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Alle Artikel kategorisiert unter »Kulturfinanzierung«

Rad ab, Waage rauf - Wie in Berlin um Kultur gestritten wird

30.03.17 (dpa, Nada Weigelt) -
Berlin - Was hat das Denkmal zur Erinnerung an die Deutsche Einheit mit der Berliner Volksbühne zu tun? Nichts, möchte man meinen. Doch im Augenblick liefern beide höchst skurrile Beispiele, mit welchem Hickhack in der Bundeshauptstadt gelegentlich Kulturpolitik betrieben wird - Provinzposse statt Metropolenglamour, kleines Karo statt großer Wurf.

Grünes Licht für Zittauer Wiedereinstieg ins Theater

30.03.17 (dpa) -
Görlitz/Zittau - Zittau kann sich nach zehn Jahren wieder am Gerhart-Hauptmann-Theater beteiligen. Der Kreistag in Görlitz stimmte am Mittwoch ohne Gegenstimme zu, dass der Landkreis zehn Prozent seiner Anteile an dem Kulturbetrieb an die Stadt überträgt. Insgesamt gab es 63 Ja-Stimmen und 5 Enthaltungen bei 68 Anwesenden.

Tarifverhandlungen am Theater Vorpommern

29.03.17 (dpa) -
Stralsund /Greifswald - Am Theater Vorpommern stehen am Mittwoch in Stralsund Verhandlungen über die Vergütung der Theatermitarbeiter an. Der bisherige Haustarifvertrag - mit 17 Prozent unter dem Flächentarifvertrag - war zum 1. Januar 2017 ausgelaufen.

Theater und Orchester in Sachsen stecken in Finanznöten

27.03.17 (dpa) -
Dresden - Viele Theater und Orchester in Sachsen stecken in akuter Finanznot. «Vor allem in ländlichen Räumen arbeiten viele Theater und Orchester mit Hausverträgen, die bis zu 20 Prozent unter dem Flächentarif liegen - trotz Fusionen und Stellenabbau», sagte der Chef des Bühnenvereins in Sachsen, Christoph Dittrich, in Chemnitz.

Einer von zwei Investoren steigt beim Festspielhaus Füssen aus

24.03.17 (dpa) -
Füssen - Noch vor der Wiedereröffnung des einstmals insolventen Festspielhauses in Füssen steigt einer der beiden Investoren aus dem Projekt aus. Jan Dieter Leuze habe seine Anteile an Manfred Rietzler verkauft, teilte das Festspielhaus am Donnerstag mit. Die beiden Unternehmer hatten das Theater gegenüber dem Schloss Neuschwanstein im November vom Insolvenzverwalter gekauft.

Medienberichte: Gasteig-Sanierung kostet bis zu 450 Millionen Euro

20.03.17 (dpa) -
München - Bis zu 450 Millionen Euro Kosten und ein provisorischer Konzertsaal am Stadtrand: Die Pläne zur umfangreichen Sanierung des Münchner Gasteig werden konkreter. Am 5. April wolle der Stadtrat eine erste Grundsatzentscheidung treffen, berichteten mehrere Medien am Wochenende. Kritik an den Plänen kommt demnach vor allem aus der Kämmerei der Landeshauptstadt.

Grüne: Kreativwirtschaft in Sachsen nur das fünfte Rad am Wagen

02.03.17 (dpa) -
Dresden - Die Grünen haben Sachsens Regierung mangelndes Engagement bei der Unterstützung der Kultur- und Kreativwirtschaft vorgeworfen. Die Staatsregierung habe das zwar zum Schwerpunkt ihrer Arbeit erklärt, sagte die Abgeordnete Claudia Maicher am Mittwoch. «Stattdessen ist die Branche für sie wohl nur das fünfte Rad am Wagen.»

Land unterstützt Neubau eines Theatersaals in Schleswig

01.03.17 (dpa) -
Kiel - Die Landesregierung will den Neubau einer Spielstätte des Landestheaters in Schleswig mit 2,5 Millionen Euro unterstützen. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde am Dienstag von Ministerpräsident Torsten Albig (SPD), Finanzministerin Monika Heinold (Grüne), Kulturministerin Anke Spoorendonk (SSW) und Vertretern kommunaler Spitzenverbände unterzeichnet.

Musikfonds: erste Förderrunde eröffnet!

22.02.17 (PM-DMR) -
Mit dem Musikfonds werden künftig herausragende Projekte aller Sparten der Zeitgenössischen Musik mit einer Antragssumme von bis zu 50.000 Euro unterstützt. Insgesamt stehen jährlich 1,1 Millionen Euro für den Fonds zur Verfügung. Nun wurde die erste Förderrunde eröffnet: bereits im Juni 2017 wird das Kuratorium über die ersten Förderanträge entscheiden.

Eine Kudammbühne gesichert - Investor baut neues Theater im Keller

22.02.17 (dpa) -
Berlin (dpa/bb) - Jahrelang ist um die beiden Kudammtheater gerungen worden, nun gibt es einen Kompromiss: Statt zwei Bühnen wird es am traditionsreichen Berliner Boulevard-Standort am Kurfürstendamm nur ein Theater geben - und das muss in den Keller ziehen. Nach der Einigung zwischen dem Investor für das Areal und dem Theaterbesitzer sei die Spielstätte damit für mindestens 30 Jahre gesichert, sagte Kultursenator Klaus Lederer (Linke).
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