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Alle Artikel kategorisiert unter »Wolfgang Amadeus Mozart«

470. Spielzeit: Staatskapelle Dresden mit Mozart-Uraufführung

21.03.17 (dpa) -
Dresden - Neue Töne eines alten Meisters: Die Staatskapelle Dresden bringt in der kommenden Saison Musik von Wolfgang Amadeus Mozart zur Uraufführung. Die Sinfonia concertante für Violine, Viola und Cello vereint drei Fragmente von Sätzen, die Mozart für verschiedene Werke geschrieben hatte. 2016 vervollständigte sie der britische Komponist Jeffrey Ching und fasste sie zusammen.

Der Mensch hinter den Noten

13.12.16 (Christoph Vratz) -
Es ist nicht die Regel, und doch kommt es immer wieder vor, dass sich Musiker als Autoren versuchen, um einen bestimmten Komponisten oder ein einzelnes Werk schreibend zu erkunden. Das war zuletzt mit Ian Bostrdige und seinem „Winterreise“-Buch der Fall, nun folgen ihm John Eliot Gardiner und Ketil Bjørnstad; ersterer mit einem prallen 750-Seiten-Koloss zu Johann Sebastian Bach, letzterer mit dem bereits im Titel ersichtlichen sehr persönlichen Ansatz: „Mein Weg zu Mozart“.

Kein Sex ist auch keine Lösung – Mozarts „Così fan tutte" an der Oper in Erfurt

20.11.16 (Joachim Lange) -
Zum Schluss wird es doch noch todernst. Da wird aus Fiordiligi ein gefallener Engel. Im weißen Brautkleid. Mit großen metaphorischen Flügeln. So bricht sie zusammen. Der personifizierte Tod hatte sich eh schon immer Mal unter die auf Teufel komm raus zum Amüsieren entschlossene Gesellschaft gemischt. Sie zahlt einen hohen Preis für ihre Selbstüberwindung und die (Ent-)Täuschung in dem Spiel mit dem Treue-Test. Alle anderen sehen zu, dass sie Land gewinnen nach dem belehrenden lieto fine. Das gar keins ist. Zumindest nicht im Sinne von: jetzt sind wir alle klüger und machen so weiter. Sie flüchten, jeder für sich, in die zusammengeklappten Kulissenwände von Hank Irwin Kittel.

Experimentieranordnung mit bekannten Größen – Mozarts „Così fan tutte“ an der Deutschen Oper Berlin

27.09.16 (Peter P. Pachl) -
Vor drei Jahren wurde die Deutsche Oper Berlin zum Experimentierzentrum für Mozarts „Così fan tutte“: Drei ungewöhnlich innovative Inszenierungen mit forciert performativen Einflüssen waren an drei aufeinanderfolgenden Abenden in der Tischlerei zu erleben. Offenbar wollte Intendant Dietmar Schwarz nunmehr auf der großen Bühne an diese Erfahrungen anknüpfen lassen. Doch da die vorangegangene Mozart-Inszenierung an diesem Haus,„Die Entführung aus dem Serail“, auf viel Publikumsunmut gestoßen war, sollte der junge Leipziger Regisseur Robert Borgmann in seiner ersten Operninszenierung Publikumsakzeptanz und Innovation als Quadratur des Kreises erbringen – ein Anspruch, der eigentlich nur schief gehen konnte.

Synthese von klassischer Oper und Circus

Mit der Bearbeitung der einaktigen komischen Oper „Der Schauspieldirektor“ von Wolfgang Amadeus Mozart (KV 486) zur Circensischen Oper in zwei Teilen ist dem Arrangeur und künstlerischen Leiter der „Berliner Schlosskonzerte“ Dr. Roland Treiber ein grandioser Wurf gelungen. 1786 wurde diese sogenannte Festoper anlässlich eines Lustfestes des Kaisers in Schönbrunn aufgeführt. Die Handlung ist überschaubar: ein Schauspieldirektor stellt eine neue Besetzung zusammen ohne die Befindlichkeiten der Sänger, Schauspieler und Artisten zu berücksichtigen und auch ohne auf sein Sujet zu achten – und natürlich geht es um Streitigkeiten, Konkurrenz unter den Sängern, um Eifersucht, Liebe etc.

Wahrheitserkundungen – La 68ème édition du Festival d’Aix-en-Provence

06.07.16 (Frieder Reininghaus) -
Im vergangenen Jahr gab es beim Festival d’Aix-en-Provence Ärger und Zensureingriffe wegen vier Köpfen und Osmins Rache-Orgie „erst geköpft und dann gehangen“. Martin Kušejs Inszenierung der „Entführung aus dem Serail“ wollte zeigen, dass von religiösen Fanatikern auch 2015 enthauptet wird. Um Wiederholungsfälle weiträumig zu vermeiden, schien Festivaldirektor Bernard Foccroulle heuer auf Nummer sicher gehen zu wollen.

Bassa Selim ist eine Lesbe – Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“ erheitert und empört Besucher der Deutschen Oper Berlin

18.06.16 (Peter P. Pachl) -
An der Deutschen Oper Berlin scheint sich eine neue Dramaturgie der Bildersprache zu manifestiert zu haben: am Vorabend der Mozart-Premiere wartete die Erstaufführung „Underline“ mit eben jenen Versatzstücken auf, die auch in der Neuinszenierung von „Die Entführung aus dem Serail“ wieder anzutreffen sind, Ballspiel, kreisrunde Projektionen, Zuckerwatte und in der Luft verstreutes, weißes Pulver.

Museum präsentiert angeblich wiederentdeckte Mozart-Komposition

16.02.16 (dpa) -
Prag - Das tschechische Nationalmuseum hat nach eigenen Angaben ein lange verschollen geglaubtes Gemeinschaftswerk von Wolfgang Amadeus Mozart und Antonio Salieri entdeckt. Die Partitur, die am Dienstag in Prag präsentiert wurde, trage den Titel «Per la ricuperata salute di Ophelia», teilte Museumssprecherin Kristina Kvapilova mit.

Noten-Tipps 2015/12

15.12.15 (Eckart Rohlfs) -
Georg Friedrich Händel: Suite G-dur für Cembalo, bearbeitet für Violine, Violoncello (Fagott) nach HWV 441 von Rudolf Lück. Zwei Partituren-Stimmen Kistner & Siegel, Reihe 3/73 +++ Mozart für Violine und Violoncello, Bearbeitungen von Ursula Erhart-Schwertmann. Zwei Partituren-Stimmen, Doblinger 03 438 +++ Mieczyslaw Weinberg (1919–1996): Aria op. 9 (1942), Capriccio op. 11 (1943) für zwei Violinen, Viola und Violoncello. Partitur und Stimmen. peermusic

Unter dem Pariser Himmel

10.12.15 (nmz-red) -
Wie jedes Jahr haben auch in diesem Jahr die Redaktionsmitglieder der nmz Ausschau nach „musikalischen“ Geschenken gehalten. Alle unsere Tipps: Von Edith Piaf bis Asterix.
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