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Alle Artikel kategorisiert unter »Andreas Hauff«

Zwei neue Kammeropern in Kaiserslautern: „Da kommt noch wer“ / „Ein Mond aus kochender Milch“

10.12.13 (Andreas Hauff) -
Eine Frau und zwei Männer, das ist immer wieder eine spannende Konstellation – auch auf der Bühne. Das Pfalztheater in Kaiserslautern kombiniert zwei neuere Kammeropern in dieser Besetzung. In der Inszenierung von Bruno Berger-Gorski sind, jeweils als deutsche Erstaufführung, auf der Werkstattbühne zu erleben: „Da kommt noch wer“ des norwegischen Komponisten Knut Vaage und „Ein Mond aus kochender Milch“ des Luxemburgers Camille Kerger.

Authentisches Zeitdokument aus der 1848er-Revolution – Albert Lortzings „Regina“ am Pfalztheater in Kaiserslautern

12.11.13 (Andreas Hauff) -
Es ist schon erstaunlich, passt aber ins Bild einer Musiktheaterlandschaft, die sich mit dem selbstgefälligen Wiederkäuen oder Zerfleddern des Bekannten leichter tut als mit der unbequemen Erschließung des Unbekannten und Interessanten. Nachdem die Originalfassung von Albert Lortzings während der1848erRevolution entstandener Oper „Regina“ 150 Jahre bis zur Uraufführung 1998 in Gelsenkirchen brauchte, hat es jetzt noch einmal 15 Jahre gedauert, bis wieder ein Theater das Stück auf die Bühne brachte: Das Pfalztheater in Kaiserslautern in Kooperation mit dem Ludwigshafener Theaterim Pfalzbau.

„Auf Wiederhören!?“ Ein neues Konzertformat für Neue Musik beim Philharmonischen Staatsorchester Mainz

15.10.13 (Andreas Hauff) -
Eine originelle Methode, die zeitgenössische Musik aus der Spezialistenecke herauszuholen, hat das Philharmonische Staatsorchester mit seinem GMD Hermann Bäumer entwickelt. „Auf Wiederhören!? … reingehört und kommentiert – Musik der Gegenwart“ heißt das neue Konzertformat, das nun zum zweiten Mal im Kleinen Haus des Staatstheaters zu erleben war.

Herausarbeiten von Untertönen und Nebenstimmen

03.09.13 (Andreas Hauff) -
Die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz mit Sitz in Ludwigshafen ist das größte Orchester in diesem Bundesland, zudem das einzige mit überregionalem Anspruch. Unter seinem GMD Karl-Heinz Steffens und seinem neuen Intendanten Michael Kaufmann ist es gerade dabei, sich neu zu positionieren.

Wenn Einzelkämpfer solidarisch werden

02.07.13 (Andreas Hauff) -
Peter Stieber, Präsident des Landesmusikrates Rheinland-Pfalz, benennt das Problem: „Orchester sind traditionell ‚Einzelkämpfer’, und die Solidarisierungsidee ist nicht so weit verbreitet.“ Trotzdem ist es dem Landesmusikrat gelungen, zum Tag der Musik am 16. Juni alle fünf Orchester des Landes in kommunaler und staatlicher Trägerschaft in der Landeshauptstadt zu versammeln, um sich dort in der Vielfalt ihrer Angebote zu präsentieren. Von den sechs großen Profiensembles fehlt nur die Deutsche Radiophilharmonie Saarbrücken-Kaiserslautern.

Spieler beim Spielen: Halbzeit beim Dessauer „Ring“ – trotz Hochwasser und Gegenwind

26.06.13 (Andreas Hauff) -
Wagners „Ring“ gibt es in letzter Zeit an ungewöhnlich vielen Theatern zu erleben. Der Dessauer „Siegfried“ allerdings verdient besondere Beachtung – nicht nur, weil das Anhaltische Theater die Tetralogie von hinten begonnen hat und mit der letzten Aufführung der Saison nun in die Halbzeit gegangen ist, und nicht nur, weil das Theater am 28. Juni in einer symbolischen Aktion in der Stadt „verankert“ werden soll.

Auf der Suche nach einer anderen Moderne: „Eurovisionen“ blicken an der Mainzer Musikhochschule gen Norden

15.05.13 (Andreas Hauff) -
Viereinhalb Jahre nach der Einweihung des Neubaus auf dem Mainzer Universitätscampus hat sich der Rote Saal der Mainzer Musikhochschule als wichtige Konzertstätte etabliert – nicht nur innerhalb der Stadt. Im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz, der dieses Jahr unter dem Motto „Eurovisionen“ steht, luden die Mainzer Virtuosi und der Förderverein MING/MCM zu einem Konzert unter dem Titel „Europa von Nordosten nach Nordwesten“. Mittendrin eine Uraufführung: Eine Romanze des 1960 geborenen englischen Komponisten Peter Seabourne.

Wer wär’ nicht gern am Broadway

09.05.13 (Andreas Hauff) -
Sozusagen pünktlich zum Kurt-Weill-Fest veröffentlichte der 2011 eingerichtete Kulturkonvent des Landes Sachsen-Anhalt seine Empfehlungen für die Zukunft. Die wichtigsten Ideen: Eine Anhebung des Kulturetats, und eine stärkere Kooperation der Kultur-Institutionen. Das Weill gewidmete Festival in Dessau-Roßlau zeigt sich dafür im 21. Jahr seines Bestehens bestens aufgestellt. Mit etwa 13.600 verkauften Eintrittskarten für 55 Veranstaltungen in 17 Tagen waren die Veranstalter auch diesmal hoch zufrieden. Die Auslastung dürfte sich in der Nähe des Vorjahresergebnisses von 89 Prozent bewegen. Auch diesmal lebte das Festival von einem vielfältigen Programm, langjährig gewachsenen Verbindungen und zahlreichen Kooperationen. James Holmes, der diesjährige Artist-in-Residence, war dafür ein gutes Beispiel. Der britische Dirigent und Weill-Experte war schon mehrfach Gast in Dessau. Nun zeigte er zwei Wochen lang Präsenz bei einer ganzen Reihe von Veranstaltungen.

In der Höhle der Selbstbespiegelung: Joachim Schlömers Bearbeitung von Henry Purcells „The Indian Queen“ für Schwetzingen

07.05.13 (Andreas Hauff) -
Dass Henry Purcells „Semi Operas“ wunderbare Dreisparten-Projekte sind, hat das eine oder Theater in den letzten Jahren schon gemerkt. „King Arthur“ oder „The Fairy Queen“ gibt es inzwischen ab und an zu sehen. Nicht aber „The Indian Queen“, Purcells letztes Projekt, über dem er 1695 verstarb, so dass sein Bruder die abschließende „masque“ komponierte. Nun haben die Schwetzinger Festspiele, die das Werk 1995 schon einmal auf dem Programm hatten, es wieder ausgegraben. Das Original sollte es diesmal aber nicht sein. Regisseur Joachim Schlömer hatte in der Koproduktion mit dem Theater Basel und der Oper Metz ziemlich freie Hand – und nutzte sie weidlich.

Klang und Bild: „Music 4 Eyes & Ears“ an der Musikhochschule Mainz

26.02.13 (Andreas Hauff) -
Welche Perspektiven gibt es für die zeitgemäße Weiterentwicklung der Musik, für ihre gesellschaftliche Relevanz, für Existenz und Sinnsuche junger Künstler? Fragen wie diese werden im Konzert- und Hochschulbetrieb eher selten gestellt. Doch Anne Shih, Violinprofessorin an der Mainzer Musikhochschule, sprach sie in ihrem Nachwort zum Gastspiel der kanadischen Pianistin Megumi Masaki an – und stellte das ungewöhnliche Programm “Music 4 Eyes & Ears“ damit zugleich in einen größeren Rahmen.
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