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Der schwierige Weg zur Oberton-Perfektion

01.03.01 (Wilhelm Bruns) -

Wenn in heutiger Zeit Stücke oder gar Unterrichtsmaterial für ein Instrument wie das Naturhorn geschrieben werden, das eigentlich in der Kunstmusik auf Grund seiner technischen Rückständigkeit nichts mehr zu suchen hätte, so mag das nur auf den ersten Blick etwas mit Anachronismus zu tun zu haben. Denn das Naturhorn war an sich niemals ganz aus dem Musikleben verschwunden. Ein kurzer Blick in die Geschichte zeigt, dass nach der Erfindung der Ventile Anfang des 19. Jahrhunderts noch sehr wohl Naturhörner im Orchester geblasen wurden, vor allem in Frankreich. Als Jagdhorn hat es sich sowieso seit jeher größter Beliebtheit erfreut und tut es noch heute. Tausende von Jagdhornbläsern tummeln sich heute im Musikleben auf der ganzen Welt und haben es für die durchweg als Laien auftretenden Spieler zu erstaunlicher Perfektion und Vielfalt gebracht. Und hier liegt auch eine erste Schnittstelle zu Harry Höfer, dem Verfasser der hier besprochenen Werke, der seit über dreißig Jahren Musik für Horn schreibt. Dass hierbei das Jagdhorn, sprich Naturhorn, eine wesentliche Rolle spielt, mag ein wenig verwundern, entspricht aber erfreulicherweise der Realität.

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