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Alle Artikel kategorisiert unter »Michael Ernst«

Keinen Flughafen können sie auch nicht – Ein Kommentar von Michael Ernst

12.05.15 (Michael Ernst) -
Bislang galten die Berliner Philharmoniker als PR-Profis, die sich bestens in Szene zu setzen verstehen. Dieses Image haben sie am Wahltag des neuen Chefdirigenten verspielt. Womöglich mit Folgeschäden.

Gespensteropern mit Clown – Moderne, die keine ist, trifft auf ein Italien, das es so nicht mehr gibt

11.05.15 (Michael Ernst) -
Wie vertragen sich Ruggero Leoncavallo und Oscar Wilde, Verismo mit einer Uraufführung, der allbekannte „Pagliacci“ und ein Komponist namens Gordon Getty? An der Oper Leipzig wollte man's wissen.

„Freischütz“ mit Freibier: An der Semperoper gerät Weber zum Volksfest

02.05.15 (Michael Ernst) -
Der Probeschuss wird abgeschafft? Regisseur Axel Köhler betont in seinem Dresdner „Freischütz“, dass die Menschen aus Fehlern nichts lernen. Geschweige denn klug werden. Immer wieder geht Abschießen vor Aufklären. Das ist bis heute fatal.

Insulaner im Spreewald

30.04.15 (Michael Ernst) -
Die größten Überraschungen gibt es in der sogenannten Provinz. Wer hätte für möglich gehalten, dass just das Philharmonische Orchester des Staatstheaters Cottbus seit Jahren eines der innovativsten Konzertprogramme auffährt?

Personalia 2015/05

30.04.15 (Michael Ernst) -
Wenn der Kultur- zum Sparminister wird – Auf der Musikmesse Frankfurt fand die Verleihung des „Musik-Gordi“ 2015 statt +++ Osterfestspielpläne: Peter Ruzicka wieder in Salzburg +++ Musikautorenpreis für Helmut Lachenmann +++ Leo McFall gewinnt Deutschen Dirigentenpreis 2015 +++ Goldberg Award +++ Staatspreis für Beat Furrer +++ Deutscher Pianistenpreis +++ Vogler bleibt in Dresden

Temperamente: Carl Nielsen umrahmt Uraufführungen von Nicolaou und Svoboda in Cottbus

19.04.15 (Michael Ernst) -
Sinfoniekonzerte mit Uraufführung? Für die meisten Orchester ein Wagnis. Das Philharmonische Orchester des Staatstheaters Cottbus brachte in seinem vorletzten Konzert der Saison gleich zwei neue Werke heraus! „Wechselströme“ von Vassos Nicolaou und ein Tripelkonzert für Trompete, Posaune, Tuba und Orchester von Mike Svoboda.

Wo Siggi das Fürchten lernt: Oper Leipzig zeigt kindischen „Siegfried“

14.04.15 (Michael Ernst) -
Wagner-Opern und Tanz, das ist so ähnlich wie Meyerbeer ohne Ballett-Akt. Der teutonisch tönende Meister hat derartige Einlagen – vielleicht wegen des ungeliebten Vorbilds? – einfach nicht gemocht. Schon gar nicht im „Ring“. Leipzigs „Siegfried“ setzt konsequent auf Tanztheater. Man fragt nicht, warum.

Verismo-Opern in schwarzen, weißen und ganz bunten Tönen – Osterfestspiele in Salzburg

03.04.15 (Michael Ernst) -
Die Osterfestspiele Salzburg strecken sich dieses Jahr weit in den Süden und holen eine nur scheinbar ferne Vergangenheit aus Sizilien auf die Bühne des Großen Festspielhauses. Dort gab es am zum Auftakt die Doppelpremiere „Cavalleria rusticana“ von Pietro Mascagni und „Pagliacci“ (Der Bajazzo) von Ruggero Leoncavallo. Zu schade, dass es hier Usus ist, alle Produktionen und Konzerte nur zweimal aufzuführen. Das Operndoppel hätte das Zeug zum Publikumsrenner. In Salzburg ist es auch für den Ostermontag restlos ausverkauft.

„Kein Mensch darf mehr entstehen“ – Welttheater in Chemnitz: Deutsche Erstaufführung von Péter Eötvös' Oper „Paradise Reloaded (Lilith)“

23.03.15 (Michael Ernst) -
Wer das sehen will, sollte sich sputen: Nur sechs Aufführungstermine sind für die Deutsche Erstaufführung der Oper „Paradise Reloaded (Lilith)“ des ungarischen Komponisten Péter Eötvös in Chemnitz verzeichnet. Einmal mehr hat das Haus etwas riskiert, nach Wagnissen wie Franz Schrekers „Der Schmied von Gent“, Hans Pfitzners „Die Rose vom Liebesgarten“ und Péter Eötvös' „Love and Other Demons“ sowie zuletzt Erich Wolfgang Korngolds „Die tote Stadt“ ist mit dieser Produktion nichts weniger als ein Menschheitsmythos auf die Bühne gekommen. In Gegenwart des Komponisten hatte das vor eineinhalb Jahren in Wien uraufgeführte Werk nun seine Deutschland-Premiere.

Amerikanische Schmetterlingsjagd à la Puccini – Oper Leipzig wagt sich erneut an „Madama Butterfly“

18.03.15 (Michael Ernst) -
Nagasaki und die USA, das ist nicht erst seit dem Atombombenverbrechen vom August 1945 Ausdruck einer selbstgerecht rücksichtslosen Politik. Schon gut ein halbes Jahrhundert zuvor war die erzwungene Öffnung japanischer Häfen und Handelswege der schlechte Beweis von imperialem Gehabe. Aus dieser Zeit stammt die Vorlage für Giacomo Puccinis 1904 uraufgeführter Oper „Madama Butterfly“, deren Aktualität bis heute kaum durch irgendwelche Inszenierungstricks hervorgehoben werden muss.
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