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Mozart-Skulptureninstallation

Mozart-Skulptureninstallation. v.l.n.r.: Johannes-Honsig-Erlenburg, Ottmar-Hoerl, Linus-Klumpner_c_Wolfgang-Lienbacher

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Skulptureninstallation von Ottmar Hörl in Salzburg: Hunderte goldene Mini-Mozarts feiern den 270. Geburtstag des Genies

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In Kooperation mit der Internationalen Stiftung Mozarteum realisiert der renommierte deutsche Konzeptkünstler eines seiner bekannten Figurenprojekte in der Mozart-Stadt.

Eine Heerschar goldener Mini-Mozarts erobert Salzburg: Mit der Skulptureninstallation Mozart – das unbezähmbare Genie des renommierten deutschen Konzeptkünstlers Ottmar Hörl feiert die Internationale Stiftung Mozarteum den 270. Geburtstag von Wolfgang Amadé Mozart gemeinsam mit den Salzburger:innen und Besucher:innen aus aller Welt. Rund 320 goldfarbene, ca. 50 cm große Mozart-Figuren aus witterungsbeständigem Kunststoff sind aufgestellt: Im Mirabellgarten im Bereich Bastion/Museumspavillon bevölkern 230 Mini-Mozarts zwei schmale Rasenflächen. Kleinere Abordnungen tummeln sich im angrenzenden Garten des Mozarteums (50 Stk.) sowie im Mozart-Wohnhaus im Tanzmeistersaal und im Zauberflöten-Häuschen. Die Gesamtinstallation, die bis Ende August zu sehen sein wird, macht Kunst für alle erlebbar – ein Prinzip, für das der Künstler mit seinen seriellen Plastiken weltweit bekannt ist.

„Was wir im Vorjahr mit einer Ausstellung von Jonathan Meese im Mozart-Wohnhaus gestartet haben, setzen wir als Reihe mit dieser Skulptureninstallation von Ottmar Hörl fort: Mozart mit zeitgenössischem Kunstschaffen zu verbinden, denn sein Werk und seine Persönlichkeit sind weiterhin eine Quelle der Inspiration und ein Impulsgeber für nachfolgende Künstlergenerationen“, erläutert Linus Klumpner, Geschäftsführer der Stiftung Mozarteum, und fügt hinzu: „Eine Besonderheit des aktuellen Projekts ist, dass es nicht nur in den Museen stattfindet, sondern dank der Unterstützung der Stadt Salzburg auch den öffentlichen Raum bespielen wird. Dies bietet eine einzigartige Gelegenheit, Gäste aus aller Welt auch außerhalb der Museumsräume für Mozart zu begeistern. Hörl würdigt ein besonderes Moment. Wie Mozart sich einst als Freischaffender aus den höfischen Gefügen gelöst hat, so steht diese Installation im Gedanken der deutschen Nachkriegskunst, die eine kulturelle Teilhabe aller ermöglicht. Ein inklusiver Zugang zu Mozart, der den Besucherinnen und Besuchern der Installation auf Augenhöhe begegnet.“

Ottmar Hörl zählt zu den führenden europäischen Konzeptkünstlern. Sein Anliegen ist es, Menschen aller Generationen die Teilhabe an Kunst und Kultur zu gewähren. Bis heute schafft Hörl in Kooperation mit verschiedenen europäischen Städten identifikationsfördernde, öffentlichkeitswirksame Installationen, darunter zahlreiche, die die herausragenden Leistungen bedeutender Persönlichkeiten würdigen, wie u. a. Richard Wagner in Bayreuth, Beethoven in Bonn, Einstein in Ulm, Goethe in Frankfurt am Main, Rimbaud in Charleville-Mézières, Brecht in Augsburg oder Dürer in Nürnberg, Wien und Daegu/Südkorea. Aktuell sorgt ein pinkfarbener Dürer-Hase auf dem Dach der Albertina in Wien weitum für Aufsehen.

 

Mozart – das unbezähmbare Genie: Skulptureninstallation von Ottmar Hörl

Die Idee, ein Kunstprojekt zu Wolfgang Amadé Mozart zu realisieren, beschäftigt Ottmar Hörl seit längerer Zeit. „Salzburg als Mozarts Geburtsstadt ist der ideale Ort, um das Jubiläum – den 270. Geburtstag des Genies – mit einer temporären Kunstinstallation zu würdigen“, so der Künstler. Die enge Verbindung zwischen Mozart und Salzburg bildet die Grundlage für die Standortwahl und verleiht dem Projekt seine besondere kontextuelle Tiefe. „Der konzeptionelle Ansatz stellt nicht nur Mozarts musikalisches Schaffen in den Mittelpunkt, sondern rückt auch dessen menschliche Seite stärker ins Blickfeld. Musik fungiert dabei als verbindendes Element und besitzt eine heilende Wirkung“, erklärt Ottmar Hörl, „aber nicht nur Musik spielte in der Familie Mozart eine große Rolle, sondern auch der geliebte Vierbeiner namens Pimperl. Im Briefwechsel der Familie Mozart, wird der vierbeinige Freund dutzende Male erwähnt.“ Mozarts Verbundenheit zu Tieren wird hier deutlich, und so stellt die serielle Figur Wolfgang Amadé Mozart gemeinsam mit einer Hündin dar. Die monochrom goldfarbene Skulptur zeigt Mozart würdevoll, die rechte Hand ist locker und galant ausgestreckt, die linke Hand liebevoll und behutsam auf den Kopf der Hündin gelegt, die sich eng an ihn schmiegt. „Es geht bei dem Konzept nicht um ein klassisches Denkmal, vielmehr um eine Arbeit, die Impulse setzt, die als ein Kommunikationsmodell funktioniert, zum Diskurs einlädt, Menschen miteinander ins Gespräch bringt und Menschen und Orte verbindet. Über das serielle System entwickelt sich der Gedanke, dass jeder an dieser künstlerischen Idee teilnehmen kann. Das entspricht der Grundidee des demokratischen Gleichheitsprinzips, die Bildungsinstitutionen wie Museen zugrunde liegt“, resümiert Hörl.

Da die Verschiebung vom öffentlichen in den privaten Raum Teil des künstlerischen Konzepts ist, haben Mozart-Fans die Möglichkeit, ein Exemplar aus der Originalinstallation käuflich zu erwerben. 90 Euro kostet eine Originalskulptur aus der Installation, 180 Euro eine handsignierte Skulptur aus einer limitierten Auflage von 270 Stück. Dafür können Interessenten ein Pre-Ticket bis zum 30. August im Museumsshop im Mozart-Wohnhaus (Makartplatz 8) erstehen und den goldenen Mozart inklusive Zertifikat am Wochenende 29./30. August zwischen 11 und 15 Uhr im Mirabellgarten direkt bei der Skulptureninstallation abholen. Der Künstler Ottmar Hörl ist dann vor Ort und lädt zum Gespräch ein.

 

Mozart – das unbezähmbare Genie
Skulptureninstallation von Ottmar Hörl
Zu sehen vom 15. Juli bis 30. August 2026 im Mirabellgarten im Bereich Bastion/Museumspavillon und im angrenzenden Garten der Stiftung Mozarteum sowie im Mozart-Wohnhaus im Tanzmeistersaal und im Zauberflöten-Häuschen.

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