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Alle Artikel kategorisiert unter »Frieder Reininghaus«

Kühl und bestechend

26.11.15 (Frieder Reininghaus) -
Esa-Pekka Salonen und Krzysztof Warlikowski präsentieren Béla Bartóks „Barbe-bleue“ und Francis Poulenc „La Voix humaine“ an der Pariser Oper. Frieder Reininghaus hörte eine herausragende Barbara Hannigan.

Das hässliche Elflein und der schöne Yasin

24.11.15 (Frieder Reininghaus) -
Roland Kluttig dirigiert, Kirill Serebrennikov inszeniert „Salome“ an der Staatsoper Stuttgart – und Frieder Reininghaus berichtet.

Lichte göttliche Versuchungen, dunkle Flecken der Religionsgeschichte

22.10.15 (Frieder Reininghaus) -
Arnold Schönbergs „Moses und Aron“, durchgestaltet von Romeo Castellucci und Philippe Jordan an der Opéra Bastille. Frieder Reininghaus berichtet.

Die Zukunft im Genick – Variatio delectat: Oder wie sich das Beethovenfest als geistig-musikalische Herausforderung neu erfindet

07.10.15 (Frieder Reininghaus) -
Lang ist die Reihe der 1845 maßgeblich durch Franz Liszt ins Leben gerufen Beethovenfeste in der Geburtsstadt des Komponisten. Sie ist reich an Höhepunkten, immer wieder gekennzeichnet aber auch von wenig ruhmreichen Strecken. Zwischenzeitlich wurde das Projekt abgeschrieben und abgeschafft, dann aber zur Jahrtausendwende wieder auferweckt von den Toten.

Eigenthum ist Diebstahl – „Rheingold“ in der Jahrhunderthalle Bochum

13.09.15 (Frieder Reininghaus) -
Das Orchester – ein Helden-Team! Es thront erhaben, als wäre hier die heldenheimische Endlagerstätte. Breit aufgefächert nimmt es die zentrale Stellung ein auf der Tribüne, die der der Zuschauer gegenübergesetzt wurde. Die Musiker lösen die akustische Vorzeit ab, die ein Vorspiel vor dem Vorabend exponiert: Mika Vaino komponierte am Mischpult eine graue akustischen Wolke (womöglich unter Verwendung von Material aus den „Rheingold“-Anfängen), die sich auch im Verlauf des Abends gelegentlich wieder in Erinnerung bringt.

Ruhrtriennale 2015: Hartes Leben, harte Steine. Nehmen ist seliger als geben

16.08.15 (Frieder Reininghaus) -
Die große Halle der ehemaligen Zeche Lohberg in Dinslaken wird von Johan Simons mit „Accattone“ nach dem Kino-Erstling von Pier Paolo Pasolini und tröstlicher Klagemusik von Sebastian Bach als Ort der Kunst in Betrieb genommen.

Prosit der Gemütlichkeit –Eröffnung der Salzburger Festspiele mit Rüdiger Safranski und Wolfgang Rihms „Eroberung von Mexico“

27.07.15 (Frieder Reininghaus) -
Vorsätzlich verzichten die Salzburger Festspiele seit Jahren auf konzeptionelle Ideen und künstlerische Absichtserklärungen. Die Behauptung, es wäre mit den Begriffspaaren „Herrschen und Dienen, Macht und Ohnmacht“ so etwas wie ein Roter Faden bekanntgegeben worden, lässt sich bei Überprüfung des ausgesendeten und in Salzburg ausliegenden Werbematerials nicht bestätigen.

Frauenfragen – Terror – Reife. Das Festival d’Aix-en-Provence 2015

05.07.15 (Frieder Reininghaus) -
Das Festival d’Aix-en-Provence, Frankreichs Musterveranstaltung für Musiktheater, eröffnete heuer besonders früh und mit Georg Friedrich Händels „Alcina“ im Grand Théâtre de Provence und mit einer Inszenierung der Londoner Regisseurin Katie Mitchell. Es folgte ein neues Frauen-a-cappella-Stück von Ana Sokolivic (*1968), „Svadba“ („Hochzeit“), dann – vor der Wiederaufnahme eines ziemlich uralten, aber immer noch allerliebst geträumten „Sommernachtstraum“ (Robert Carsen) „Die Entführung aus dem Serail“ in einer Inszenierung des Münchener Residenztheaterdirektors Martin Kušej.

Wiener Festwochen: Andrea Breth kombiniert Bartóks „Blaubart“ mit Schumanns „Geistervariationen“

21.06.15 (Frieder Reininghaus) -
Es gestaltete sich ein ruhiger, äußerlich unaufgeregter Abend: Anfang und Ende leise bis an die Hörgrenze. Langsam hebt sich der Vorhang im Theater an der Wien und gibt zur Stille zunächst nur einen Spalt frei. Der übel beleumundete Herzog taucht aus der Finsternis auf („Aufgeschlagen sind die Vorhänge unserer Augen“). Gábor Bretz sitzt vor sieben dunklen Türen auf einem Stuhl und spricht zur Seite – den Prolog des symbolistisch-expressionistischen „Blaubart“-Librettos von Béla Balázs.

Das war ein Stück Arbeit vom Feinsten –Holland Festival eröffnet mit Alban Bergs „Lulu“

04.06.15 (Frieder Reininghaus) -
Zu den großen Werken des Musiktheaters im 20. Jahrhundert, die unvollendet blieben, gehört „Lulu“. Alban Berg arbeitete an seiner zweiten Oper von 1928 an; er starb 1935 während der Skizzen zum dritten Akt. Der Torso wurde im Jahr nach Bergs Tod in Zürich uraufgeführt – im austrofaschistischen Wien war nicht daran zu denken. Friedrich Cerha komplettierte und instrumentierte den 3. Akt, der sich nicht nur geographisch aus Wien nach Paris und London bewegt, sondern bis zu einem gewissen Grad auch stilistisch neue Bahnen einschlägt (die 3aktige Fassung wurde 1979 im Pariser Palais Garnier aus der Taufe gehoben).
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