Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Salzburg«

«Salome» ohne Blut - Salzburger Festspiele mit neun Neuinszenierungen

08.11.17 (dpa) -
Salzburg - Die Salzburger Festspiele wollen sich 2018 der Leidenschaft und der Ekstase widmen. Beide Gefühle seien wesentliche Kraftfelder, «die eine sehr fragile Weltordnung in ein dramatisches Ungleichgewicht bringen können», sagte Festspiel-Intendant Markus Hinterhäuser bei der Programmpräsentation. Einen prominenten Platz nimmt dabei die Oper «Salome» von Richard Strauss ein.

Jazz & The City Salzburg – Die Stadt ist der Star

02.11.17 (Ssirus W. Pakzad) -
Bereits zum 18. Mal lud die Stadt Salzburg zum Festival „Jazz & The City“ ein. Auf mehreren Dutzend Bühnen der Altstadt fanden Ende Oktober mehr als hundert Konzerte bei freiem Eintritt statt.

Salzburger Bilanz: Abseits der Kulinarik

23.08.17 (dpa, Georg Etscheit) -
Salzburg - Markus Hinterhäusers erste Saison als Intendant der Salzburger Festspiele war von hohen Erwartungen begleitet. Er bot ein spannungsgeladenes Programm, wobei Oper und Konzert mehr überzeugten als das Schauspiel.

Vom Blumenmeer ins Blutbad – Aribert Reimanns „Lear“ wird zum triumphalen Schlusspunkt der aktuellen Salzburger Festspiele

22.08.17 (Joachim Lange) -
Zum guten Schluss ist die Rechnung des neuen Salzburger Festspielintendanten Markus Hinterhäuser aufgegangen: Aribert Reimanns längst zum Klassiker der Moderne avancierter „Lear“ aus dem Jahre 1978 setzte ein Ausrufezeichen hinter das sommerliche Opern-Programm an der Salzach. Dabei glänzen die Wiener Philharmoniker als „Hausorchester“ der Festspiele mit Franz Welser-Möst am Pult mit dieser ambitionierten und höchst erfolgreichen zeitgenössischen Oper. Was aufs Schönste belegt, dass diesen Musikern auch nichts Modernes fremd ist. Zumal sich die Felsenreitschule in den letzten Jahren noch jedes Mal bei den Großwerken der Moderne akustisch bewährt hat. Auch die aus der Not geborene Platzierung des Schlagwerks an der Seite der Bühne erweist sich als Glücksfall für die dadurch entstehende Pointierung der Musik.

Muti und die Musik, die Macht und andere Metaphern – Aida in Salzburg

13.08.17 (Frieder Reininghaus) -
Giuseppe Verdis „Aida“ gehört zum kernigsten Kern-Repertoire des Opernbetriebs. Manches Sommerspektakel in vormals antiken Arenen oder anderen touristisch erschlossenen Steinbrüchen täte sich weit schwerer, wenn es dieses Werk von 1870/71 nicht gäbe. Auch die Salzburger Festspiele wollen an der großen musikalischen und ökonomischen Zugkraft der „Aida“ teilhaben. Sie machen daher der Arena di Verona und künstlerisch vergleichbar wertvollen Institutionen Konkurrenz. Intendant Hinterhäuser sorgte für maximale Attraktion im Großen Vorderhaus, indem er mit Riccardo Muti einen der renommiertesten Verdi-Dirigenten verpflichtete, dazu top-teures Sänger-Personal und mit Shirin Nashat eine in der interkulturellen FotografInnen- und -FilmerInnen-Szene absolut angesagte Regisseurin. Der Erfolg gibt ihm recht.

Salzburger Festspiele: Die göttliche Anna brilliert in altbackener „Aida“

09.08.17 (dpa) -
Ein bisschen kam man sich vor wie in der Arena von Verona. Die Trompeten schmetterten beim allbekannten Triumphmarsch, dass es eine Freude war, die Menschenmassen wallten hin und her, und die Sänger verausgabten sich an der Rampe. Fehlten nur noch die Elefanten.

Kerem Hasan siegt bei Dirigentenwettbewerb der Salzburger Festspiele

07.08.17 (dpa) -
Salzburg - Der 25-jährige Dirigent Kerem Hasan ist diesjähriger Gewinner des Young Conductors Award der Salzburger Festspiele. Der Künstler aus Großbritannien konnte am Sonntag eine internationale Jury von sich überzeugen, wie die Festspiele mitteilten. Hasan setzte sich in der letzten Runde gegen zwei Mitbewerber durch. Insgesamt bewarben sich 68 Dirigenten für den Nachwuchspreis. Die Auszeichnung, die in diesem Jahr zum achten Mal verliehen wurde, ist mit 15 000 Euro dotiert.

Gediegener Sozialrealismus mit einer guten Dosis Theaterhumor – „Lady Macbeth“ bei den Salzburger Festspielen

03.08.17 (Frieder Reininghaus) -
Lange sah man im 20. Jahrhundert Katerina Ismailowa, die tragische Heldin Dmitri Schostakowitschs, eingesargt in das ländlich-rückständige Russland. Dem entstammt die Figur – einer Novelle von Nikolai Leskow aus dem Jahr 1864. Die Bühnenbilder, wenn sie nicht weitgehend abstrahierten, griffen in der Regel optische Elemente der Landarmut auf, illustrierende Motive einer patriarchalischen Kaufmannsgesellschaft am Rande der Zivilisation, der Folklore und Usancen des Zaristischen Polizeivollzugs bzw. Deportationssystems, die mit satirischer Lust überzeichnet wurden. Das funktioniert allemal, da die Sicherheits- und Ordnungskräfte fast überall nicht nur beliebt sind.

Endlich der erhoffte Coup - Willkommenskultur bei den Salzburger Festspielen

28.07.17 (dpa, Georg Etscheit) -
Salzburg - Nachdem sich landauf, landab die Stadt- und Staatstheater an der Flüchtlingskrise abgearbeitet haben, gab es nun jetzt auch bei den Salzburger Festspielen eine Lektion in Sachen Willkommenskultur. Alles schon mal da gewesen, könnte man meinen. Doch dank zweier visionärer Künstler, dem US-Starregisseur Peter Sellars und dem griechischen Ausnahmedirigenten Teodor Currentzis präsentierte sich diese Auseinandersetzung mit den brennend aktuellen Themen Migration und Terrorismus im Gewand der selten gespielten Mozart-Oper «La Clemenza di Tito» («Die Milde des Titus») auf hohem Niveau.

Salzburger Festspiele: Schirach warnt vor Tyrannei der Stärkeren

27.07.17 (dpa) -
Salzburg - Der deutsche Jurist und Bestseller-Autor Ferdinand von Schirach hat sich als Festredner bei den Salzburger Festspielen mit großem Nachdruck gegen Volksentscheide ausgesprochen. «Der Volkszorn ist unberechenbar. Er kann jederzeit aufgestachelt werden», sagte er vor illustren Gästen aus Kunst, Politik und Wirtschaft am Donnerstag in der Felsenreitschule.
Inhalt abgleichen