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Alle Artikel kategorisiert unter »Filmmusik«

DVD-Tipps 2018/09

09.09.18 (Viktor Rotthaler) -
Es gibt Filme, die sich erst im Laufe der Jahrzehnte zu „Kultfilmen“ entwickeln. Zu diesen gehört zweifellos das Musical-Spektakel „King of Jazz“ von 1930. Eine Musicalrevue aus der frühen Tonfilmzeit, die als Vehikel für den legendären Bandleader Paul White­man, den „King of Jazz“, gedacht war. Ein Film in „two-strip Technicolor“, der von Carl Laemmles Universal am Ende der Übergangszeit vom Stumm- zum Tonfilm produziert wurde, die 1927 mit „The Jazz Singer“ begonnen hatte.

Peter Gotthardt erhält Ehrenpreis des Deutschen Filmmusikpreises

21.08.18 (PM - Filmmusikpreis) -
Sein Name ist mit dem Kultfilm der DDR „Die Legende von Paul und Paula“ (1973) fest verbunden. Jetzt erhält er den Ehrenpreis National des DEUTSCHEN FILMMUSIKPREISES am 26. Oktober im Steintor-Varieté in Halle (Saale). Peter Gotthardt hat den unverwechselbaren Soundtrack komponiert und trug zum Erfolg des DEFA-Films mit Angelica Domröse und Winfried Glatzeder unter der Regie von Heiner Carow wesentlich bei. Die von ihm komponierten Hits machten die Puhdys zu Stars.

Zukunft von Filmorchester Babelsberg: Intendant schöpft neue Hoffnung

08.08.18 (dpa, PM) -
Potsdam - Das drohende Aus für das Filmorchester Babelsberg scheint abgewendet. Bei einem Gespräch mit der brandenburgischen Kulturstaatssekretärin Ulrike Gutheil und dem Potsdamer Baudezernenten Bernd Rubelt habe das Land zugesagt, den Fortbestand des renommierten Orchesters auch mit einer Erhöhung der Fördermittel zu sichern, sagte Intendant Klaus-Peter Beyer am Dienstag.

Filmorchester Babelsberg steht vor dem Aus - Baulärm am Studio

31.07.18 (dpa) -
Potsdam - Das traditionsreiche Filmorchester Babelsberg steht vor dem Aus. Wegen Lärms durch Bauarbeiten könne es sein Studio nicht mehr für Tonaufnahmen nutzen, sagte Intendant Klaus-Dieter Beyer am Montag auf Anfrage. Damit fielen Haupteinnahmequellen weg. Zuvor hatte die Online-Ausgabe der «Märkischen Allgemeinen» berichtet.

Soundtracks 2018/07

18.07.18 (Viktor Rotthaler) -
Zu den Soundtrack-Highlights der Saison gehört diese 4-CD-Box mit bisher unveröffentlichten Original Soundtracks von Franz Waxman aus den 1930er- bis 60er-Jahren. Schon in den frühen 30ern hatte er für Friedrich Hollaender die Musik zu „Der blaue Engel“ orchestriert. Im Hollywood-Exil entwickelte er sich schnell zu einem der wichtigsten Komponisten des „Golden Age“.

Soundtracks 2018/06

15.06.18 (Viktor Rotthaler) -
Der Jazz und das Kino, das ist eine seltsame Liebesgeschichte, die in der frühen Tonfilmzeit begann. Schon der erste Tonfilm hatte 1927 den Titel „The Jazz Singer“ getragen. Wobei es hier weniger um Jazz, als um den Gegensatz zwischen geistlicher und weltlicher Musik ging. Aber schon 1930 hat man um Paul Whiteman, den „King of Jazz“ ein ganzes Musical gebastelt.

Musik für über 100 Filme

31.05.18 (nmz-red) -
Für Filme wie „Chocolat“, „Marvins Töchter“, „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ oder „Die Herzogin“ schrieb sie den Protagonistinnen passende Filmmusiken auf den Leib, 1997 erhielt sie als erste Filmkomponistin einen Oscar für die „Beste Filmmusik“ in Jane Austens „Emma“: Die Britin Rachel Portman hat sich mit ihren Kompositionen in der von Männern dominierten Filmmusikbranche durchgesetzt und wird im Herbst den Deutschen Filmmusikpreis in der Kategorie „International“ erhalten.

Deutscher Filmmusikpreis für Rachel Portman

23.05.18 (dpa) -
Halle - Die britische Komponistin Rachel Portman erhält den Deutschen Filmmusikpreis. Die 57-Jährige habe sich mit ihren kreativen Kompositionen in der von Männern dominierten Filmmusikbranche durchgesetzt und werde im Herbst die Auszeichnung in der Kategorie International erhalten, teilten die Organisatoren der Filmmusiktage Sachsen-Anhalt in Halle mit. Am 26. Oktober wird der Deutsche Filmmusikpreis im Rahmen des Festivals zum fünften Mal vergeben.

DVD-Tipp 2018/04

19.04.18 (Viktor Rotthaler) -
Darauf hatte man lange gewartet: eine Dokumentation über Filmmusik im Kino. Seit zum ersten Mal 1977 John Williams‘ „Star Wars“-Fanfare auf der Leinwand erklang, gibt es eine große Gemeinde von „Score“-Fans, die sich mit der Geschichte der Filmmusik zu beschäftigen begonnen haben. Manche von ihnen begannen sogar selbst „Scores“, also Partituren für Filme zu komponieren. So war also diese Dokumentation wirklich überfällig. Leider kann sie nur sehr bedingt empfohlen werden.

Dramatisches Künstlerleben

19.04.18 (Dirk Klose) -
Immer wieder erstaunt, dass Komponisten, die zu ihrer Zeit hoch geschätzt waren, bald nach ihrem Tode, mitunter schon zu Lebzeiten völlig vergessen, gewissermaßen „no names“ wurden. Der in Brünn geborene, in Wien aufgewachsene, später in die USA emigrierte Erich Wolfgang Korngold beispielsweise wurde selbst von Richard Strauss als Wunderkind bestaunt; als 23-Jähriger hatte er 1920 mit seiner Oper „Die tote Stadt“ einen der größten Opernerfolge im frühen 20. Jahrhundert. Doch 1952 musste er verbittert feststellen: „die heranwachsende Generation weiß nichts mehr von mir.“ Selbst die runden Lebensdaten in diesem Jahr – vor 120 Jahren geboren und vor sechzig Jahren gestorben – haben kaum Widerhall gefunden (Simon Rattle wird in einem seiner letzten Konzerte mit den Berliner Philharmonikern im Juni 2018 Korngolds Filmmusik zu „The Adventures of Robin Hood“ bringen).
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