Deutscher Kulturrat und Staatsministerin für Kultur und Medien treten für Wahrung der kulturellen Vielfalt bei den GATS-Verhandlungen ein
Berlin, den 04.02.2003. Der Vorstand des Deutschen Kulturrates hat heute seine Resolution zu den derzeit stattfindenden GATS-Verhandlungen der Staatsministerin für Kultur und Medien, Dr. Christina Weiss, vorgestellt.
In den GATS-Verhandlungen sollen weitere Liberalisierungen im Welthandel vereinbart werden. Im Mittelpunkt der GATS-Verhandlungen stehen Dienstleistungen wie Transportwesen, Bankwesen, Versicherungen aber auch Kulturdienstleistungen. Für die Mitgliedstaaten der Europäischen Union hat die EU-Kommission das Verhandlungsmandat. Der Deutsche Kulturrat fordert in seiner Stellungnahme die EU-Kommission auf, Liberalisierungsangebote auf ihre Kulturverträglichkeit zu prüfen. Dies gilt insbesondere für jene Bereiche, in denen der kulturelle Bezug auf den ersten Blick nicht ersichtlich ist wie z.B. bei Wettbewerbsbestimmungen.
Die Resolution des Deutschen Kulturrates ist abrufbar unter: http://www.kulturrat.de/aktuell/Stellungnahmen/resolution-gats.htm
Für Rückfragen steht Ihnen gerne zur Verfügung: Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Tel: 0172/24 20 151