«Ich und Kaminski» mit bester Filmmusik - Ehrenpreis für Doldinger


31.10.16 -
Halle - Für die nach Jurymeinung entrückt-verspielte Musik zu dem Film «Ich und Kaminski» hat Lorenz Dangel am Freitagabend in Halle (Sachsen-Anhalt) den Deutschen Filmmusikpreis bekommen. Der 1977 in Würzburg geborene Komponist habe die Auszeichnung in der Kategorie «Beste Musik im Film» erhalten, teilten die Organisatoren mit. Regie bei «Ich und Kaminski» führte Wolfgang Becker, die Hauptrolle spielte Daniel Brühl.
31.10.2016 - Von dpa, KIZ

Dangel ist in der Branche kein Unbekannter. 2012 wurde er für seine Arbeit an dem Endzeit-Thriller «Hell» mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet.

Den «Besten Song im Film» lieferte Timo Pierre Rositzki, der mit «Alive» den Titelsong zum Film «BOY 7» ablieferte. Die erstmals ausgeschriebene Kategorie «Beste Musik im Kurzfilm» sicherte sich Jan Willem de With für seine musikalische Arbeit für «Little Infinity». Beste Nachwuchskomponistin ist nach Überzeugung der Jury Franziska Henke. Sie komponierte für den aktuellen Kinofilm «Nellys Abenteuer» und machte bereits mit Musiken für «Hamam» und «Kids for Guns» auf sich aufmerksam. Als Ehrenpreisträger standen bereits vor der Gala im Steintor-Varieté Halle Klaus Doldinger und Stephen Warbeck fest.

Die Verleihung des Deutschen Filmmusikpreises ist Teil der Filmmusiktage Sachsen-Anhalt. Die Auszeichnung wurde zum dritten Mal seit 2014 vergeben. Veranstalter ist die International Academy of Media and Arts (IAMA) in Halle.

 

Preisträger DEUTSCHER FILMMUSIKPREIS 2016

Ehrenpreis: Klaus Doldinger („Das Boot“, Titelmelodie „Tatort“, „Liebling Kreuzberg“)

Ehrenpreis International: Stephen Warbeck („Shakespeare in Love“, „Billy Elliot“)

Beste Musik im Film: Lorenz Dangel für „Ich und Kaminski“

Bester Song im Film: Timo Pierre Rositzki für „Alive“ aus “BOY 7”

Beste Musik im Kurzfilm: Jan Willem de With für „Little Infinity“

Nachwuchs: Franziska Henke, Musik zu dem aktuellen Kinofilm „Nellys Abenteuer“