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Alle Artikel kategorisiert unter »Ungarn«

Ungarns Regierung legt Gesetzesentwurf für „Lenkung“ der Kultur vor

09.12.19 (dpa) -
Ungarns rechts-nationale Regierung hat am Montag im Parlament einen umstrittenen Gesetzesentwurf zur verstärkten Gängelung und Kontrolle der Kultur im Lande eingereicht. Die Vorlage, die der stellvertretende Ministerpräsident Zsolt Semjen unterzeichnete, sieht die Schaffung eines Nationalen Kulturrates vor, der die „fachliche Basis für die strategische Lenkung der kulturellen Sektoren durch die Regierung gewährleisten“ soll. Eine frühere, interne Version des Entwurfs, die in der vergangenen Woche durchgesickert war, hatte heftige Proteste unter Kulturschaffenden ausgelöst.

Ungarn sagt ESC-Teilnahme ab - TV weist Homophobie-Vorwurf zurück

28.11.19 (dpa) -
Budapest - Ungarn hat seine Teilnahme am Eurovision Song Contest (ESC) abgesagt. Die staatliche ungarische Medienholding MTVA begründete diesen Schritt am Donnerstag mit einer «fachlichen Entscheidung»: Man wolle stattdessen «die Talente der ungarischen leichten Musik und die von diesen hervorgebrachten wertschaffenden Produktionen» fördern.

Ankündigung: ++ contrapunkt ++ „Quo vadis, Hungaria ? – Ungarn unter Spannung“ am 10. Mai im BR

09.05.12 (huf) -
Am 10. Mai um 21:03 kommt die nächste Folge des Musikmagazins ++ contrapunkt ++ Dialog der Kulturen live im Bayerischen Rundfunk und öffentlich im Goethe-Forum München zum Thema „Ungarn“. Das politische und kulturelle Klima verändert sich im Land von Liszt, Lehár und Ligeti. Liberale Kräfte werden zunehmend ausgegrenzt und immer mehr Schlüsselfunktionen im Kultur- und Medienbetrieb werden nach politischen und nicht mehr nach fachlichen Gesichtspunkten besetzt. Zahlreiche ungarische Künstler und Intellektuelle zeigen sich inzwischen kämpferisch und rufen zur Bewahrung der Grundrechte Europas auf.

contrapunkt 26: Ungarn - Die Insel der (Un)Glückseligen?

„Uns, die lang das Unglück schlug, schenke wieder Freuden. Denn wir büßten hart genug, Schuld für alle Zeiten…." Schon die ersten Zeilen des 1823 von Dichter Ferenc Kölcsey verfassten Himnusz klingen weitaus weniger nationalistisch als in anderen Nationalhymnen Die Zeilen drücken aus, wie sich das Volk Magyaren damals fühlte: Seit Jahrhunderten zermahlen zwischen Großmächten – den Türken auf der einen, den Habsburgern auf der anderen Seite.

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