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Alle Artikel kategorisiert unter »Akkordeon«

Noten-Tipp 2021/06

17.06.21 (Juan Martin Koch) -
Ein Prä-Noten-Tipp sozusagen: Mal angenommen, Sie hätten vor, für Akkordeon zu komponieren, hätten aber wenig Erfahrung mit den spezifischen Möglichkeiten und Spieltechniken des Instruments. Wäre es dann nicht schön, von einer erfahrenen Interpretin an die Hand genommen und in die Geheimnisse des balgbeatmeten Musizierens eingeführt zu werden? Genau dies tut Eva Zöllner mit dieser kompakten, zweisprachigen Einführung.

Wettbewerbe

04.05.21 () -

Wolfgang Jacobi – ein moderner Klassiker

„Die 20er-Jahre in Berlin sind mir unvergesslich... Bartók und Strawinsky spielten ihre Werke, und Klemperer führte die Ballette Strawinskys und Hindemiths Opern auf. Die berühmtesten Kammermusikvereinigungen, die großen internationalen Solisten gaben regelmäßig ihre Konzerte.“

Von Seltenheitswert: Der Akkordeonist Stefan Hussong im Avantgarderausch

05.02.18 (Wolf Loeckle) -
Akkordeonisten aller Länder, vereinigt euch, in und zwischen den Schluchten von Manhattan, Madrid, Moskau, schluchzt euch das d-Moll rein der chromatischen Bach-Fantasie und lasst die zugehörige Fuge verebben zwischen Stickoxiden und Nebelschwaden. Setzt den Fandango drauf und dann den Tango, macht daraus den Fantango und therapiert euch samt uns allen den Weltschmerz weg mit eueren Sehnsuchtsorgien aller Straßenmusiker aller Völker. So könnte ein Akkordeonkonzert annonciert sein.

Mehr als Quetschkommode - Festival zeigt Bandbreite des Akkordeons

22.11.16 (dpa) -
Hannover - Lange wurde es als Quetschkommode oder Schifferklavier belächelt, dabei ist das Akkordeon höchst vielseitig. Ein neues Festival zeigt von diesem Mittwoch an in Hannover die Bandbreite des Instruments vom Tango über Kammermusik bis hin zum Jazz. Ziel der künstlerischen Leiterin Elsbeth Moser ist es, die Wurzeln des Akkordeons in unterschiedlichen Kulturen erlebbar zu machen.

Am besten selber hören und spielen

14.06.16 (Dieter Dörrenbacher) -
Das Akkordeon hat in den letzten Jahrzehnten eine beachtliche Wandlung in der Wahrnehmung vieler Menschen erlebt. Lange hat man das Akkordeon ausschließlich mit alpenländischer Volksmusik, Seemannsliedern oder volkstümlicher Musik (à laMusikantenstadl) identifiziert. In der Zwischenzeit hat es neben der Etablierung in der Neuen Musik auch in allen Bereichen der Folklore, des Jazz und der Weltmusik seinen Platz – auch in der Wahrnehmung des Publikums – gefunden. Maßgeblich zum Imagewandel beigetragen hat der Siegeszug des Tango und des Tango Nuevo. Folgerichtig ist die Nachfrage nach Tango-Musik in all ihren Schattierungen gestiegen. Darauf reagieren die Verlage seit längerem mit entsprechenden Ausgaben (drei der hier besprochenen Ausgaben haben Tango-Musik zum Inhalt) mit Bearbeitungen bekannter Tango-Musik oder auch Neukompositionen (es muss ja nicht immer Astor Piazzolla sein…).

Leinwandsprengende musikalische Energie

06.04.14 (Katharina Granzin) -
Zwanzig Jahre lang habe er Akkordeon gespielt, ohne einen inneren Bezug zu seinem Instrument zu haben, erklärt Kimmo Pohjonen. Bis dahin sei das Akkordeon für ihn ein „Instrument für Idioten, die es spielen, um ihren Eltern zu gefallen“ gewesen. Daraus lässt sich natürlich schließen, dass auch Pohjonen, der während des Zeitraums, von dem er spricht, unter anderem an der renommierten Sibelius-Akademie Akkordeon studierte, lange versuchte, den Eltern zu gefallen. In Kimmo Koskelas Dokumentarfilm sieht man ihn in einem kurzen Ausschnitt als Neunzehnjährigen im finnischen Fernsehen, in dem er artig erklärt, er möge alle Arten von Musik. Zum anderen ist die implizite Selbstbeschimpfung als „Idiot“ ein ganz guter Hinweis darauf, woher die immense schöpferische Energie rührt, die diesen Musiker umtreibt. In Koskelas unbedingt kongenial zu nennendem Film kommt diese Energie geradezu leinwandsprengend daher.

Inhaltlich als „gedankenvoll“ in Klang wie Rhythmus

03.03.13 (Maximilian Schnurrer) -
Johann Cilensek: Rondo pensieroso für Akkordeon, Augemus Musikverlag

Auf Janáceks Spuren

23.02.13 (Theresa Kalin) -
Am 8. Oktober 2012 stellte die Akkordeonistin Stefanie Schumacher in der Versicherungskammer Bayern Ausschnitte aus ihrer bei OehmsClassics erschienen CD „Unanswered Questions“ (2011) vor. Den vier Werken für Akkordeon solo von Khotimski, Borboudakis, Safaian und Traiger, die sich unmittelbar auf den Zyklus ,,Auf verwachsenem Pfade“ von Janácek beziehen, stellte Schumacher nicht minder beeindruckende Werke von Janárceková und Redmann zur Seite. In dem Klavierzyklus aus 15 Stücken, deren Nummern 1, 2, 4, 7 und 10 ursprünglich für Harmonium komponiert wurden, arbeitete Janácek den Verlust seiner frühzeitig verstorbenen Tochter Olga auf.

Noten-Tipps 2012/11

31.10.12 (Eckart Rohlfs) -
Christiane Michel-Ostertun: Arbeitsblätter zur Orgelimprovisation. Band I: Barock +++ Thaddäus Huber (1742–1798): Divertimento in G für zwei Violinen und Violoncello (Basso). Partitur und Stimmen. +++ Kiwi Karakia: Acht Songs der Maori aus Neuseeland für Akkordeon arrangiert von Ralf Schwarzien. +++ Mel Bonis (1858–1937): Suite pour Violon et piano, op. 114 (1926).
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