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Alle Artikel kategorisiert unter »Vladislav Solodyagin«

In Klanggewittern – Die Oper Halle streamt die Sarah Nemtsovs Oper „Sacrifice"

26.04.20 (Joachim Lange) -
Es hat eine Weile gedauert, aber jetzt ist die Oper Halle auch dabei und bereichert den virtuellen Notspielplan, mit dem sich die Theater und Opernhäuser in Erinnerung halten. Für eine andere, eher bizarre lokale Schlagzeile jenseits jeder Kunstanstrengung sorgte kürzlich der Geschäftsführer der Theater, Oper und Orchester GmbH (TOOH) Stefan Rosinski.

Triumph der Extreme – Giuseppe Verdis „Aida“ an der Oper Halle

21.01.18 (Joachim Lange) -
Die Premieren-Spannung im Haus war zu spüren. Eine neue „Aida“ zieht. Und die Gerüchteküche im Vorfeld funktioniert in Halle. Verdis Oper für Kairo von 1871 – ein Werk zwischen Kammerspiel, großen Chören und Triumph-Spektakel – steht bei Opernfreunden ganz oben auf dem Wunschzettel. Musikalisch wurde (von ein paar premierenbedingten Wacklern abgesehen) auch geliefert: GMD Josep Caballé-Domenech und die Staatskapelle feierte man für die großen Gefühle ebenso, wie die von Rustam Samedov und Peter Schedding einstudierten Chöre für ihren Einsatz in den Ägypterkostümen, die bei Ausstatter Christoph Ernst irgendwie gängigen Papyrus-Comics entsprungen schienen.

Die Glatze des Don Pizarro – Die Oper Halle eröffnet die Spielzeit mit einem neuen „Fidelio“

17.09.17 (Joachim Lange) -
Seit Florian Lutz und seine Truppe 2016/17 die Oper in Halle übernommen haben, ist sie wieder ein Ort der Auseinandersetzung. Hier wird nichts mehr einfach so durchgewinkt. Alles, was gemacht wird, erzeugt Reibung. Mit den Erwartungen des Publikums. Im gesellschaftlichen Diskurs. Dazu kommt seit einiger Zeit auch (kommunal-)politischer Gegenwind. Halle wollte zwar mit dem Slogan „Halle, die vernetzte Stadt“ Kulturhauptstadt Europas werden, bekam aber dann nicht mal ein schon geplantes und von der Bundeskulturstiftung und dem Land unterstütztes Festival im geschichtsträchtigen Interhotel (bzw. kurzzeitigen Flüchtlingsheim) „Maritim“ gleich neben dem Bahnhof auf die Reihe.

Zuschauer unter Beschuss: Uraufführung der Oper „Sacrifice“ von Sarah Nemtsov und Dirk Laucke an der Oper Halle

06.03.17 (Roland H. Dippel) -
Für jedes Jahr eine Musiktheater-Uraufführung ist der Wunsch von Halles Opernintendant Florian Lutz und er verdichtet die Achse von zeitgenössischer Dramatik zur Gegenwartsmusik. Jetzt, im zweiten Zyklus auf der Raumbühne Heterotopia Sebastian Hannaks, geht es los: Die in Berlin lebende Komponistin Sarah Nemtsov (geb. 1980) nennt ihr viertes Musiktheater-Werk „Sacrifice“ eine „Oper in vier Akten“, das Textbuch schrieb der aus Halle stammende Dramatiker Dirk Laucke (geb. 1982). Beide thematisieren auf mindestens fünf Ebenen heutige Migrantenbewegungen und Erschütterungen von Lebensentwürfen auf für Hörer und Zuschauer extrem fordernde Weise.

Ruhe vor dem Sturm – Brechts und Weills „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ als Passion an der Oper Halle

22.01.17 (Joachim Lange) -
Wenn man nach der Premiere des „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ von Bert Brecht und Kurt Weill beim Verlassen des Opernhauses „Wie man sich bettet, so liegt man“ oder „the moon of Alabama“ vor sich hin summt oder sich am liebsten den Weg „in the next whisky bar“ zeigen lassen würde, wie es im berühmten Alabama-Song so schön heißt, dann geht das natürlich zuerst auf das Konto der beiden kongenialen Musik- und Texterfinder Weill und Brecht.

In Heterotopia an Land gegangen: Wagners „Fliegender Holländer“ in Halle

25.09.16 (Joachim Lange) -
In der Oper Halle beginnt Florian Lutz seine Intendanz mit einem großen Spektakel um den „Fliegenden Holländer“ von Richard Wagner. Joachim Lange mit seinen Premiereneindrücken.
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