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Eurovision Song Contest

ARD strebt ESC-Kooperation mit anderen TV-Sendern an 

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ARD strebt ESC-Kooperation mit anderen TV-Sendern an

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ARD-Programmchefin Christine Strobl kann sich vorstellen, den deutschen ESC-Vorentscheid auf mehrere Sender zu verteilen. Wie die Programmchefs von RTL und ProSiebenSat.1 darauf reagieren.

Die ARD treibt eine Kooperation mit weiteren TV-Sendern für den deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest (ESC) voran. Nach ARD-Angaben ist man bereits in guten Gesprächen mit ProSiebenSat.1 Media, RTL Deutschland und dem ZDF für das Jahr 2028. Im nächsten Jahr werde der Südwestrundfunk das Event jedoch nochmals alleine ausrichten. 2026 hatte dieser erstmals die Federführung innerhalb der ARD für den ESC vom Norddeutschen Rundfunk übernommen.

Programmchefin Christine Strobl sagte auf einem Panel der Medientage München: «Wir haben schon mal gut beim ESC zusammengearbeitet. Ich träume immer noch davon, dass wir diese Partnerschaft noch größer machen können, als sie heute ist, und, dass wir es vielleicht schaffen, den deutschen Vorentscheid unter vielen Sendern aufzuteilen und gemeinsam was ganz Großes draus zu machen.»

RTL und ProSiebenSat.1 zeigen sich offen

Zustimmung kam von Inga Leschek, Programmchefin bei RTL Deutschland. Es sei natürlich die schönste Partnerschaft in den letzten zwei Jahren gewesen, «dass die ARD uns die ESC-Marke anvertraut hat und wir diese Vorentscheid-Shows machen durften». Für den deutschen ESC-Vorentscheid 2025 kooperierte die ARD mit dem Sender RTL und Stefan Raab. Für die Vorentscheide von 2010 bis 2012 hatte es bereits eine Kooperation zwischen ARD und ProSieben gegeben, an der Raab ebenfalls beteiligt war und die 2010 auch zum ESC-Sieg von Lena Meyer-Landrut führte.

«Sharing is caring. Wenn ProSieben da mitmachen möchte, da sagen wir natürlich nicht nein», gab Leschek das ARD-Angebot auch direkt in Richtung ProSiebenSat.1 Media weiter. «Wir werden uns nicht verschließen, wenn die Gespräche anständig sind und das Ergebnis am Ende ein gutes sein wird», erwiderte Henrik Pabst, Programmchef von ProSiebenSat.1 Media. Dann freue man sich natürlich, wenn man auch dabei sein könne.

Die Medientage München sind mit erwarteten mehr als 5.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern eines der größten Branchentreffen im deutschsprachigen Raum. Die dreitägige Konferenz findet in diesem Jahr zum 40. Mal statt.

 

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