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Alle Artikel kategorisiert unter »Sächsischer Staatsopernchor Dresden«

Die Bösen sind immer die Anderen – Konwitschny inszeniert Meyerbeers „Les Huguenots“ an der Semperoper Dresden

02.07.19 (Joachim Lange) -
Giacomo Meyerbeers „Les Huguenots“ beeindruckt in der Inszenierung von Peter Konwitschny außerordentlich, meint unser Kritiker Joachim Lange. „Die Hugenotten verbinden in gewisser Weise wagnerschen Größenwahn mit italienischem Belcanto- und Emotions-Furor. Die Musik ist aber dennoch mit französischer Leichtigkeit aufgeschäumt und behandelt obendrein den großen historischen Gegenstand mit Sprengkraft. All das hört man bei Stefan Soltész und der Staatskapelle.“

Wahn, überall Wahn – Donizettis „Lucia di Lammermoor“ an der Semperoper Dresden

20.11.17 (Joachim Lange) -
„Mors certa hora incerta" also „Der Tod ist gewiss, die Stunde nicht“ – so ist an der Rampe in der Dresdner Semperoper zu lesen. Ein passendes Motto für „Lucia di Lammermoor“. Obwohl sich die Todfeinde im Stück, hier schon mal ziemlich konkret die Stunde ankündigen, an der sie zuschlagen wollen. Musikalisch und mit seinem Plot ist das, was Gaetano Donizetti 1835 rausgehauen hat, ein Belcanto-Kracher mit allem Drum und Dran. Mit einer Wahnsinnsarie für die Titelheldin als Schmankerl. Und das im doppelten Wortsinn – es geht um den Inhalt und um die Herausforderung für die Sängerin. Mit der die ganze Oper steht oder fällt. In Dresden steht sie. Und wie!

Lobgesang: Dresdner Staatsopernchor feiert seinen 200. Geburtstag mit Konzert

09.10.17 (dpa) -
Dresden - Ovationen und Bravo-Rufe für eine Sängerschar: Mit dem Chor der Sächsischen Staatsoper hat am Sonntagabend in Dresden eines der ältesten Ensembles dieser Art seinen 200. Geburtstag begangen. Beim Jubiläumskonzert wurde der Chor in der Semperoper ausgiebig gefeiert. Zugleich erhielt der Klangkörper mit seinem Leiter Jörn Hinnerk Andresen den diesjährigen Preis der Stiftung zur Förderung der Semperoper.

Vierzig Sprachen des Erbarmens: zur Uraufführung von Lera Auerbachs „Requiem“ für Dresden

13.02.12 (Michael Ernst) -
Für die Komponistin Lera Auerbach müssen die vergangenen Monate äußerst arbeitsam gewesen sein. Im Herbst 2011 brachte sie am Theater an der Wien ihre Oper „Gogol“ heraus, komponiert zu einem eigenen Libretto ( nmz online vom 17.11.2011). Die diesjährige Capell-Compositrice der Sächsischen Staatskapelle ist nicht nur Komponistin und Pianistin, sie hat sich auch als Autorin und bildende Künstlerin Meriten erworben.
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