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Alle Artikel kategorisiert unter »Popmusik«

Gemeinschaftserlebnis Jugendorchester

Im  Dezember 2019 spielten 80 Jugendliche aus ganz Deutschland in Weikersheim zusammen. Das Jeunesses-Orchester-Camp unter der Leitung von Martin Lentz war das stimmungsvolle House Warming der Jeunesses Musicales Deutschland in der neu eröffneten TauberPhilharmonie. Anlass für uns, der Frage nachzugehen: "Was macht die Faszination am gemeinsamen Orchesterspielen für junge Menschen aus?" Der kleine Clip entstand im Auftrag der JMD.

Aus dem Deutschen Bundestag: Clubs als kulturelle Einrichtungen

Berlin: (hib/SUK) Clubs und Livemusikspielstätten sollten künftig in der Baunutzungsverordnung als kulturelle Einrichtungen und nicht wie bisher als Vergnügungsstätten klassifiziert werden. Darin waren sich Sachverständige in einem öffentlichen Fachgespräch des Ausschusses für Bau, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen am Mittwoch, 12. Februar 2020 unter Vorsitz von Mechthild Heil (CDU) einig.

„We are one people“

07.02.20 (Julia Schölzel) -
Eine Kuhglocke, eine Cowbell, die kraftvoll angeschlagen wird, dazu polyrhythmische Sounds der E-Gitarre. Eine Mähne aus Dread-Locks wirbelt im Gegenlicht, weiß geschminkte Gesichter verschwinden gespenstisch im Bühnennebel. Und dann wird gegen Mitternacht in Ghanas Hauptstadt Accra während des ersten Konzerts der Acces Konferenz trotz schweißtreibender Hitze getanzt, gejohlt, gegrölt: „Wir sind eine Welt, wir sind ein Volk, alle Völker sind eins, egal ob Weiße oder Afrikaner, wir gehören zusammen“, beschwört der Drummer Richard Siko der Heavy Metal Band Arka‘n aus Togo das Publikum und möchte mit seinem Ganzkörpereinsatz am Schlagzeug die Welt wachrütteln. Dröhnende Beats und filigrane Ethnoklänge verschachtelt die einzige Metalband aus Lomé messerscharf in elektrisierender Maßarbeit ineinander und macht sofort neugierig, was während der dreitägigen Konferenz noch zu hören sein wird.

Wie gefährlich ist das?

23.01.20 (Pat Christ) -
Wird er gefragt, ob „Rechtsrock“ eine „Einstiegsdroge“ ist, verneint der Musik- und Jugendkulturforscher Thorsten Hindrichs, der an der Uni Mainz Seminare zum Thema Rechtsrock für Schulmusikstudierende anbietet: „Hört jemand eine Stunde Rechtsrock, wird er deshalb nicht zum Nazi.“ Das sehen viele seiner Kollegen so. Wobei es auch warnende Stimmen gibt. Für den Würzburger Musikpädagogen Friedhelm Brusniak zum Beispiel besitzt Musik durchaus manipulative Kraft: „Das Gefahrenpotenzial darf kein Pädagoge unterschätzen.“ Musik, postulieren andere Forscher, trägt möglicherweise zum aktuellen Erfolg des Populismus bei.

Physisches für das Sammlerherz

14.01.20 (Sven Ferchow) -
Der persönliche Jahresrückblick der nmz-Phonokritiker. Mit 2019 verlassen wir ein durchschnittliches Jahr der Pop- und Rockmusik. Viele Veröffentlichungen, wenig Bleibendes.

K-Pop und der Ruhm: Suizide zeigen Schattenseiten der Branche

14.12.19 (Dirk Godder, dpa) -
Die Pop-Szene in Südkorea hat sich explosionsartig entwickelt. Das eröffnet neue Wege, berühmt zu werden. Die Stars, besonders Frauen, stehen unter enormen Erfolgsdruck, viele müssen Beschimpfungen über sich ergehen lassen. Nicht alle halten dem Druck stand.

Love Boat Captain

30.11.19 (Sven Ferchow) -
„Liebes Christkind, ich wünsche mir ganz fest, dass das ZDF-Traumschiff nach der nächsten Fahrt auf ewig im Bermudadreieck verschollen bleibt. Und besonders schön wäre es, wenn Florian Silbereisen und Helene Fischer an Bord wären.“ Warum? Weil es unerträglich ist.

Wer ist Alice Merton?

23.11.19 (Sven Ferchow) -
Platten von Elbow, Jimmy Eat World, Foals, Alice Merton und Mando Diao.

Rollenverständnis

20.11.19 (Sven Ferchow) -
Sie haben alles falsch gemacht! Wirklich alles. Abitur, Ausbildung, Studium, Abendschule. Alles Buckeln umsonst. Denn hätten Sie etwas wahrhaft Nützliches gelernt, etwas, das nicht nur Sie, sondern auch andere Menschen befriedigt, würden Sie nicht als Musiklehrkraft untalentierten Helikopterkindern eine Geige mit Hammer und Meißel unters Wohlstandsdoppelkinn zimmern. Nein.

Nice Price

18.10.19 (Sven Ferchow) -
Ziemlich „boring“ war es wohl in der „music industry“. Ohne einen „music award“. Den ECHO hat sich die ganze „hood“ ja 2018 recht tollpatschig selber eingeäschert. Man hatte das Gelage doch irgendwie „geliked“. Wie gut, dass es im November einen neuen deutschen Musikpreis gibt. Und weil er in Deutschland verliehen wird, nennt man ihn „International Music Awards“. Die „bros“ nennen ihn freilich „IMA“. Also „EI-ÄM-EY“. Und deswegen kommt die „press release” zum „EI-ÄM-EY“ richtig reizend daher. Denn der „award“ ist echt „special“.
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