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Alle Artikel kategorisiert unter »Andreas Kriegenburg«

Alles aus Holz – Andreas Kriegenburg inszeniert Händels „Orlando“ an der Dresdner Semperoper

29.01.13 (Michael Ernst) -
Sein ganz persönliches Wagner-Jahr hat er schon hinter sich. Die Münchner „Ring“-Inszenierung von Andreas Kriegenburg mag durchaus als vorzeitige Gratulationskarte für den deutschesten Opernjubilar von 2013 gelten. Als Quartett spannend. In einem Doppelspiel debütiert der Regisseur ausgerechnet in Dresden vollkommen frei von Richard Wagner: Vor Sartres „Fliegen“ am Staatsschauspiel gab es am letzten Januar-Sonntag Händels „Orlando“ in der Semperoper.

Unbeantwortete Fragen: Andreas Kriegenburgs Münchner „Ring“ bleibt auch mit der „Götterdämmerung“ Stückwerk

01.07.12 (Christian Kröber) -
München glüht. Nicht nur vor Spannung, wie das Team um Andreas Kriegenburg und Kent Nagano den Abschluss der Wagnerschen Tetralogie stemmen würde, sondern im ganz wörtlichen Sinne. Zur Festspielpremiere zeigte sich das Wetter von seiner tropischen Seite und ließ das Thermometer auf hochsommerliche Hitzetemperaturen ansteigen.

Muttersöhnchen im Märchenwald: Kriegenburg deutet „Siegfried“ in München als Bildergeschichte für Erwachsene

28.05.12 (Christian Kröber) -
Gespannt wartete man unter den Münchener Wagnerfreunden, wie Andreas Kriegenburg und seine Team ihre Ringerzählung im „Siegfried“ fortsetzen würden. Ist dieser Zweite Tag des Nibelungenrings doch seit jeher etwas Besonderes und Schwieriges in der Abfolge der Tetralogie. Das beginnt schon bei Wagner, der zwischen dem zweiten und dritten Akt eine zwölfjährige Pause eingelegt und so gewichtige Opern wie Meistersinger und Tristan komponiert hatte. Und ob er wirklich Recht behalten hatte mit seiner Einschätzung, der junge Siegfried werde sein populärstes Werk, mag man füglich bezweifeln.

Weit entfernt vom Wagnerglück: Schwache Halbzeitbilanz beim neuen Münchner „Ring“ nach der „Walküre“

12.03.12 (Christian Kröber) -
Was haben die Jahre 1975, 1987, 2002 und 2012 gemeinsam? Diese Daten dokumentieren jeweils den Beginn eines neuen Rings in München und damit den Beginn einer der größten Herausforderungen, der sich ein Opernhaus stellen kann. Die Namenspaare Rennert/Sawallisch, Lehnhoff/Sawallisch, Wernicke/Alden/Mehta und Kriegenburg/Nagano dokumentieren, dass sich die musikalischen Chefs der Bayerischen Staatsoper in zehn- bis fünfzehnjährigen Perioden jeweils persönlich mit diesem großen Stück Musikgeschichte auseinandergesetzt haben.

Loges listiger Abend: München startet mit „Rheingold“ sein neues Ringprojekt

05.02.12 (Christian Kröber) -
Dass sich München seit langer Zeit als musikalisches Gegengewicht zu Bayreuth sieht, davon zeugt nicht nur das 1901 mit Wagners „Meistersinger von Nürnberg“ erbaute und architektonisch dem Grünen Hügel nachempfundene Prinzregententheater. Vielmehr liefert man sich seit Jahrzehnten einen künstlerischen Wettbewerb bei der Pflege des Wagnerschen Erbes. Im Jahrestakt stemmen beide Häuser den kompletten Ring, und mit der Inszenierung des Rheingold haben Andreas Kriegenburg (Regie) und Kent Nagano am Pult ein künstlerisch überzeugendes Ergebnis vorgelegt.

Oper XXL - Bayerische Staatsoper bringt Richard Wagners Nibelungensaga neu heraus

01.02.12 (Georg Etscheid - dapd) -
München - Dieses gigantische Werk ist für jedes Opernhaus eine Herausforderung: Gut 16 Stunden Musik, aufgeteilt auf vier abendfüllende Opern, ein 100-Mann-Orchester, das kaum in einen normalen Orchestergraben passt, dazu 31 Solisten und ein großer gemischter Chor. Viel mehr geht nicht als in Richard Wagners Mega-Opus "Der Ring des Nibelungen", das die Bayerische Staatsoper bis zum Sommer als Neuinszenierung auf die Bühne des Münchner Nationaltheaters wuchten will. Am Samstag (4. Februar) startet das Riesenprojekt mit dem "Rheingold".

Knietief im Trüben - Andreas Kriegenburgs durchdachte Wozzeck-Inszenierung in München

21.11.08 (Christian Kröber) -
Wie passt das zusammen? Das reiche, schicke Münchner Opernpublikum, zurecht gemacht zur neuesten Premiere – und oben auf der Bühne die schleichende Verelendung und Entmenschlichung des Franz Wozzeck in Alban Bergs Bühnenwerk von 1925. Es passt leider sehr gut zusammen, in der Zeit nach dem Zusammenbruch großer Bankhäuser, mitten in der größten Finanzkrise nach 1929.
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