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Alle Artikel kategorisiert unter »Kulturfinanzierung«

Frankfurts Kulturchefs wollen von Tourismusabgabe profitieren

21.09.17 (dpa) -
Frankfurt/Main - Die im kommenden Jahr in Frankfurt geltende Tourismusabgabe soll auch der Kultur zugute kommen. Diese Forderung haben am Mittwoch rund 30 Verantwortliche von allen großen und namhaften Frankfurter Kulturoganisationen erhoben.

Bund fördert öffentliche Orchester mit 11,1 Millionen Euro

18.09.17 (dpa) -
Zur Unterstützung innovativer Wege in der Musikvermittlung fördert der Bund 31 Projekte in ganz Deutschland mit insgesamt 11,1 Millionen Euro. In das neue Programm „Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland“ seien unter anderem die Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz, die Bochumer Symphoniker und die Jenaer Philharmonie aufgenommen worden, teilte Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) am Montag in Berlin mit.

Monika Grütters: „Manchmal muss man auch die Hosen anhaben“

13.09.17 (dpa, Nada Weigelt) -
Sollte die Kultur endlich ein eigenes Ministerium bekommen? Monika Grütters, die im Rang einer Staatssekretärin im Kanzleramt sitzt, vermisst den Titel nicht, wie sie der Deutschen Presse-Agentur versichert.

Mehr Geld für Berliner Kulturfestivals

11.09.17 (dpa) -
Berlin - Vier wichtige Kulturfestivals in Berlin bekommen mehr Geld. Den größten Zuwachs kann das Internationale Literaturfestival verzeichnen, das künftig mit 600 000 statt wie bisher mit 350 000 Euro aus dem Hauptstadtkulturfonds unterstützt wird. Auch das Festival Tanz im August (plus 150 000 Euro), Young Euro Classic (plus 85 000 Euro) und das Poesiefestival (plus 50 000 Euro) werden besser ausgestattet.

Letzte eigenständige Theatersaison beginnt in Neustrelitz

06.09.17 (dpa) -
Neustrelitz - Mit einem «Tag der offenen Tür» beginnt an diesem Sonntag am Landestheater in Neustrelitz die voraussichtlich letzte eigenständige Spielzeit. Dabei werden Schauspieler und Musiker der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz sinnlich den neuen Spielplan vorstellen, wie eine Sprecherin des Theaters am Mittwoch erklärte.

Kulturausschuss des Deutschen Bundestags: Fast 120 Millionen mehr für Kultur im Doppelhaushalt 2018/19

05.09.17 (dpa) -
Über den Haushalt zu entscheiden, ist die vornehmste Aufgabe des Parlaments. Im Kulturausschuss haben nun die Beratungen zum Doppeletat 2018/19 begonnen. Berlin will in den kommenden beiden Jahren insgesamt fast 120 Millionen Euro mehr für Kultur ausgeben als im laufenden Doppelhaushalt. „Das ist keine Selbstverständlichkeit“, sagte Kultursenator Klaus Lederer (Linke) am Montag zum Auftakt der Etatberatungen im Kulturausschuss des Abgeordnetenhauses. „Das heißt aber nicht, dass wir absolut aus dem Vollen schöpfen könnten.“

Tarifsteiger: Neuanfang für Saarländisches Staatstheater

31.08.17 (dpa) -
Saarbrücken - Das Saarländische Staatstheater startet mit 40 Neuproduktionen, neuen Gesichtern und mehr finanzieller Unterstützung in die Saison. Ab der Spielzeit 2017/2018 übernimmt das Land laut Kultusminister Ulrich Commerçon (SPD) wieder vollständig die Tarifsteigerungen (jährlich zwischen 200 000 und 300 000 Euro). Das sichere den Fortbestand des Dreispartenhauses.

Im Würgegriff

29.08.17 (Theo Geißler) -
„So kann es nicht weitergehen, aber so geht es weiter“ lautet der pessimistische Titel einer leider selten aufgeführten Opern-Collage aus Zeitungen und Groschenromanen, die Niels Frédéric Hoffmann bei der Hauptarbeitstagung des Deutschen Musikrates 1970 in Bremen uraufführen ließ. Seinerzeit ein musikalisch-politischer Protest weniger gegen die rahmenspendende Organisation, eher wider die herrschenden politischen Verhältnisse. Der Komponist mag es mir verzeihen, wenn ich seine Headline umwidme auf ein mittlerweile jahrzehntealtes kulturpolitisches Ärgernis namens Projektförderung.

Merito – Verdientermaßen

Anstrengungen, sich im Konzertbetrieb zu etablieren, könnten demnächst mit einer unerwarteten finanziellen Unterstützung belohnt werden. Wer überzeugend ist, hat ab 2017 die Chance, aus Wien den Merito String Quartet Award und/oder den Valentin Erben Prize zu erhalten.

Im Würgegriff – Leitartikel von Theo Geißler in der nmz 2017/09

29.08.17 (Theo Geißler) -
„So kann es nicht weitergehen, aber so geht es weiter“ lautet der pessimistische Titel einer leider selten aufgeführten Opern-Collage aus Zeitungen und Groschenromanen, die Niels Frédéric Hoffmann bei der Hauptarbeitstagung des Deutschen Musikrates 1970 in Bremen uraufführen ließ. Seinerzeit ein musikalisch-politischer Protest weniger gegen die rahmenspendende Organisation, eher wider die herrschenden politischen Verhältnisse. Der Komponist mag es mir verzeihen, wenn ich seine Headline umwidme auf ein mittlerweile jahrzehntealtes kulturpolitisches Ärgernis namens Projektförderung. [Vorab aus der nmz 2017/09]
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