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Kinderoper Köln

Der Zuschauerraum der unter der Erde liegenden Kinderoper Köln - nach Angaben der Stadt die weltweit einzige

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Kölner Bühnen nach 14 Jahren Sanierung wiedereröffnet

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Manche hatten gewettet, dass dieser Moment niemals eintreten würde, aber nun war es doch so weit: In Köln wurden am Abend die Oper und das Schauspielhaus wiedereröffnet. «Ein irrer Moment.»

Die Kölner Oper und das Schauspielhaus sind am Abend nach 14 Jahren Sanierung und Kosten von weit über einer Milliarde Euro mit einem Festakt wiedereröffnet worden. «Wir sitzen tatsächlich hier, die Zeit des Wartens ist vorbei», sagte Oberbürgermeister Torsten Burmester (SPD). «Als Oberbürgermeister entschuldige ich mich für diese Fehler, die wir auch gemacht haben, bei den Kölnerinnen und Kölnern.» Opern-Intendant Hein Mulders sagte: «Nach 14 Jahren ist das ein irrer Moment. Hier sitzen Leute im Saal, die gewettet haben, dass das Ding nicht fertig wird.»

Kurz vor dem Premierenwochenende funktioniert noch lange nicht alles einwandfrei. So habe die Untermaschinerie der Bühnentechnik der Oper «Probleme mit der Zuverlässigkeit», sagte Projektleiter Jürgen M. Volm kurz vor dem Festakt zur Wiedereröffnung am Donnerstagabend. Insgesamt gehe es dabei aber um «Kinderkrankheiten», denn wenn man einen so großen Bühnenbetrieb nach 14 Jahren erstmals bespielen wolle, zeigten sich in der Praxis immer Probleme.

Das 1957 eröffnete Opernhaus des Architekten Wilhelm Riphahn sei Ausdruck der damals noch jungen westdeutschen Demokratie gewesen, sagte Burmester. Das Gebäude stehe dafür, dass Kultur nicht nur einer kleinen Elite offen stehen solle. Deshalb gebe es keine Logenplätze, sondern alle Plätze seien gleichberechtigt. Riphahn habe den Ort allen Bürgerinnen und Bürgern zugänglich machen wollen. Es sei «ein Plenarsaal der Musik», «kein Palast für eine Elite».

NRW-Kulturministerin Ina Brandes (CDU) bezeichnete die Wiedereröffnung von Oper, Schauspielhaus, kleinem Haus und Kinderoper als einen guten Tag für Köln und für Nordrhein-Westfalen. Schauspiel-Chef Kay Voges versicherte, das Kölner Theater werde in dem strahlenden Bau in der Stadtmitte nicht spießig werden. «Ich verspreche Ihnen, wir werden weiterhin kühn und mutig sein wollen.» In den vergangenen Jahren hatte das Schauspiel seinen Sitz auf einem ehemaligen Fabrikgelände in dem multikulturell geprägten Stadtteil Mülheim gehabt und sich dort auch ein neues, junges Publikum erschlossen.

 

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