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Alle Artikel kategorisiert unter »Winterthur«

Uraufführung von Heinrich Kaminskis früher „Suite für großes Orchester“ in Winterthur

05.10.19 (Christoph Schlüren) -
Heinrich Kaminski (1886-1946) war einer der ganz großen deutschen Komponisten der Epoche der anbrechenden Moderne. In den 1920er Jahren stand dies in der musikalischen Öffentlichkeit außer Frage, doch die Machtergreifung Hitlers änderte auch hier alles, und Kaminski wurde als Vierteljude zur unerwünschten Person im kulturellen Leben. Seine Musik war dadurch nicht verboten, aber verpönt, und nur wenige, wie in Rostock der als Komponist nicht minder bedeutende, in der Endphase des Zweiten Weltkriegs gefallene Heinz Schubert (1908-45), zeigten noch die Courage, Musik Kaminskis in ihren Konzerten zu bringen.

Wie viele Musiker braucht das Land?

02.12.15 (Edmund Wächter) -
Mitte der 80er-Jahre sprach ich einmal über Wettbewerbe mit Hans-Peter Schmitz, dem ehemaligen Soloflötisten der Berliner Philharmoniker sowie Flötenprofessor in Detmold und Berlin, der häufig zu Jurys internationaler Wettbewerbe eingeladen wurde. Er sagte damals: „Ich gehe nicht mehr in die Wettbewerbe, weil hier keine Künstler hervorgehen. Ein Künstler muss den Teufel in sich haben und wer den Teufel in sich hat, bei dem kiekst es da und dort, ist es mal zu hoch, mal zu tief. Die fliegen alle im 2. Durchgang raus und übrig bleiben unbefriedigende 2. Preise.“

Wunderkinder gibt es nicht

05.07.15 (Edmund Wächter) -
Man möchte meinen, aus dem Reservoir der vielfach gestiegenen Zahl gut ausgebildeter Musikschüler würde eine gewachsene hochbegabte Elite herausragen. Das Gegenteil jedoch scheint der Fall zu sein. Wenn es um Eignungsprüfungen zum Musikstudium oder um internationale Wettbewerbe und mittlerweile auch um Probespiele geht, da haben die deutschen (wie auch österreichische und Schweizer) Kandidaten oft das Nachsehen. Was also sind die Hürden und Hindernisse?

Elite – Ausbildung oder Chancengleichheit?

Im Konservatorium Winterthur trafen sich Anfang November 2014 zur DACH-Tagung der Musikberufsverbände engagierte Fachkollegen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, um sich über das brisante Thema „Hochbegabten-Ausbildung“ auszutauschen. In neun Vorträgen wurden Ausbildungsmodelle, Erfahrungswerte, Kritikpunkte sowie Einblicke in Lebensläufe prominenter Musiker und Komponisten gewährt, um der Problematik dieser komplexen Sache näher zu kommen.

TTIP, Ganztagsunterricht, Begabtenförderung

07.03.15 (fpm) -
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