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Alle Artikel kategorisiert unter »Dresden«

Kulturstiftung verleiht wertvolle Musikinstrumente an Nachwuchs

21.07.17 (dpa) -
Dresden - Die Kulturstiftung Sachsen vergibt weitere vier wertvolle Musikinstrumente an den Nachwuchs. Dabei werden ein Violoncello, ein Kontrabass und zwei Bassposaunen für je drei Jahre verliehen, mit der Option zur Verlängerung für zwei Jahre, wie die Stiftung am Freitag mitteilte.

Alter Schwede? Von wegen! – Herbert Blomstedt wird 90

11.07.17 (Michael Ernst) -
Herbert Blomstedt ist ein Phänomen. In aller Welt liegen ihm die Musikliebhaber zu Füßen. In Sachsen aber lieben sie ihn. Der Grund? Nirgendwo ist er so lange tätig gewesen wie hier. Erst ein Jahrzehnt bei der Staatskapelle in Dresden, dann sieben Jahre am Gewandhausorchester zu Leipzig. Noch immer arbeitet er mit beiden Klangkörpern als Gastdirigent. Am 11. Juli begeht der Maestro seinen 90. Geburtstag. Von Michael Ernst.

Ein Leben für die Musik: Dirigent Herbert Blomstedt wird 90

10.07.17 (dpa, Jörg Schurig) -
Dresden - Seine Auftritte sind nicht spektakulär und doch in der Musikwelt bis heute ein großes Ereignis. Wenn der Dirigent Herbert Blomstedt in Europa oder Übersee vor ein Orchester tritt, kann man die Spannung bei Musikern und Publikum gleichermaßen spüren. Der Grandseigneur der Dirigentenzunft wird an diesem Dienstag (11. Juli) 90 Jahre alt, doch seine Interpretationen sind frisch wie eh und je.

„Deine Lagermadonna!“ – Weinbergs „Die Passagierin“ an der Semperoper

06.07.17 (Roland H. Dippel) -
Zum Spielzeitende holt die Semperoper aus Frankfurt die beachtliche Produktion von „Die Passagierin“ in der durch ihre Sensibilität beeindruckenden Inszenierung Anselm Webers, dort künstlerischer Geschäftsführer des Schauspiels ab 2017/18. Ein weiteres Mal bestätigt sich nach der postumen szenischen Uraufführung in Bregenz 2010 die innere Kraft, der musikalische Tiefgang und das ethische Potenzial der letzten Oper des Schostakowitsch- Protegés Mieczyslaw Weinberg (1919-1996) nach dem Roman der bei der Premiere anwesenden Autorin Posmysz: Zeitgeschichte mit humanistischem Format und ein Ja zum Leben noch in den allertiefsten Abgründen.

Auf schwing dich Sopran, ins Klingsorland

30.06.17 (Georg Beck) -
Man hatte sich ein paar schöne Überraschungen ausgedacht. Hinterher war der Geschenktisch dann so voll, dass sich alles beinahe selber Konkurrenz machte und man das allerschöns­te Überraschungsei beinahe überlesen hätte, diese zwei locker auf Reim gewebten Fünfzeiler gleich beim Aufschlagen der Jubiläumsbroschüre. Klarer Fall, ein Gedicht. Eines, das tatsächlich „Auditivvokal“ überschrieben und auch genau so, im designten Ensemble-Halbfett, geschrieben war. Darunter der Name des Urhebers: Marcel Beyer. Daher also der Name! Nur, dass auf Nachfrage folgender Bescheid erging: Nein, genau andersherum sei es gewesen, nicht die Auditiven hätten „Auditivvokal“ in einem Marcel Beyer-Gedicht entdeckt, sondern Marcel Beyer habe Auditivvokal ein gleichnamiges Gedicht zum bestehenden Namen geschrieben und – geschenkt. Einfach so.

Licht und Lichtgestalten

30.06.17 (Michael Kube) -
Licht. Kaum hätten sich die Dresdner Musikfestspiele zum 40-jährigen Jubiläum ein schöneres Motto wählen können, sind mit ihm als Lebenselixier, ­so Intendant Jan Vogler, doch Aufklärung, Freiheit, Transparenz und Energie verbunden. Was das für die Musikfestspiele selbst bedeutet, macht ein kleiner Rückblick deutlich: Standen ab 1978 zunächst Themen des Musiktheaters im Vordergrund, waren es nach 1990 geo­grafische, historische oder auch ideengeschichtliche Schwerpunkte, unter denen das traditionell weit gefächerte Programm subsumiert wurde.

Bühnenverein politisch: Jahreshauptversammlung debattierte „Das Fremde und das Eigene“ in Dresden

30.06.17 (Michael Ernst) -
Ausgerechnet Dresden, könnte man meinen. Die vermeintliche Hochburg von Pegida & Co. scheint als Diskussionsstätte rechtspopulistischer Themen geradezu prädestiniert. Schließlich sollte es ganz absichtsvoll um „Das Fremde und das Eigene“ gehen.

Im Altbau Neuland betreten

29.06.17 (Michael Ernst) -
Genau genommen sind es ja drei Konzertsäle, die sich Deutschland in kurzer Zeit geleistet hat. Im Januar (endlich!) die Elbphilharmonie Hamburg, im März (überraschend!) der Pierre-Boulez-Saal in Berlin und nun (beeindruckend!) der neue Saal im Dresdner Kulturpalast. Wenn wir Berlin einmal außen vor lassen – dort gelang Maestro Daniel Barenboim mit dem Pierre-Boulez-Saal im eins­tigen Kulissendepot der Staatsoper schier ein kleines Wunder –, dann sind es vor allem die Kulturtempel in den Partnerstädten Dresden und Hamburg, die aktuell so viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Das Dresdner Festspielorchester war sogar der erste Klangkörper, der beide Räume bespielen konnte.

Ehemalige Mitglieder sorgen sich über die Entwicklung des Dresdner Kreuzchores

28.06.17 (offener Brief) -
Ehemalige Mitglieder des Dresdner Kreuzchores (Kruzianer) wenden sich in einem offenen Brief an den Kreuzkantor Roderich Kreile. Anlass für den Brief war ein Ausschluss von mehreren Mitgliedern der derzeitigen zwölften Klasse von der diesjährigen Sommerreise. Es geht aber offenbar um mehr: Um die sozialen Verbindungen in die Gesellschaft und die „geschäftliche“ Ausrichtung zum Beispiel als „Werbeträger“. Nachfolgend der Wortlaut des offenen Briefes.

Dresdner Musikfestspiele auf Wachstumskurs

19.06.17 (dpa) -
Dresden - Die Dresdner Musikfestspiele sind aus Sicht ihrer Veranstalter weiter in der Erfolgsspur. Zu den 60 Konzerten an 22 Spielstätten seien in diesem Jahr 54 000 Besucher gekommen, teilten sie zum Abschluss am Sonntag in Dresden mit. Im vergangenen Jahr waren es 48 000 Gäste. Allerdings waren in diesem Jahr 11 000 Karten mehr im Angebot. Die Einnahmen aus den Kartenverkäufen stiegen um 38 Prozent auf 1,4 Millionen Euro.
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