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Alle Artikel kategorisiert unter »Kirsten Reese«

Der Stachel fehlt – Abtauchen bei den Donaueschinger Musiktagen 2019

22.10.19 (Georg Rudiger) -
So viele Terzen und Sexten, so viele Dur- und Mollakkorde wie in diesem Jahr waren vielleicht noch nie zu hören auf diesem Avantgarde-Festival. Jedenfalls geht es im Jahr 2019 mehr um Musik als um Konzepte, mehr um das Hören als um das Nachdenken, mehr um die Vergangenheit als um die Zukunft. Unserem Kritiker Georg Rudiger fehlte da gleichwohl ein wenig der musikalisch-politische Stachel.

Donaueschinger Musiktage 2019 – Freitag

Wieder einmal bereichert eine neue Spielstätte die Donaueschinger Musiktage: In der Reha-Klinik Sonnhalde erklingen in Kirsten Reeses „Neglou“ Lautsprecher und Instrumente unter Wasser – Zutritt nur in Badekleidung. 

Samplifizierend bis schrundig: „Autonome Musik“ mit dem ensemble mosaik

24.02.18 (Albrecht Selge) -
Neue Musik, deine Programmbeschreibungen! Uneingeweihten Ohren klingen sie gern mal nach Drohung – oder zumindest mehr nach wissenschaftlichem Kolloquium als nach Konzert: „Die vierteilige Konzertreihe Autonome Musik im Kesselhaus der Kulturbrauerei Berlin thematisiert in einer Gegenüberstellung von Komposition und Performance kontrastierende Konzeptionen von Konzertmusik. In den Konzerten begegnen Ensemblekompositionen, deren detaillierte Klang- und Formgestaltung einen ausgeprägten Werkcharakter aufweisen, einer sich fortsetzenden Folge von Miniaturen, die konzeptuell angelegt sind und in Echtzeit ausformuliert werden.“

Donaueschinger Musiktage 2013 - Videoblog: Freitag

Noch vor dem offiziellen Festivalstart probt das „Klangforum Wien” zwei Kompositionen für die beiden Ensemblekonzerte am Samstag und Sonntag: „Situations” für 23 Solisten von Georges Aperghis und „Speicher” für großes Ensemble von Enno Poppe. In beiden Werken spiegelt sich das in diesem Jahr zentrale Thema der musikalischen Großform wider, denn beide sind jeweils für sich konzertfüllend.

sounding D in Eisenach, Tag 3

Am letzten Tag des Festivals "mittenDrin" in Eisenach kommt die Großkomposition von Zoro Babel, Daniel Ott, Kirsten Reese, Erwin Stache und Enrico Stolzenburg zu weiteren Höhepunkten: Eine musikalische Ballonfahrt im Morgengrauen und das Bespielen der gesamten Eisenacher Innenstadt beenden das dreitägige Werk. Außerdem zeigten sich lokale Musiker und Performancekünstler in den Darbietungen des "Art!stic Labor", bevor zum Abschluss des Festivals eine weitere Uraufführung erklang.

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