Begegnung, Konzert, Fortbildung, Inspiration

Neuer Auftritt für die Bildungsfestivals der BDB-Musikakademie in Staufen


(nmz) -
Markante Wortmarken und kräftige Farben bescheren den Bildungsfestivals der BDB-Musikakademie in Staufen einen blendenden Auftritt und kündigen für das kommende Jahr spannende Festivals für Instrumentalisten an. Klangvolle Namen renommierter Professoren und hochkarätiger Solisten sowie innovative Formate versprechen heute schon spannende Begegnungen, beflügelnde Konzerte und jede Menge Fortbildung und Inspiration für die Teilnehmer.
Ein Artikel von nmz-red

Nach einer erfolgreichen Premiere im Januar 2019 wird das BigBandBootCamp auch 2020 die Festivalbühne der BDB-Musik­akademie als erstes betreten. Schon im Februar verschreibt es sich erneut ganz und gar dem „Pop, Rock und Jazz“ und will Lust auf kreative Besetzungen und coole Arrangements machen. Rückenwind bekommt der Festivalneuling von der SWR Big Band und der Musikhochschule Freiburg. In Kooperation mit diesen beiden Institutionen gibt das BigBandBootCamp unter der künstlerischen Leitung von Ralf Schmid und Axel Kühn Musikern, Sängern, Dirigenten und Bandleadern die Gelegenheit, ein intensives Wochenende lang den Spaß und die mitreißende Power von Pop, Rock und Jazz zu erleben. In Workshops wird nicht nur Können vertieft und Wissen erweitert. Vielmehr geht es darum, in der Bigband den Funken zu zünden, damit er überspringt — im Seminarraum genauso wie draußen in Klassenzimmern, Probelokalen und auf den Konzertbühnen. Und dass die Impulse aus den Festivals nicht nur die Teilnehmer bereichern, sondern auch in die Musikvereine, Orchester und Ensembles hineinwirken, dessen können sich die künstlerischen Leiter sicher sein. Das haben die etablierten Festivals dem Neuling längst vorgemacht. Denn auch bei clariMondo, querwind, hornissimo und saxoPhonia werden jedes Jahr Funken gezündet und das Feuer von Begeisterung und Motivation angefacht. Das garantieren innovative Kurskonzepte und abwechslungsreiche Festivalprogramme. In Meisterkursen und im Einzelunterricht, in Workshops und Vorträgen, im Ensemble- und Orchesterspiel können Instrumentalisten jeglichen Niveaus ihre Technik verbessern, Hilfestellung erhalten, ihren Horizont erweitern und die Fortbildung mit der Freude am gemeinsamen Musizieren verbinden. Getreu dem Akademie-Motto „Spitze für die Breite“ sind hochkarätige Dozenten dabei Programm.

So werden die Klarinettentage 2020 beispielsweise nicht nur bereits zum zweiten Mal unter dem Namen clariMondo firmieren und das halten, was der Name verspricht, nämlich: Hier kommt die ganze Welt der Klarinette zusammen und hier ist die Klarinette in all ihren Facetten zu erleben. Vielmehr wird auch mit François Benda, Shirley Brill und Fabian Dirr auch die Weltspitze des Klarinettenspiels vertreten sein. Ihr Kommen für saxoPhonia zugesagt haben ebenfalls bereits Hubert Winter und Sebastian Pottmeier. Und auch das Flötenfestival querwind kann große Namen aufbieten. Neben dem frisch zum Professor ernannten Mario Caroli aus Freiburg werden Henrik Wiese, Karl Kaiser sowie Anna Dina Bjørn-Larsen bei den Flötentagen in Meisterkursen unterrichten. Besonders freuen sich die beiden künstlerischen Leiter von querwind, Rudolf Döbler und Robert Pott, auch über die Zusage von Ian Anderson. Der britische Ausnahmeflötist wird nicht nur unterrichten, sondern in einem Konzert auch seine Kompositionen präsentieren.

Seine von der British Flute Society als „atemberaubend“ gelobte Performance sollten sich Flötisten keinesfalls entgehen lassen. Dass auch bei den Schwarzwälder Horntagen wieder zahlreiche international renommierte Professoren und hochkarätige Solisten als Dozenten dabei sein werden, ist sicher. Nachdem 2019 Felix Klieser für Furore sorgte, darf man gespannt sein, wen Peter Arnold für die Schwarzwälder Horntage 2020 aus dem Hut zaubert. Heute schon zugesagt haben Christoph Eß und Pascal Deubler.

Neu im Programm sind 2020 die Beginner-Kurse. Unter dem Motto flute4beginners, clarinet4beginners, saxophon4beginners und horn4beginners gibt es erstmals bei allen Festivals kostenlose Schnupperkurse für erwachsene Späteinsteiger, die sich den Traum vom Musizieren erfüllen möchten. Und auch für Instrumental- und Musiklehrkräfte haben die künstlerischen Leiter der Festivals unter dem Motto „4education“ interessante Kurs­pakete geschnürt. Auf dem Sprung zum Bildungsfestival ist inzwischen das DrumCamp. Zwar wird der zeitliche Rahmen noch nicht gesprengt, dafür aber die stilistische Bandbreite stetig erweitert. Bekommen Anika Nilles und Arno Pfunder doch 2020 nicht nur erneut Unterstützung durch Robert Brenner, der das Spektrum aus Rock, Pop und Jazz um die klassische Note und Traditional Drums erweitern wird. Vielmehr wird mit Udo Dahmen einer der erfolgreichsten Live- und Studio-Drummer der 1970er- und 80er-Jahre als „Special Guest“ beim drumCamp unterrichten.

Einen berauschenden Vorgeschmack auf die Festivalsaison 2020 geben zum Jahresausklang 2019 die Intensivworkshops „Im Rausch der Tiefe“ und „Trompete Total“. Sie bieten an Dozenten alles auf, was im Bereich tiefes und hohes Blech Rang und Namen hat: Stefan Huber (La BrassBanda), Dirk Hirthe und Øysten Baadsvik werden ihr Können und Wissen an Tubisten weitergeben, Carsten Ebbinghaus und Alexander Wurz sich der Baritonisten und Tenorhornisten annehmen und Franz Tröster und Christoph Moschberger den Trompetern einheizen. Das gemeinsame Musizieren im gemischten Ensemble wird dabei nicht zu kurz kommen, das gilt als ausgemacht – genauso wie die Tatsache, dass auch die Blechbläser bald – spätestens mit dem Umzug in den Akademieneubau – ihr eigenes Bildungsfestival bekommen.

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