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Die Jury hat die Shortlist des OPUS KLASSIK 2026 bekannt gegeben (Bild: Markus Nass)

Die Jury hat die Shortlist des OPUS KLASSIK 2026 bekannt gegeben (Bild: Markus Nass)

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OPUS KLASSIK 2026: Nach Rekordzahl von Einreichungen gibt Jury Shortlist bekannt

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Die Jury des OPUS KLASSIK hat in allen Preiskategorien die Shortlists für das Jahr 2026 veröffentlicht. Mehr als 680 Einreichungen – ein neuer Rekord in der achtjährigen Historie des Musikpreises – spiegeln die beeindruckende Vielfalt, Dynamik und Aktualität der klassischen Musikszene wider. Aus einem breiten Spektrum hat die unabhängige Jury eine Auswahl herausragender Künstler*innen, Ensembles und Projekte nominiert, die nun Aussicht auf eine Auszeichnung mit der begehrten OPUS-Trophäe haben.

Die Verleihung des OPUS KLASSIK 2026 findet am 10. und 11. Oktober 2026 in Berlin statt, das mit einem Preisträgerkonzert in der Fotografiska sowie der Gala im Konzerthaus die Hauptstadt ein ganzes Wochenende ins Zeichen der klassischen Musik rückt. Insgesamt werden Preise in 30 Kategorien vergeben – darunter etablierte Auszeichnungen für herausragende Aufnahmen ebenso wie neu definierte Kategorien, die insbesondere Spitzenleistungen im Live- und Tournee-Bereich sowie gesellschaftliches Engagement stärker würdigen.

Nominiert für einen OPUS KLASSIK 2026 für Tonträger-Aufnahmen wurden neben den oben Genannten u.a. Lise Davidsen, Christian Gerhaher, Benjamin Appl, Jakub Józef Orliński, Andris Nelsons, Lahav Shani, Tarmo Peltokoski, Alexander Malofeev, Nemanja Radulović, Christian Tetzlaff, Marc-André Hamelin, Yunchan Lim, Anastasia Kobekina, Alexej Gerassimez, Dieter Ammann, Max Richter, das vision string quartet, das Aurora Orchestra, das Ensemble Pygmalion und Raphaël Pichon, Céleste-Marie Roy und Sarah Willis.

In der Kategorie Nachwuchskünstler*in finden sich Talente wie Nicolò Foron, Sindy Mohamed, Alexander Malofeev, Leonard Schultsz, Shira Patchornik, Arvid Fagerfjäll und Sophia Schambeck.

Für Leistungen im Bereich von Live-Performances und Tourneen wurden in fünf Kategorien unter anderem Lucas und Arthur Jussen, Anna Lapwood, das Ensemble Voces8 und David Garrett für ihre eindrucksvolle Präsenz auf der Bühne sowie das Gewandhaus Leipzig und das Konzerthaus Dortmund für innovative Programmgestaltung nominiert.

Mit der erstmals vergebenen Sonderkategorie Musiklehrer*in des Jahres werden zudem die pädagogischen Grundlagen für gesellschaftliche Musikbegeisterung gezielt in den Fokus gerückt, die unter hohem persönlichem Engagement und mit großer Kreativität gelegt werden. Da diese wertvolle und oft selbstlose Arbeit von Musiklehrer*innen deutlich mehr Sichtbarkeit verdient, hat der Beirat des OPUS KLASSIK für das Jahr 2026 diesen Sonderpreis ausgelobt, der in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Musikrat verliehen wird.

„Die Zukunft der klassischen Musik entsteht im Klassenzimmer – getragen von engagierten Musiklehrkräften, die junge Menschen inspirieren und ihre Begeisterung für Musik weitergeben. Mit unserer Sonderkategorie Musiklehrer*in des Jahres würdigen wir Persönlichkeiten, denen es gelingt, junge Menschen nachhaltig für klassische Musik zu begeistern.“, sagt Dagmar Sikorski, Beiratssprecherin der Gesellschaft zur Förderung der Klassischen Musik gGmbH. Und fügt hinzu: „Dank der Kooperation mit dem Deutschen Musikrat können wir dieses außergewöhnliche Engagement stärker sichtbar machen und der musikpädagogischen Arbeit die Aufmerksamkeit verleihen, die sie verdient. Besonders freuen wir uns über die große Resonanz auf die Ausschreibung: Sie unterstreicht die gesellschaftliche Relevanz musikalischer Bildung und bringt uns unserem Ziel näher, klassische Musik generationenübergreifend stärker in der Mitte der Gesellschaft zu verankern.“

Aus allen Regionen Deutschlands haben Musiklehrende aus den unterschiedlichsten Bereichen ihre Projekte eingereicht, darunter allgemeinbildende Schulen, Musikschulen, Hochschulen und freie pädagogische Initiativen. Die Zahl der Bewerbungen hat dabei alle Erwartungen übertroffen.

Die Jury setzt sich aus Vertreter*innen der Musik- und Medienbranche zusammen: Michael Becker, Timo Buckow, Tobias Feilen, Miho Nishimoto, Günter Hänssler, Elmar Krekeler, Raliza Nikolov, Sven Schuhmann, Dr. Kerstin Schüssler-Bach, Kleopatra Sofroniou und Julia Ströbel Bänsch.

Die Preisträger*innen des 9. OPUS KLASSIK werden nach Juryentscheid in wenigen Wochen bekanntgegeben. Die gesamte Shortlist finden Sie auf http://www.opusklassik.de

  • Über den OPUS KLASSIK:
    Der OPUS KLASSIK ist der Preis für klassische Musik in Deutschland. Eine unabhängige Jury wählt in verschiedenen Kategorien die Preisträger*innen aus und der Preis wird in zwei hochkarätigen Veranstaltungen verliehen. Über die Preisverleihungen hinaus versteht sich der OPUS KLASSIK als kultureller Vermittler der klassischen Musik und nimmt seine bildungsstiftende Rolle in Form von Schulkooperationen wahr. Der OPUS KLASSIK feierte seine Premiere 2018 im Konzerthaus Berlin. Ausrichterin ist die Gesellschaft zur Förderung der Klassischen Musik gemeinnützige GmbH, in der Unternehmen und Personen der Klassik-Welt vertreten sind. Unterstützt wird die Auszeichnung von der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL) und CTS EVENTIM.
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