Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Wolfgang Amadeus Mozart«

Das Augenzwinkern des Malerfürsten: „Una cosa rara“ von Vicente Martín y Soler am Theater Regensburg

01.11.18 (Juan Martin Koch) -
Mit dieser besonderen „Rarität“ aus der Mozartzeit und der Verpflichtung von Markus Lüpertz für Bühne und Kostüme hat das Regensburger Theater mehr als nur einen PR-Coup gelandet, findet Juan Martin Koch:

unüberhörbar 2018/10

07.10.18 (Christoph Schlüren) -
Robert Groslot: Violinkonzert, Concerto for Orchestra. Joanna Kurkowicz, Brussels Philharmonic, Robert Groslot. Naxos +++ Mozart in London. The Mozartists, Ian Page. Signum Classics +++ Stefano Gervasoni: Lilolela, Pas perdu, Dodici sonnette di Camões. Frank Wörner, Bass-Bariton. Ukho Ensemble Kyiv, Ltg. & Zimbalon: Luigi Gaggero. Winter & Winter

Spieltechnische Raffinessen in anmutigem Duktus

07.10.18 (Anke Kies) -
Unter den Neuerscheinungen für Klavier finden sich bei allen Verlagen auffallend viele Sonaten in einzelnen Ausgaben oder sinnvollen Kleingruppierungen. Einige Verlagsprogramme beinhalten die schrittweise Herausgabe aller klassischen Sonaten in Urtext-Editionen. Im Gegensatz zu den gewichtigen Sammelbänden genießen sie mehrere Vorteile: Der Herausgeber kann sich speziell einer Sonate zuwenden, der Nutzer profitiert von den in die Tiefe gehenden Ausführungen im Vorwort und eine praktische Komponente lässt sich auch noch positiv ins Feld führen. Da sich größere und kleinere Verlage dieser Praxis bedienen, besteht zudem noch die Möglichkeit eines Abgleichens.

Der Zauber des Anderen – Castellucci verblüfft mit einer radikalen Zauberflöte in Brüssel

20.09.18 (Joachim Lange) -
Bei den Salzburger Festspielen trübte ausgerechnet die „Zauberflöte“ die eindrucksvolle Premierenbilanz des Opernspielplans. Zumindest die Kritik war nicht begeistert. Andererseits gab es für Romeo Castellucci und seine rätselhaft bilderstarke „Salome“ samt ihrer verbleibenden Restgeheimnisse Jubel von allen Seiten. Aus dieser Festspiel-Ungleichung machte Peter de Caluwe jetzt in Brüssel am La Monnaie eine Stagione-Gleichung: Zauberflöte plus Castellucci. Die ging schon deshalb auf, weil der Italiener – ästhetisch gesehen – gleich zwei Inszenierungen ablieferte, die beide in ihrer Radikalität auf ganz unterschiedliche Art verblüfften.

Kleiner Mann, was nun? Mozarts „Don Giovanni“ am DNT Weimar

14.09.18 (Joachim Lange) -
Mozarts „Don Giovanni“ hat die Nachwelt mit dem Etikett „Oper der Opern“ geadelt. Und jedes Mal, wenn der notorische Verführer zur Hölle gefahren oder wie auch immer aus dem Spiel genommen wird, kommt man zu dem Schluss: stimmt. Der Ernst der Lage ist schon beim ersten Ton der machtvoll einsetzenden Ouvertüre klar. GMD Kirill Karabits bleibt bei dieser Ernsthaftigkeit. Dabei leuchte er mit der Staatskapelle die Ambivalenz der Figuren bis in die dunkelste Ecke aus. Fördert neben Komischem vor allem Abgründiges zu Tage. Selbst dann, wenn eine Hochzeitsgesellschaft ausgelassen drauflos tanzen könnte.

Herbert Fritsch inszeniert Mozarts „Così fan tutte“ – natürlich nicht so wie alle …

13.09.18 (Joachim Lange) -
Selber schuld könnte man sagen, wenn sich der Vorhang in Hamburg, nach dieser außergewöhnlichen „Così fan tutte“ wieder schließt. Denn da lassen sich der Inhaber der höheren und der der tieferen Männerstimme (Ferrando und Guglielmo) darauf ein, wieder zu den Sängerinnen mit der dunklen und der hellen Stimme (Dorabella und Fiordiligi) zurückzukehren. Obwohl DaPonte und Mozart in ihrem von Don Alfonso mit Despinas Hilfe angezettelten Beziehungsexperiment bis dahin ausführlich vorgeführt haben, dass die Sänger der beiden hohen und der beiden tieferen Stimmlagen jeweils viel besser zusammenpassen würden, also die gegebenen Verlobungsversprechen vielleicht etwas voreilig waren. Aber da bei einer Herbert Fritsch-Inszenierung die Applausordnung immer mit dazu gehört (in der B-Premiere leider ohne den Meister selbst), dürfen sie dann auch mal mit ihrem Wunschpartner an die Rampe….

44.000 Menschen erleben das NDR Klassik Open Air 2018

26.08.18 (PM - Veranstalter) -
Überall zufriedene Gesichter und ein neuer Rekord beim bereits 5. NDR Klassik Open Air in Hannover. Zur Aufführung am Sonnabend, 25. August, kamen trotz der eher kühlen Temperaturen insgesamt 17.000 Besucherinnen und Besucher in den Maschpark, um das Klassik-Ereignis unter freiem Himmel mitzuerleben.

Zwei Wunderkinder beim Musikfestival Luzern: Mozart und Lang Lang

15.08.18 (dpa) -
Luzern - Mit dem Thema «Kindheit» startet das Lucerne Festival für klassische Musik im schweizerischen Luzern an diesem Freitag in seinen Musiksommer. Das größte Orchesterfestival der Welt bietet zum Auftakt zwei Wunderkinder auf: Lang Lang und Mozart.

Mozarts "Entführung aus dem Serail" mit neuem Text von Feridun Zaimoglu

16.07.18 (kiz-lieberwirth, PM) -
Saarbrücken - Der türkische Autor Feridun Zaimoglu hat zusammen mit seinem deutschen Kollegen Günter Senkel einen neuen Text zu Mozarts Singspiel "Die Entführung aus dem Serail" geschrieben. Die Neudeutung kommt in Saarbrücken im Rahmen des Festivals "Musik und Theater Saar" zur Aufführung.

Das Don Giovanni-Syndrom – David Martons Version von Mozarts „Don Giovanni“ in Lyon

06.07.18 (Joachim Lange) -
Dieses Spielzeitfinale passt gut zu Serge Dorny und der Oper in Lyon: „Don Giovanni“ in der Inszenierung von David Marton. Die Zuschauer, die dort in die Oper gehen und auch die Folgevorstellungen einer Premiere füllen, sind längst daran gewöhnt, dass sie etwas Bekanntes in einer neuen Sichtweise präsentiert bekommen. Mozarts „Don Giovanni“ trägt nicht nur das Bonmot von der „Oper der Opern“ vor sich her, sondern gehört tatsächlich zum Kernbestand der populären Mozart-Opern. Also des Genres überhaupt. In Lyon ist das eine spannende Angelegenheit.
Inhalt abgleichen