Das Burgfräulein Bö lebt auf der Eisernen Burg des Ritter Rost. Sie kommt aus einfachen Verhältnissen, ist gleichzeitig begabt und bescheiden. Weitere Details ihrer Biografie verlieren sich im Schlund der mittelalterlichen Überlieferung. Der Öffentlichkeit bekannt wurde sie 1994 mit dem Erscheinen des ersten Bandes der Serie „Ritter Rost“. Zuletzt erschienen ist der musikalische Vorleseband „Ein Ritter namens Rost – Blech und Schwefel“ von Jörg Hilbert (Text und Illustrationen) und Felix Janosa (Musik).
Burgfräulein Bö. Zeichnung: Jörg Hilbert
11 Fragen an das Burgfräulein Bö
Welche Musik macht Sie stark?
Felix Janosa.
Bei welcher Musik werden Sie schwach?
Felix Janosa.
Bei welcher Musik stellen Sie sofort das Radio ab?
Bei Peter Pöthers Pupsmusik – auch wenn er einer der begnadetsten Kunstfurzer ist, die wir haben.
Mit welcher Melodie sollte Ihr Handy klingeln?
Tanderadi und Tanderadö.
Wenn Sie „Königin von Deutschland“ wären, was würden Sie als Erstes tun?
Abdanken und das Königtum in eine Demokratie ummodeln.
Welches Talent würde man Ihnen nicht zutrauen?
Kochen. Ich kann nämlich auch noch andere Dinge als Drachen einzufangen und Eiserne Burgen zu reparieren!
Wie hieß Ihre erste Schallplatte?
Wie Sie vielleicht wissen, lebe ich im Mittelalter. Mit diesen neuen Medien kenne ich mich nicht so aus …
Auf wen oder was können Sie am ehesten verzichten?
Den Ritter Rost. Ich muss es sowieso ständig tun: Sobald er mal mithelfen soll, malt er sich rote Punkte ins Gesicht und schließt sich auf der Toilette ein.
Welches Musikstück erinnert Sie an das erste Rendezvous?
Zauberspiegel-Blitzversand.
Woran starb Mozart?
Wie gesagt, ich lebe im Mittelalter. Woher soll ich das wissen?
Welche Musik soll zu Ihrer Beerdigung erklingen?
So langsam fürchte ich, ich bin unsterblich.
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