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Staatsoperette Dresden

Staatsoperette Dresden im Kulturkraftwerk

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Gewerkschaften warnen vor irreversiblen Einschnitten bei der Staatsoperette Dresden

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Vor den anstehenden Beratungen im Finanzausschuss am 2. November, im Kulturausschuss am 3. November und im Stadtrat am 26. November appellieren UNISONO, VdO und GDBA an die Dresdner Stadtpolitik, insbesondere an Oberbürgermeister Dirk Hilbert, bei der geplanten Neuorganisation der städtischen Kulturbetriebe keine irreversiblen Fakten zu schaffen.

Besonderes Augenmerk richten die Gewerkschaften auf den geplanten Eigenbetrieb Bühne und die Staatsoperette Dresden. Die vorgesehenen Einsparungen könnten dort zu erheblichen Stellenstreichungen, weniger Vorstellungen und einer grundlegenden Veränderung des Repertoirebetriebs führen. Bei einem Theater wie der Staatsoperette kann man nicht in dieser Größenordnung sparen, ohne Kultur abzubauen. Der mögliche Entlastungseffekt für den städtischen Gesamthaushalt steht in keinem angemessenen Verhältnis zu den drohenden dauerhaften Verlusten.

UNISONO, VdO und GDBA fordern deshalb, die organisatorische Neuordnung von pauschalen Sparvorgaben zu trennen, Sparten, Ensembles und Tarifstandards zu sichern und Tarifsteigerungen auch künftig angemessen zu finanzieren. Die Gewerkschaften stehen der Stadt für weitere Gespräche mit ihrer tarifpolitischen, arbeitsrechtlichen und betrieblichen Expertise mit Rat und Tat zur Verfügung.

Berlin/Hamburg, 2. November 2026.

Offener Brief an den Oberbürgermeister und die Mitglieder des Stadtrats der Landeshauptstadt Dresden

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