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Akkordeon-Workshop mit Schüler:innen der Unterstufe des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums. Foto: Ferdinand Schönberger

Akkordeon-Workshop mit Schüler:innen der Unterstufe des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums. Foto: Ferdinand Schönberger

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Musik als verbindende Kraft

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Tag der Oberpfälzer Musikschulen in Cham begeistert mit Vielfalt und Qualität
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Nach achtjähriger Pause wurde Cham am 25. April 2026 erneut zum Zentrum der musikalischen Bildungsarbeit in der Oberpfalz. Beim „Tag der Oberpfälzer Musikschulen“ (TOM) präsentierten sich die Mitgliedsschulen des Verbands Bayerischer Sing- und Musikschulen e. V. (VBSM) mit einem facettenreichen Programm, das eindrucksvoll die künst­lerische und pädagogische Bandbreite der Musikschularbeit sichtbar machte. Rund 500 Mitwirkende aus der gesam­ten Region gestalteten diesen beson­deren Tag, der ganz im Zeichen von Begegnung, Austausch und gemein­schaftlichem Musizieren stand. 

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Bereits am Morgen versammelten sich die Teilnehmenden zur zen­tralen Begrüßung im Joseph-von- Fraunhofer-Gymnasium. Im An­schluss verteilten sich die Musike­rinnen und Musiker auf insgesamt 17 Workshops, die sich über das gesamte Stadtgebiet erstreckten. Vom Sinfonie­orchester über das inklusive Ensemble bis hin zu Popchor, Gitarren- und Ak­kordeonorchestern wurde in unter­schiedlichsten Besetzungen intensiv gearbeitet. Ziel war es, neue Impulse zu setzen, gemeinsam Repertoire zu erar­beiten und musikalische Begegnungen über Schulgrenzen hinweg zu ermögli­chen. Dass Musikschularbeit weit über den Unterricht hinauswirkt, zeigte sich auch in den vielfältigen Präsentationen im Laufe des Tages. So musizierten En­sembles unter anderem im Senioren­heim St. Michael und brachten ihre Mu­sik zu den Menschen vor Ort. Diese Öffnung in die Gesellschaft hinein unterstreicht den Anspruch der Musik­schulen in Bayern, kulturelle Bildung für alle zugänglich zu machen.

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Das Sinfonieorchester auf dem Festkonzert des „TOM“. Foto: Ferdinand Schönberger

Das Sinfonieorchester auf dem Festkonzert des „TOM“. Foto: Ferdinand Schönberger

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Ein besonderer Höhepunkt am Nach­mittag war der Bandcontest im Life­style-Café L.A., bei dem sich fünf En­sembles aus verschiedenen Musikschu­len einer fachkundigen Jury stellten. Mit großem Engagement und stilisti­scher Vielfalt – von Pop über Jazz bis Rock – überzeugten die jungen Musike­rinnen und Musiker das Publikum. Am Ende setzte sich die Band „First Class“ der Landkreismusikschule Cham durch. Neben der musikalischen Qua­lität stand vor allem die Freude am ge­meinsamen Musizieren im Mittelpunkt, die den gesamten Tag prägte. Den krö­nenden Abschluss bildete das abend­liche Festkonzert in der ausverkauften Turnhalle des Joseph-von-Fraunhofer- Gymnasiums. In einem mehr als drei­stündigen Programm präsentierten die Ensembles eindrucksvoll die Ergeb­nisse ihrer Arbeit. Vom kraftvollen Sin­fonieorchester über das berührende in­klusive Ensemble bis hin zu Big Band, Popchor und Veeh-Harfen-Orchester spannte sich ein weiter musikalischer Bogen. Die Vielfalt der Beiträge spie­gelte die Leistungsfähigkeit und Kre­ativität der Musikschulen wider. Auch der Präsident des VBSM, Landrat Mar­tin Bayerstorfer, war gemeinsam mit dem ersten Vorsitzenden des VBSM, Karl Höldrich zu Gast. Beide hoben die gesellschaftliche Bedeutung der Musik­schulen hervor: Sie stünden für gelebte Demokratie, Vielfalt und Teilhabe und leisteten einen unverzichtbaren Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen.

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Auch das Querflötenorchester der Landkreismusikschule Cham war Teil des TOM. Foto: Eduard Ablyakimov

Auch das Querflötenorchester der Landkreismusikschule Cham war Teil des TOM. Foto: Eduard Ablyakimov

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Im Rahmen der Abschlussveranstal­tung wurde auch das 35-jährige Beste­hen der Landkreismusikschule Cham gefeiert. In den vergangenen Jahr­zehnten hat sie sich zu einer zentra­len Bildungseinrichtung in der Regi­on entwickelt und erreicht heute mit einem breit gefächerten Angebot zahl­reiche Schülerinnen und Schüler an vielen Unterrichtsorten im Landkreis. Die Erfolgsgeschichte der Musikschu­le ist eng mit dem Engagement der Schulleitung und der Lehrkräfte so­wie der Unterstützung durch Politik und der Gemeinschaft vor Ort verbun­den. Der „Tag der Oberpfälzer Musik­schulen“ machte eindrucksvoll deut­lich, welches Potenzial in der musika­lischen Bildungsarbeit steckt. Er bot nicht nur eine Plattform für künstle­rische Präsentation, sondern auch für Begegnung, Inspiration und fachlichen Austausch. Damit setzte die Veranstal­tung ein starkes Zeichen für die Bedeu­tung der Musikschulen als Orte der Bil­dung, der Gemeinschaft und der kultu­rellen Vielfalt.

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