Die in Stuttgart geborene Dirigentin Ina Stoertzenbach ist seit dem Wintersemester 2024/25 Dirigentin des Abaco Orchesters München. Sie war Stipendiatin der Dirigierakademie der Bergischen Symphoniker und arbeitete mit Orchestern wie den Stuttgarter Philharmonikern, dem Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz, der Norddeutschen Philharmonie Rostock und dem Orquestra Simfónica de les Illes Balears zusammen. Mit großem Engagement setzt sie sich für die Entwicklung neuer Konzertformate und Musikvermittlung ein. Sie leitete Projekte des Bundesschulmusikorchesters, der Jungen Norddeutschen Philharmonie und des Jungen Ensemble Berlin.
Ina Stoertzenbach. Foto: Jakob Schad
11 Fragen an Ina Stoertzenbach
Welche Musik macht Sie stark?
„Liberté“ aus Figure Humaine von Francis Poulenc.
Bei welcher Musik werden Sie schwach?
„Basic Instinct“ von der Band The Acid oder der Horneinsatz im Lied „Morgen“ von Richard Strauss.
Bei welcher Musik stellen Sie sofort das Radio ab?
Klassische Musik – geht für mich nicht nebenbei. Und Reggaeton – nicht so meins.
Mit welcher Melodie sollte Ihr Handy klingeln?
Mit dem ersten Tuttieinsatz aus Monteverdis Marienvesper „Domine ad adiuvandum me festina“.
Wenn Sie „Königin von Deutschland“ wären, was würden Sie als Erstes tun?
Erstmal kostenlosen und flächendeckenden ÖPNV für alle einführen.
Welches Talent würde man Ihnen nicht zutrauen?
Festsitzende Schraubverschlüsse aufdrehen, die niemand sonst aufbekommt.
Wie hieß Ihre erste Schallplatte?
Oscar Peterson und Stéphane Grappelli Quartet.
Auf wen oder was können Sie am ehesten verzichten?
Gorgonzola und Menschen, die sich ähnlich eklig verhalten.
Welches Musikstück erinnert Sie an das erste Rendezvous?
Mahler 9. Sinfonie.
Woran starb Mozart?
Griselkrätze war es sicher nicht.
Welche Musik soll zu Ihrer Beerdigung erklingen?
Die Motette „So fahr ich hin“ von Heinrich Schütz.
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