Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Barbara Hannigan«

Belcanto fürs 21. Jahrhundert: George Benjamins „Written on skin“ bei den Münchner Opernfestspielen

24.07.13 (Juan Martin Koch) -
An Kent Nagano kommt man in den letzten Wochen seiner Münchner Amtszeit kaum vorbei. Gerade hat der Dirigent eine neue Aufnahme von Bruckners Achter mit seinem Bayerischen Staatsorchester vorgelegt, nun ist er bei den Opernfestspielen omnipräsent. Als letzte Premiere stand „Written on skin“ auf dem Programm, im vergangenen Jahr mit großem Erfolg in Aix-en-Provence uraufgeführt. Im Graben des Prinzregententheaters entfaltete das Klangforum Wien unter Naganos Leitung eine auf diesem Niveau selten zu erlebende Delikatesse unerhörter Klangfarben.

In Brüssel wird der Erdgeist freigesetzt: Krzysztof Warlikowski inszeniert Bergs „Lulu“ am Théâtre de la Monnaie

16.10.12 (Frieder Reininghaus) -
Lulu will, darf und kann nicht sterben. Unlängst präsentierte die Komische Oper Berlin eine grundlegende Neufassung von Alban Bergs unvollendet gebliebener Oper – Olga Neuwirth hatte eine weitgehende Neubearbeitung, eine Über- und Fortschreibung des auf Frank Wedekinds Dramen „Erdgeist“ und „Die Büchse der Pandora“ gestützten Torsos angefertigt. Der eingebürgerten Traditionslinie folgend versuchte man es in Brüssel nun aber in der Hauptsache wieder mit der von Friedrich Cerha in den 60er- und 70er-Jahren komplettierten dreiaktigen Version, die allerdings diesmal gleich zu Beginn durch eine deklamierte Erweiterung bearbeitet und in die so manche Pause für stumme Choreographie eingelagert wurde.

Die Aura des schönen und grausamen Mittelalters: Zur Uraufführung der Oper „Written on Skin“ von Martin Crimp und George Benjamin in Aix-en-Provence

09.07.12 (Frieder Reininghaus) -
Mitte der 1990er-Jahre komponierten Alfred Schnittke (für die Wiener Staatsoper) und Franz Hummel (für das Pfalztheater Kaiserslautern) polystilistische Opern über das (weitgehend im geschichtlichen Dunkel liegende) Leben Gesualdos. Don Carlo Gesualdo, Fürst von Venosa, leistete als Lautenist und Komponist im späten 16. Jahrhundert einen Beitrag zur Musikgeschichte Neapels; lange nach seinem Tod wurde er verdächtigt, die Tötung seiner Frau und eines Gastes, den er für ihren Liebhaber hielt, in Auftrag gegeben zu haben.
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: