

12.06.17 (Joachim Lange) -
Tschaikowskis „Pique Dame“ ist im Grunde immer ein tief deprimierendes Stück. Die Fallstudie eines Spielers, der am Ende ist und nur noch auf das Glück des Zufalls hofft, um im allgemeinen Desaster zu überleben und selbst nicht unterzugehen. Stefan Herheim hat im vorigen Jahr in Amsterdam darin gar biografische Züge des wegen seiner Homosexualität von der Gesellschaft bedrängten Komponisten ausgemacht.

Die gefesselte Uhr – Richard Wagners „Tristan und Isolde“ an der Staatsoper Stuttgart

21.07.14 (Frieder Reininghaus) -
„Sie wollen nur noch Märchen sehn“, schrieb Kurt Tucholsky in „Zuckerbot und Peitsche“ 1930, an der Mittellinie zwischen den beiden Weltkriegen. „Das Bürgertum erliegt der Wucht. Flucht, Flucht, Flucht“. Das Dramaturgie- und Regie-Paar Wieler/Morabito hat wieder einmal guten Instinkt bewiesen für das, was „gefragt“ ist (beziehungsweise zum „Gefragten“ deklariert wird) und was ankommt. Die beiden haben sich als Fluchthelfer bewährt (oder sind in Bezug auf den weithin mit unsäglichem Wortschwall dahinströmenden Wagner-Text in die Rolle der Bewährungshelfer geflohen).
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