Jütting-Stiftung in Stendal fördert musikalische Nachwuchstalente mit 44.000 Euro


20.11.08 -
Die in Stendal (Sachsen-Anhalt) beheimatete Hans- und Eugenia Jütting-Stiftung gehört zu den festen Größen bei der Förderung musikalischer Nachwuchstalente. Im Jahr 2008 waren die Fächer Klavier, Schlagwerk, Violoncello, Fagott und Posaune ausgelobt mit 8.000 EUR für herausragende Musiker, die sich bereits in öffentlichen Konzerten und/oder Wettbewerben profilieren konnten, sowie Förderstipendien zu 5.000 EUR und 2.500 EUR.
20.11.2008 - Von Pressemitteilung, KIZ

Jetzt ist die Entscheidung gefallen: Auf Empfehlung des Beirats beschloss der Vorstand der Stiftung am 17.11.2008, Stipendien in Höhe von je 8.000 EUR an Clemens Berg (Klavier,  Hochschule für Musik und Theater Rostock), Alexej Gerassimez (Schlagwerk, Hochschule für Musik und Theater München) und Benedict Klöckner (Violoncello, Staatliche Musikhochschule für Musik Karlsruhe) zu vergeben. Stipendien in Höhe von je 5.000 EUR wurden Marek Viktor Korzcak (Klavier, Folkwang Hochschule Essen) und Johannes Dworatzek (Violoncello, Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin) zuerkannt. Johanna Helm (Violoncello, Universität der Künste Berlin), David Spranger (Fagott, Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar), Georg Gernot Schreiber (Posaune, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim) und Michal Pawlowski (Schlagwerk, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main) erhalten Stipendien in Höhe von je 2.500 EUR. Die Stipendiaten gestalten im Jahr 2009 eine Reihe von Konzerten im „Musikforum Katharinenkirche“ in Stendal.
 
Der musikalische Beirat sichtete und wertete insgesamt 43 Bewerbungen aus. Ihm gehören Prof. Birgitta Wollenweber (Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin), Dr. Michael Breugst (Gewandhaus Leipzig), Julia Nees (Kuenstlersekretariat Schoerke GmbH, Hannover), Florian Wiegand (Konzerthaus Dortmund) und SMD a.D. Michael Hentschel (Stendal) an. Die Jury wurde durch Fachprofessoren für Violoncello (Prof. Stephan Forck, Berlin), Fagott (Prof. Frank Forst, Weimar), Posaune (Prof. Olaf Krumpfer, Dresden) sowie für Schlagwerk (Prof. Rainer Seegers, Berlin) ergänzt. Die Teilnehmer bewarben sich mit einer DVD von insgesamt mindestens 30 Minuten Länge mit Werken aus drei Epochen.
 
Zu den Stipendiaten der Jütting-Stiftung gehörten in den letzten Jahren mittlerweile international gefeierte Künstler wie Alina Pogostkina, Charlotte Balzereit, Veronika Eberle, Isabelle Faust, Martin Helmchen und Nicolas Altstaedt. Seit 1994 fördert die Jütting-Stiftung neben wissenschaftlichen postgradualen Studien mit einmaligen Stipendien auch deutsche und polnische Musikstudenten.
 
Im Jahr 2009 werden die Fächer Streichquartett/Klavierquartett, Gesang, Cembalo, Oboe und Jazzensemble ausgeschrieben. Bewerbungsschluss ist der 31.10.2009.

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