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Lars Reichow

Lars Reichow fordert kulturellen Aufbruch

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Vor der Landtagswahl: Reichow fordert kulturellen Aufbruch

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Der Künstler wünscht sich von der nächsten Landesregierung mutige Investitionen. Von einer neuen Hochschule bis zu überregionalen Festivals - seine Ideen sind weitreichend.

Kabarettist Lars Reichow wünscht sich von der nächsten Landesregierung eine Vielzahl neuer Kulturprojekte. «Für meine Interessen wäre es ideal, eine Hochschule für Musik, Tanz, Technik, Theater und Entertainment zu haben in der Landeshauptstadt Mainz», sagte Reichow der Deutschen Presse-Agentur. Auch eine Fernseh- und Filmproduktionsstätte wäre sinnvoll.

«Und warum nicht noch überregionale Festivals ins Leben rufen: «Palz of Europe» in Landau etwa oder «Rhein Tanz Pfalz» in Ludwigshafen. Oder «Koblenz bebt», «Trier brummt», «Mainz in Motion» und so weiter», sagte der Komponist und Sänger.

«Kunst ist kein Zufallsprodukt»

Grundsätzlich sei vieles schon gut geregelt, betonte Reichow. Leider sei die Kultur immer Etatkürzungen unterworfen. «Dabei ist Kultur wichtiger denn je. Gerade in Zeiten wie diesen sind kulturelle Veranstaltungen der Kitt der Gesellschaft. Sie bieten im Gegensatz zur virtuellen Wisch-und-Weg-Welt reale Begegnungen und Wahrhaftigkeit.»

Dabei dürfe Kulturförderung keiner politischen Strategie folgen. «Sie muss den Mutterboden bilden für Ideen, deren Umsetzung in besondere Ereignisse und messbare Erfolge fließen. Kunst ist kein Zufallsprodukt», meinte der 61-Jährige. Kulturelle Ereignisse seien meist besonders stark, wenn sie glaubwürdig seien.

Als Beispiel nannte Reichow das Rheingau-Musik-Festival in Hessen. «Man nehme hochwertige Sponsoren, neugierige Wohlstandsbürger, historische Orte, ein attraktives Programm und ein paar Flaschen Wein: Fertig ist die Laube!»

In Rheinland-Pfalz finden am 22. März Landtagswahlen statt.

 

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